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Handbuch

S5 - Interfacekabel Benutzerhandbuch

Deutsch






09.09.2010


© PI 2010

Inhaltsverzeichnis

S5 - Interfacekabel

1 Beschreibung

2 Technische Daten

2.1 Pinbelegung RS232

2.2 Pinbelegung RS422

S5-LAN++

1 Beschreibung

2 Systemvorraussetzungen

2.1 Betriebssystem(e)

2.2 Software

2.3 Hardware

3 Anschlussmöglichkeiten

4 Installation

4.1 Hardware

4.2 Software

4.2.1 Installation des Step© 5 Zusatztreibers für PG-USB/S5-LAN++

5 Bedienelemente

5.1 LEDs und Reset

6 Inbetriebnahme

6.1 Erstkonfiguration

6.2 Verwendung des PLC-VCOM

6.3 Programmiersoftware verwenden bei direktem Zugriff

6.3.1 PG2000 für S5 (V5.10)

6.3.2 SIMATIC Step© 5 Manager

6.3.3 Windows Control Center (WinCC) (v6.0)

6.3.4 Direkte Kommunikation mit WinCC 6.0

6.3.5 Windows Control Center flexible 2004 (WinCC flexible) (v5.2.0.0)

6.3.6 Kommunikation WinCC flexibel (S7-TCP/IP) mit S5-LAN++

6.3.7 ProTool/Pro v6.0 SP2

6.3.8 S5 für Windows v5.02

6.3.9 S5-Gateway Kommunikation (Kopplung)

6.3.9.1 Technische Informationen zum Konfigurationsbereich

7 Konfiguration

7.1 S5-LAN Manager

7.1.1 Ports

8 PLC-VCOM

8.1 Beschreibung

8.2 Installation

8.2.1 Abschließende PLC-VCOM Konfiguration

8.3 Übersicht

8.3.1 Zustände des PLC-VCOM:

8.3.2 Hauptfenster

8.3.3 Konfigurationsfenster

8.4 Konfiguration

8.4.1 S5-LAN / S5-LAN++

8.4.1.1 Automatisch

8.4.1.2 Manuell

8.4.1.3 Abschließende Einstellungen

8.4.2 S5-Gateway / S5-Gateway+

8.4.2.1 Automatisch

8.4.2.2 Manuell

8.4.2.3 Abschließende Einstellungen

9 Technische Daten

9.1 Pinbelegung Ethernet

9.2 Pinbelegung TTY / 20mA Stromschleife

10 Beispiele Applikationen

10.1 S5 an S5 – Gateway Kommunikation

10.1.1 S5 – Gateway konfigurieren

10.1.2 Bausteine in SPS überspielen

10.1.3 Sendezyklus starten (S5)

10.1.4 Testen des Aufbaus (S5)

10.1.5 Format des Konfigurationsdatenbereichs

10.2 S5 an S7 – Gateway Kommunikation

10.2.1 S5 – Gateway konfigurieren

10.2.2 S7– Gateway konfigurieren

10.2.2.1 Mit dem Web-Browser

10.2.2.2 Mit dem Web-Browser ab V2.10 (S7-LAN) / V2.36 (MPI-LAN)

10.2.3 Bausteine in SPS überspielen

10.2.4 Sendezyklus starten

10.2.5 Testen des Aufbaus

PG-USB

1 Beschreibung

1.1 Prinzipschaltbild

2 Systemvorraussetzungen

2.1 Betriebssystem(e)

2.2 Software

2.3 Hardware

3 Installation

3.1 Hardware

3.1.1 Verlängerungsset PG-USB

3.2 Software

3.2.1 Treiber für Windwos XP

3.2.2 Treiber für Windows 98

3.2.3 Installation des Step© 5 Zusatztreibers für PG-USB/S5-LAN++

4 Bedienelemente

4.1 Status-LEDs

5 Inbetriebnahme

5.1 Programmiersoftware verwenden bei direktem Zugriff

5.1.1 PG2000 für S5 (V5.10)

5.1.2 SIMATIC Step© 5 Manager

5.1.3 Windows Control Center (WinCC) (v6.0)

5.1.4 Windows Control Center flexible 2004 (WinCC flexible) (v5.2.0.0)

5.1.5 ProTool/Pro v6.0 SP2

5.1.6 S5 für Windows v5.02

6 Technische Daten

6.1 Pinbelegung USB

6.2 Pinbelegung TTY / 20mA Stromschleife

7 Fehlersuche

7.1 Problembehebung

S5anMPI

1 Beschreibung

2 Installation

2.1 Hardware

2.2 Software

3 Bedienelemente

3.1 Tasten

3.2 Display

4 Inbetriebnahme

4.1 Erstkonfiguration

4.1.1 Der SPS-Merker

4.1.2 Der Kommunikations-Datenbaustein

5 Konfiguration

5.1 Tasten und Display

5.1.1 Grafische Darstellung

5.1.2 Konfig

5.1.3 Bus

5.1.4 Info

6 S5anMPI-Konfigurator

6.1 Installation

6.2 Bedienung

6.2.1 Sprache

6.2.2 Schnittstellen

6.2.3 S5anMPI

6.2.3.1 S5-Seite

6.2.3.2 S7-Seite

6.2.3.3 Bedienknöpfe

7 Technische Daten

7.1 Pinbelegung RS232

7.2 Pinbelegung MPI

8 Fehlersuche

8.1 Fehlermeldungen

PG-COM

1 Beschreibung

1.1 Funktionsweise

1.2 Prinzipschaltbild

2 Systemvorraussetzungen

2.1 Betriebssystem(e)

2.2 Software

2.3 Hardware

3 Installation

3.1 Hardware

3.2 Software

4 Inbetriebnahme

4.1 Programmiersoftware verwenden bei direktem Zugriff

4.1.1 PG2000 für S5 (V5.10)

4.1.2 SIMATIC Step© 5 Manager

4.1.3 Windows Control Center (WinCC) (v6.0)

4.1.4 Windows Control Center flexible 2004 (WinCC flexible) (v5.2.0.0)

4.1.5 ProTool/Pro v6.0 SP2

4.1.6 S5 für Windows v5.02

5 Technische Daten

5.1 Pinbelegung RS232

5.2 Pinbelegung TTY / 20mA Stromschleife

PG-UNI

1 Beschreibung

1.1 Funktionsweise

1.2 Prinzipschaltbild

2 Systemvorraussetzungen

2.1 Betriebssystem(e)

2.2 Software

2.3 Hardware

3 Installation

3.1 Hardware

3.1.1 Verlängerung PG-UNI und PG-UNI-II

3.1.2 UNI-Verlängerungsset

3.1.3 NETZ-Adapter

3.1.4 PG-ISO-Adapter

3.2 Software

4 Inbetriebnahme

4.1 Programmiersoftware verwenden bei direktem Zugriff

4.1.1 PG2000 für S5 (V5.10)

4.1.2 SIMATIC Step© 5 Manager

4.1.3 Windows Control Center (WinCC) (v6.0)

4.1.4 Windows Control Center flexible 2004 (WinCC flexible) (v5.2.0.0)

4.1.5 ProTool/Pro v6.0 SP2

4.1.6 S5 für Windows v5.02

5 Technische Daten

5.1 Pinbelegung RS232

5.2 Pinbelegung TTY / 20mA Stromschleife

PG-UNI II

1 Beschreibung

1.1 Funktionsweise

1.2 Prinzipschaltbild

2 Systemvorraussetzungen

2.1 Betriebssystem(e)

2.2 Software

2.3 Hardware

3 Installation

3.1 Hardware

3.1.1 Verlängerung PG-UNI und PG-UNI-II

3.1.2 UNI-Verlängerungsset

3.1.3 NETZ-Adapter

3.1.4 PG-ISO-Adapter

3.2 Software

4 Bedienelemente

4.1 Status-LEDs

5 Inbetriebnahme

5.1 Programmiersoftware verwenden bei direktem Zugriff

5.1.1 PG2000 für S5 (V5.10)

5.1.2 SIMATIC Step© 5 Manager

5.1.3 Windows Control Center (WinCC) (v6.0)

5.1.4 Windows Control Center flexible 2004 (WinCC flexible) (v5.2.0.0)

5.1.5 ProTool/Pro v6.0 SP2

5.1.6 S5 für Windows v5.02

6 Technische Daten

6.1 Pinbelegung RS232

6.2 Pinbelegung TTY / 20mA Stromschleife





S5 - Interfacekabel

1 Beschreibung

(KONVERTER RS232-RS422/485)

Das SC-09 verbindet einen PC über die serielle Schnittstelle (COM 9-pol) mit der Programmierschnittstelle einer Mitsubishi-SPS (Fx - und A - Serie).

Mit dem im Lieferumfang enthaltenen Adapter ist es möglich, an Steuerungen anzukoppeln die einen 25-poligen Sub-D bzw. einen 8-poligen Mini-DIN Programmierport besitzen.

2 Technische Daten

2.1 Pinbelegung RS232

Pin Nr. Kurzform Bezeichnung Richtung
1 NC nicht belegt  
2 TXD Sendedaten Ausgang
3 RXD Empfangsdaten Eingang
4 NC nicht belegt  
5 GND Signalmasse  
6 NC nicht belegt  
7 CTS Sendebereitschaft Ausgang
8 RTS Sendeanforderung Eingang
9 NC nicht belegt  

2.2 Pinbelegung RS422

Pin Nr. Kurzform Bezeichnung Richtung
1 NC nicht belegt  
2 TXD + Sendedaten + Ausgang
3 RXD + Empfangsdaten + Eingang
4 RTS + Sendeteil einschalten + Ausgang
5 CTS + Sendebereitschaft + Eingang
6 NC nicht belegt  
7 GND Signalmasse Eingang
8 GND Signalmasse Eingang
9 NC nicht belegt  
10 NC nicht belegt  
11 NC nicht belegt  
12 VCCin Eingangsspannung (+5V DC) Eingang
13 VCCin Eingangsspannung (+5V DC) Eingang
14 NC nicht belegt  
15 TXD - Sendedaten - Ausgang
16 RXD - Empfangsdaten - Eingang
17 RTS - Sendeteil einschalten - Ausgang
18 CTS - Sendebereitschaft - Eingang
19 NC nicht belegt  
20 connect Verbindung zu Pin 21  
21 connect Verbindung zu Pin 20  
22 NC nicht belegt  
23 NC nicht belegt  
24 VCCin Eingangsspannung (+5V DC) Eingang
25 VCCin Eingangsspannung (+5V DC) Eingang

S5-LAN++

1 Beschreibung

Das S5-LAN++ Modul verbindet den Computer, über ein Netzwerk, mit einer S5 SPS.

2 Systemvorraussetzungen

2.1 Betriebssystem(e)

2.2 Software

2.3 Hardware

3 Anschlussmöglichkeiten

S5-LAN++ Modul direkt verbunden mit dem PC.
S5-LAN++ mit dem PC über einen Switch oder Hub verbunden.
S5-LAN++ Anschlussmöglichkeiten mit Crosslink-Kabel

4 Installation

4.1 Hardware

Das S5-LAN++ Modul wird direkt auf die SPS gesteckt. Über den Netzwerkanschluss des Moduls kann die SPS folgendermaßen verbunden werden:

S5-LAN++ an Switch/Hub
Hierbei wird das Netzwerkkabel vom S5-LAN++ Modul aus in einen Switch/Hub gesteckt. Sollten Sie ein Crosslink Kabel verwenden, so stecken Sie dieses bitte in den Uplink Port Ihres Switch/Hubs. Verwenden Sie einen Switch mit Auto-Negotiating Funktion, so können Sie das Netzwerkkabel in einen beliebigen freien Port des Switch stecken.

S5-LAN++ an PC
Bei dieser Variante müssen Sie ein Crosslink Kabel verwenden. Dieses stecken Sie mit einem Ende in das Modul und mit dem anderen Ende in die Netzwerkkarte.

Die SPS versorgt das Modul mit Spannung. Alternativ kann das Modul auch an einer 24V/DC Fremdversorgung angeschlossen werden (falls die SPS über keine 24V/DC verfügt z.B. AG-95U und AG-100U).

4.2 Software

Um eine Kommunikation mit der SPS herstellen zu können installieren Sie bitte die PLC - VCOM Software, wie im Kapitel " PLC-VCOM Installation " beschrieben.

Ferner benötigen Sie eine entsprechende Programmiersoftware (z.B. PG 2000, Step© 5, S5 für Windows, WinCC) um mit der SPS arbeiten zu können.

4.2.1 Installation des Step© 5 Zusatztreibers für PG-USB/S5-LAN++

Um die vom PLC-VCOM eingerichtete virtuelle COM Schnittstelle für Siemens Step© 5 in der DOS Box verfügbar zu machen, muss dieser Zusatztreiber installiert werden.

! Wichtig ! PLC-VCOM muss vor diesem Step© 5-Zusatztreiber installiert sein. Die Installation der PLC-VCOM Software wird im Abschnitt „PLC-VCOM Installation“ erklärt.

Bevor Sie die Installation beginnen, stellen Sie sicher, jede eventuell noch laufende S5-Original Software zu beenden, da sonst der Treiber nicht installiert werden kann.

1. Legen Sie die SPS_MEGA_TOOLBOX CD in das CD - Laufwerk Ihres Computers ein.
Warten Sie bis die SPS Toolbox erscheint.

Sollte dieser Dialog nicht automatisch erscheinen, starten Sie bitte die Datei Mega.exe auf der SPS_MEGA_TOOLBOX CD.

2. Klicken Sie auf Ihr Produkt (z.B. S5 - LAN) damit der Inhalt aufklappt.
Klicken Sie auf „S5-Patch“ - Install, um die Installation zu starten.

3. Geräte Auswahl

Wählen Sie nun den Geräte-Typ aus.

Selektieren Sie „S5-LAN++“ und bestätigen Sie mit „OK“.

4. Im nächsten Dialog starten Sie die Installation in dem Sie auf die Schaltfläche „Installieren“ klicken.

Der Installations-Assistent kopiert nun die notwendigen Daten.

Bitte haben Sie einen Moment Geduld.

5. Geben Sie den Ordner an, in dem die S5 Software installiert ist. Bitte warten Sie während die Installationsroutine nach der S5 Software Version sucht.

6. Als nächstes wählen Sie den verwendeten COM Port aus und drücken auf „OK“.

7. Sobald die Installation abgeschlossen ist bestätigen Sie mit „Beenden“.

8. Sobald die Schaltfläche „Installieren“ deaktiviert wird (graue Schriftfarbe), ist die Installation abgeschlossen.

9. Schließen Sie nun den Assistenten mit „Ende“.

Mit „De-Installieren“ löschen Sie den bereits installierten Treiber.


Wenn nachträglich der COM-Port des PLC-VCOM geändert wird, muss der Step© 5 Zusatztreiber neu installiert werden!

Achtung:

Für die Step5 Siemens Software muss der COM Port zwischen COM1 und COM4 liegen. Prüfen und korrigieren Sie dies gegebenenfalls.

Gehen Sie dazu in die Systemsteuerung, dort in System, den Reiter Hardware auswählen und den Button Gerätemanager anklicken. Im Gerätemanager erscheint unter „Anschlüsse (COM und LPT)“ der virtuelle COM-Port „USB Serial Port (COMx)“.

Rechte Maustaste auf den USB Serial Port und im Kontextmenü dann „Eigenschaften“ auswählen. Dort klicken Sie auf den Reiter „Port Settings“. Wählen Sie den Button „Advanced“ aus und im folgenden Dialog kann dann der COM-Port ausgewählt werden.

5 Bedienelemente

5.1 LEDs und Reset

Die Netzwerk LED’s (10MB links/100MB rechts) verhalten sich gleich.
LED aus: mit keinem Netzwerk verbunden.
LED an: Netz angeschlossen (LINK).
LED blinkt: Kommunikation über das Netz.
Zustand S5-Kommunikation (grüne-runde LED)
LED aus: Gerät aus oder im Bootzustand.
LED an: Modul meldet AG-Online.
Resettaster für Werkseinstellungen
Den Reset der Hardwarekonfiguration lösen Sie am besten mit einer gerade gebogenen Büroklammer aus. Stecken Sie die Büroklammer in das Loch und nach 2 Sekunden fängt die S5-Kommunikations-LED an zu flackern. Jetzt kann der Schalter losgelassen werden. Das Modul macht einen Reset und startet mit der Konfiguration „DHCP/AutoIP“ und „auto Subnet“. Sobald die LED wieder leuchtet ist das Modul betriebsbereit.

6 Inbetriebnahme

Schließen Sie Ihr Modul, wie im Kapitel " Hardware Installation " beschrieben, an Ihre SPS und das Programmiergerät oder den Computer an.

Um eine SPS über das Modul ansprechen zu können, müssen wie im Kapitel "Systemvorraussetzungen" beschrieben, die Vorraussetzungen erfüllt sein.
Des Weiteren stellen Sie bitte sicher, dass das Modul richtig angeschlossen wurde.

6.1 Erstkonfiguration

1. Starten Sie den S5-LAN Manager entweder über den Startmenüeintrag oder im PLC-VCOM Menü unter "Konfiguration" => "S5LAN"

2. Klicken Sie auf "Suche im lokalen Netz", um sich die Module anzeigen zu lassen, die in Ihrem Netzwerk zur Verfügung stehen.

3. Klicken Sie eines der gefundenen Modul an, um es blau zu markieren und auszuwählen.

4. Um die Einstellungen des S5-LAN++ Moduls zu ändern klicken Sie auf „Einstellungen“.

5. Geben Sie hier, wenn gewünscht, Ihrem S5-LAN++ einen Namen, um es im PLC-VCOM leichter erkennbar zu machen. Außerdem tragen Sie bitte eine IP-Adresse und eine Subnet-Maske ein, wenn in Ihrem Netzwerk kein DHCP-Server läuft.

6. Klicken Sie auf „OK“ um die Einstellungen zu speichern.

Mehr Infos zum S5-LAN Manager finden Sie im Kapitel „Konfiguration

6.2 Verwendung des PLC-VCOM

(Der PLC-VCOM wird nur benötigt, wenn Ihr Modul nicht über den 9 poligen COM-Port mit dem Computer verbunden ist. Für Produkte mit USB-, Ethernet-Anschluss usw. wird der PLC-VCOM benötigt)

1. Starten Sie über das Startmenü die PLC-VCOM Applikation (falls nicht schon gestartet).

2. Klicken Sie im Hauptfenster des PLC-VCOM, im Bereich Status, auf „Konfigurieren“. Der Konfigurations-Assistent wird gestartet.

3. Es werden alle gefundenen Module/Kabel aufgelistet und Zusatzinformationen wie z.B. die IP-Adresse und MAC-Adresse eines Moduls angezeigt.

4. Wählen Sie das gewünschte Modul/Kabel aus und bestätigen Sie mit „OK“.

5. Sobald im PLC-VCOM Abschnitt „Status“ das ausgewählte Modul und daneben verbunden steht, ist die Kommunikation mit dem Modul hergestellt.

6. Zusätzlich zeigt der PLC-VCOM die IP-Adresse des Moduls und die IP-Adresse des Computers an mit dem das Modul verbunden ist.

Falls Sie mit der PLC – VCOM Software nicht zu Recht kommen oder Fragen haben sollten, schauen Sie einfach im Kapitel " PLC – VCOM " nach.

6.3 Programmiersoftware verwenden bei direktem Zugriff

Nachdem Sie den PLC-VCOM eingestellt und verbunden oder Ihren Programmieradapter an die COM-Schnittstelle Ihres Computers angeschlossen haben, können Sie nun mit Hilfe Ihrer Programmiersoftware auf die Steuerung zugreifen und damit arbeiten.

Wie Sie Ihre Porgrammiersoftware einstellen müssen wird in den folgenden Punkten beschrieben.

6.3.1 PG2000 für S5 (V5.10)

1. Starten Sie die PG 2000 Software über Ihre Desktop Verknüpfung oder über den Programmeintrag im Startmenü.

2. Wählen Sie unter „Ansicht“ => „S5-90...155U“

Klicken Sie dann im Menü „Optionen“ auf „Schnittstellen“.

3. Daraufhin erscheint ein Dialog in dem Sie im Abschnitt „Schnittstelle“ die „AG – Schnittstelle“ (COM – Port) einstellen.

4. Setzen Sie im Abschnitt „Buszugriff“ die Häkchen „Einzelbausteinweiser AG-Zugriff“, „FB-Namen“, „Bst.Info“ und „Schnittstellen prüfen“.

5. Speichern Sie die Einstellungen mit „OK“.

6. Jetzt ist die Software bereit eine Verbindung zu der SPS herzustellen.

Klicken Sie dazu auf das Symbol „Öffnen“ und danach auf die Schaltfläche „AG“.

Alternativ über das Menü:
„Datei“ => „Öffnen“ => „AG“

Die Verbindung zwischen PG 2000 und der SPS ist nun erfolgreich aufgebaut.

Es erscheint folgendes Fenster indem Sie die einzelnen Baugruppen mit Ihren Bausteinen bearbeiten können.

 

6.3.2 SIMATIC Step© 5 Manager

1. Starten Sie die Step© 5 Software über die entsprechende Verknüpfung oder Datei.
2. Über das Menü „Datei“ können Sie im Untermenü „Projekt“ den „Einstellen“-Dialog öffnen.

3. Im Reiter „AG“ konfigurieren Sie die verwendete SPS Schnittstelle (im Beispiel: „AS511“).

Darunter können Sie die COM Schnittstelle einstellen (Beispiel: „COM3“).

4. Mit „F3“ ändern Sie die „Betriebsart“ auf „Online“.

Das Fenster sollte daraufhin den „AG-Typ“ anzeigen.

5. Die Verbindung mit der SPS ist erfolgreich aufgebaut sobald die “Betriebsart” auf “Online” wechselt.

6.3.3 Windows Control Center (WinCC) (v6.0)

1. Starten Sie WinCC über Ihre Desktop Verknüpfung oder dem Programmeintrag im Startmenü.

2. Wählen Sie im Menü “Datei” => “Neu” an oder klicken Sie auf das entsprechende Symbol, um ein neues Projekt zu öffnen.

3. Im nächsten Dialog haben Sie die Wahl zwischen „Einzelplatz – Projekt“, „Mehrplatz – Projekt“ und „Client – Projekt“.

Die folgenden Schritte werden anhand des „Einzelplatz – Projekt“ erklärt.

4. Mit „OK“ kommen Sie in einen Dialog, indem Sie den Projektpfad und Namen angeben.

Den ausgewählten Pfad sowie den Projektnamen bestätigen Sie mit „Anlegen“.

Sollten Sie eine der anderen Optionen nutzen wollen, so lesen Sie bitte hierfür im Handbuch der WinCC Software weiter.
5. Das Projekt wird erstellt und der Projektinhalt im linken Teil des Hauptfensters aufgelistet.

6. Um eine Kommunikation mit der SPS herzustellen muss definiert werden, wie die Software mit der SPS zu kommunizieren hat.

Um dies zu erreichen, klicken Sie bitte mit der rechten Maustaste auf „Variablenhaushalt“ und wählen im Kontext Menü „Neuen Treiber hinzufügen...“.

7. Im Öffnen-Dialog wählen Sie den entsprechenden Kommunikationstreiber.

Für das ansteuern einer S5 SPS können Sie die Datei SIMATIC S5 Programmers Port AS511.chn auswählen.

Sollten Sie eine andere SPS verwenden informieren Sie sich bitte zuerst welchen Treiber Sie verwenden können.

Es ist wichtig dass der ausgewählte Kommunikationstreiber zur anzusteuernden SPS passt, da sonst eine Kommunikation nicht möglich ist.

8. Nun sollten Sie im Explorer unter Variablenhaushalt den Ast „SIMATIC S5 PROGRAMMERS PORT“ sehen. Expandieren Sie den Ast und es erscheinen Protokolle für diverse Verbindungen.

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die gewünschte Verbindung „S5-AS511“. Es öffnet sich ein Kontext-Menü indem Sie „Neue Verbindung …“ auswählen.

9. Nun können Sie den Namen der Verbindung angeben und mit einem Klick auf „Eigenschaften“ öffnet sich ein weiterer Dialog indem Sie die Eigenschaften der Verbindung einstellen können.

Geben Sie lediglich den verwendeten COM-Port an (in diesem Beispiel „COM3“).

10. Bestätigen Sie mit „OK“ bis Sie wieder im Hauptfenster angelangt sind.

11. Jetzt können Sie mit die Kommunikation beginnen und mit diese wieder beenden.

6.3.4 Direkte Kommunikation mit WinCC 6.0

Diese Kommunikation verwendet das H1-ISO-on TCP oder auch RFC1006 Protokoll. Es wird in der S5-Welt von Siemens verwendet, um über Ethernet mit den CP 1430 TCP zu kommunizieren. Dabei sind jeweils TSAP und SSAP anzugeben. S5-LAN++ akzeptiert jeden beliebigen Namen für SSAP bzw. TSAP.

Möchten Sie dieses Protokoll nutzen, so ist im Modul als S5-Server-Port 102 einzugeben.

Die Konfiguration des S5-LAN++ wird hier in einer Kurzfassung erklärt. Wie Sie Ihr S5-LAN++ Modul konfigurieren lesen Sie im Kapitel „Konfiguration“.

1. Als erstes starten Sie den S5-LAN Manager über die entsprechende Verknüpfung im Start – Menü.

2. Drücken Sie auf die Schaltfläche „Suche im lokalen Netz“ und markieren Sie das S5-LAN++ Modul das für die Kommunikation mit WinCC verwendet werden soll.

3. Über die Schaltfläche „Einstellungen“ gelangen Sie in den Einstellungs-Dialog. Dort konfigurieren Sie den „S5-Server-Port“ auf „102“.

4. Bestätigen Sie die Eingabe mit „OK“ und beenden Sie das Programm.

5. Des Weiteren müssen Sie die PG/PC Schnittstelle einstellen um einen geeigneten Zuordnungspunkt einzurichten. Gehen Sie in die Systemsteuerung und klicken Sie auf „PG/PC-Schnittstelle einstellen“.

6. Suchen Sie unter „Zugangspunkt der Applikation“ nach „TCP_IP:“. Sollte hier kein Eintrag vorhanden sein wählen Sie „<Hinzufügen/Löschen>“.

7. Dieser Dialog bietet Ihnen die Möglichkeit einen neuen Zugangspunkt hinzuzufügen.

Geben Sie dem neuen Zugangspunkt den Namen „TCP_IP:“ und eine beliebige Beschreibung (z.B. „WinCC S5-LAN++(TCP/IP)“).

Klicken Sie auf „Hinzufügen“ und „Schließen“ Sie anschließend den Dialog.

8. Markieren Sie die zu verwendende Netzwerkkarte und wählen Sie unter „Zugangspunkt der Applikation“ den Eintrag „TCP_IP: => TCP/IP => XXX“ aus, wobei „XXX“ für die verwendete Netzwerkkarte steht.

Speichern Sie die Einstellung mit „OK“.

9. Anschließend starten Sie WinCC 6.0. Erzeugen Sie ein neues oder öffnen Sie ein bestehendes Projekt.

10. Im Explorer (linke Hälfte des Programms) können Sie verschiedene Projektinhalte sehen. Darunter auch den „Variablenhaushalt“. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den „Variablenhaushalt“ und wählen Sie im Kontext Menü den Punkt „Neuen Treiber hinzufügen...“.

11. Wählen Sie als Kommunikationstreiber die Datei „SIMATIC S5 Ethernet Layer 4.CHN“ aus.

Mit „Öffnen“ gelangen Sie zurück zum Programm und können nun eine Veränderung im „Variablenhaushalt“ feststellen.

12. Öffnen Sie den neuen Zweig „SIMATIC S5 ETHERNET LAYER 4“ und klicken Sie mit der rechten Maustaste auf „S5-Transport (TCP/IP)“. Im Kontext Menü wählen Sie „Neue Verbindung...“.

13. Der Verbindung geben Sie im Eigenschafts-Dialog einen Namen (z.B. „S5-LAN“) und benutzen die Schaltfläche „Eigenschaften“, um der Verbindung die „IP-Adresse“ des S5-LANs mitzuteilen.

14. Im Bereich „READ-Funktion“ aktivieren Sie „Fetch Atkiv“ und vergeben genauso wie im unteren Bereich die Eigenschaften „Eignener TSAP:“ und „Fremder TSAP:“.

Bestätigen Sie die Verbindungsparameter mit „OK“.

15. Zurück im Hauptfenster der Applikation sollte nun eine neue Verbindung im Zweig „S5-Transport (TCP/IP)“ von „SIMATIC S5 ETHERNET LAYER 4“ zu sehen sein.

Die Einstellungen für eine direkte Kommunikation mit WinCC sind abgeschlossen.

6.3.5 Windows Control Center flexible 2004 (WinCC flexible) (v5.2.0.0)

1. Starten Sie WinCC flexible 2004 über die Desktop Verknüpfung oder dem Programmeintrag im Startmenü.

2. Wählen Sie, als ersten Schritt in der Startseite, „Leeres Projekt anlegen“ aus.

3. In der „Geräteauswahl“ markieren Sie das verwendete Gerät (Beispiel: „TP 170A“).

Bestätigen Sie mit „OK“.

4. Nach dem das Projekt erstellt wurde, klicken Sie bitte mit der rechten Maustaste, im Projekt-Fenster, auf den Untermenüeintrag „Verbindungen“ unter „Kommunikation“.

Es erscheint ein Kontext-Menü in dem Sie „Verbindung hinzufügen“ anklicken.

5. Rechts im Hauptfenster erscheint der neue Reiter „Verbindungen“ indem Sie verschiedene Einstellungsmöglichkeiten haben.

Wichtig für die Verbindung sind:

=> die Kommunikationstreiber: stellen Sie hier ein welche SPS Sie verwenden
(Beispiel: „SIMATIC S5 AS511“)
=> wählen Sie den verwendeten „CPU – Typ“ (Beispiel: „S5 95U“)
=> konfigurieren Sie nun die Schnittstellenparameter im Abschnitt „Bediengerät“
(Beispiel: Baudrate „9600“, Parität „Gerade“, Datenbits „8“, Stoppbits „1“).


6. Nun können Sie mit Ihrer Arbeit beginnen.

Wenn Sie fertig sind und das Projekt auf das Bedienterminal transferieren wollen lesen Sie weiter bei 7.

7. Wählen Sie im Menü Projekt das Untermenü „Transfer“ => „Transfereinstellungen“.

8. Es erscheint ein Dialog in dem Sie den Modus auf „Seriell“ (Beispiel) stellen und die COM-Schnittstelle des Terminals angeben (Beispiel: „COM1“). Die Baudrate stellen Sie bitte auf „19200“ ein. Der „Delta-Transfer“ wird vom S5-LAN nicht unterstützt. Schalten Sie diesen daher bitte „Aus“.

9. Mit „Transferieren“ wird die Kommunikation mit dem Bedienterminal gestarten und Ihr Projekt wird übertragen.

Die Kommunikation mit dem Bedienterminal ist somit erfolgreich aufgebaut.

6.3.6 Kommunikation WinCC flexibel (S7-TCP/IP) mit S5-LAN++

S5-LAN++ verhält sich wie ein CP 343-1 bzw. wie eine HMI-ProfiNet-Verbindung. Deshalb verwenden Sie dieselbe Konfiguration wie bei einer Verbindung mit Simatic S7 300/400 über TCP/IP.

Hier ein kurze Anleitung zur Einstellung in WinCC Flexible:

1. Stellen Sie im S5-LAN++ als S5/S7 Serverport 102 ein!
Dieser Port ist in der Regel bereits auf 102 voreingestellt.

2. Wählen Sie als Kommunikationstreiber im WinCC-flexible den SIMATIC S7 300/400 wie im Bild gezeigt. Bei der Steuerung tragen Sie die IP-Adresse des S5-LAN++ ein. Den Typ stellen Sie auf „IP“. Rack- und Slotnummer ist für den Betrieb mit S5-LAN++ nicht von Bedeutung.

Tragen Sie einfach den Standard ein: Rack 0, Slot 2.


3. Beachten Sie, dass der Zugangspunkt (S7ONLINE) richtig eingestellt ist.

Die Einstellung nehmen Sie in der Systemsteuerung unter “PG/PC-Schnittstelle einstellen“ vor.

Achten Sie darauf, dass ein Adapter mit TCP/IP-Unterstützung ausgewählt ist.

4. Die Adressierung:

Die Konvertierung vom S5-Float (KG-Format) zum S7-Float (IEEE 754) erfolgt automatisch in beide Richtungen. Wichtig ist dabei einen Variablentyp mit IEEE 754 zu verwenden.

Die Adressierung der Merker, Eingänge, Ausgänge, Timer und Zähler ist für S5 und S7 identisch. Jedoch gibt es Unterschiede bei den Datenbausteinen. Die Adressierung in den Datenbausteinen wurde der S7 angepasst.

Beispiel:
DB10 DW 10 (S5) wird adressiert mit DB10.DBW20 (S7). Hintergrund ist, dass die S7 grundsätzlich byteweise adressiert. Möchte man ein einzelnes Byte lesen. z.B DB10. DL4 (S5), so adressiert man DB10.DBB8. Es gilt also: gerade Byteadresse = DL, ungerade Adresse = DR im DB der S5.

Hier einige Adress-Beispiele:
Simatic S5 Simatic S7 Format
MB 11 MB 11 Byte
MW 20 MW 20 Word
DB10 DW 9 DB10 DBW 18 Word
DB10 DW 60 DB10 DBW120 Word
DB10 DL 3 DB10 DBB 6 Byte
DB10 DR 3 DB10 DBB 7 Byte
DB10 DD 25 DB10 DD 50 DWord
DB10 DD 35 DB10 DD 70 Real

Wie kann man einen DX (erweiterter DB z.B. 135) ansprechen?

Muss ein DX z.B. in einer CPU 135 adressiert werden, so gilt folgende Regel:
DB-Nummer 1-255 = DB, DB-Nummer > 255 = DX.

6.3.7 ProTool/Pro v6.0 SP2

1. Starten Sie ProTool/Pro über die Desktop Verknüpfung oder über den Programmeintrag im Startmenü.

2. Wählen Sie vom Menü „Datei“ => den Untermenüpunkt „Neu“ an oder klicken Sie auf das entsprechende Symbol.

3. Der nächste Dialog fragt Sie nach dem Bedienterminal das Sie benutzen.

Markieren Sie hier das von Ihnen verwendete Gerät (Beispiel: „TP 170 A“).

4. Drücken Sie „Weiter“ und Sie gelangen zu einem neuem Dialog indem Sie den Steuerungsnamen sowie die Steuerung angeben können die Sie verwenden.
(Beispiel: „SIMATIC S5 – AS511 V6.0“)

5. Über „Parameter...“ rufen Sie einen Einstellungsdialog für die ausgewählte SPS auf.

Wählen Sie den verwendeten „CPU-Typ“ und die „Schnittstelle“ an der das Terminal verbunden ist (im Beispiel „IF1 A“).

Des Weiteren konfigurieren Sie die Parameter der Schnittstelle („Typ“, „Datenbits“, „Parität“, „Stoppbits“, „Baudrate“).

7. Bestätigen Sie mit „OK“ bis Sie zur Steuerungsauswahl gelangt sind. Dort klicken Sie auf „Weiter“.

8. Im Hauptfenster starten Sie über „Datei“ => „Transfer“ => „Einstellung...“ den Einstellungsdialog indem Sie „Seriell“ auswählen und die COM-Schnittstelle des Bedienterminals angeben (Beispiel: „COM1“). Die Baudrate stellen Sie auf „19200“.

Bestätigen Sie mit „OK“.

Nun können Sie mit Ihrer Arbeit beginnen.

Wenn Sie fertig sind, können Sie mit Punkt 9 fortfahren um das Projekt an das Terminal zu übertragen.

9. Wenn Sie Ihrer Arbeit ans Terminal übertragen möchten, müssen Sie dieses Projekt generieren. Dies geschieht über „Datei“ => „Generieren“.
10. Um das Projekt ans Terminal zu übertragen, rufen Sie im Menü „Datei“ => „Transfer“ => „Projekttransfer starten“ auf oder klicken Sie auf das entsprechende Symbol .

Bitte warten Sie während Ihr Projekt übertragen wird.

Die Kommunikation zwischen Terminal und ProTool/Pro ist hergestellt.

6.3.8 S5 für Windows v5.02

1. Starten Sie S5 für Windows über die Desktop-Verknüpfung oder über das Startmenü (Standard: Programme\S7 für Windows\S7 für Windows)

2. Wählen Sie Datei - >Einstellungen aus um die Kommunikations-Einstellungen zwischen Ihrem Computer und der SPS einzustellen.

Es öffnet sich folgender Dialog welcher Ihnen diverse Einstellungen ermöglicht.

3. Wählen Sie den ersten Reiter „Schnittstelle“ an und stellen Sie die Steuerelemente wie folgt ein:

=> Schnittstelleneinstellungen aus: „Rechner“
=> Steuerungstyp: „S5“
=> Protokoll: „AS511“
=> Serielle Schnittstelle: Wählen Sie hier den COM Port für den AG-Zugriff aus
=> Baudrate: Wählen Sie hier die Geschwindigkeit die Sie auf dem Bus fahren wollen

4. Nachdem die Software konfiguriert ist, klicken Sie bitte auf „SPS auswählen“ um im Bereich „MPI - Umsetzer“, eine SPS auswählen zu können.

5. In diesem Dialog werden alle SPS Steuerungen die mit Ihrem PC verbunden sind angezeigt.

Wählen Sie aus der ListBox (rechts) den gewünschten Teilnehmer (die SPS) aus und bestätigen Sie mit „OK“. (Im Beispiel „2“)

6. Bestätigen Sie auch den nächsten Dialog mit „OK“ um die Konfiguration abzuschließen.

7. Zurück im Haupfenster des Programms wählen Sie nun (um die Kommunikation zu testen) den Button „Bausteinliste“.

8. Nun sollten (nach einer kleinen Bearbeitungszeit) alle Bausteine unter der Menü-Leiste aufgelistet werden.

Die Kommunikation zwischen S5 für Windows und der SPS ist jetzt aufgebaut.

6.3.9 S5-Gateway Kommunikation (Kopplung)

1. Starten Sie den S5-LAN-Manager, suchen Sie nach Ihrem Modul, markieren Sie dieses und klicken Sie mit der Maus auf die Schaltfläche „S5-Gateway-Verbindung“. Es öffnet sich ein Dialog zum einstellen der Verbindung.

2. Im unteren Bereich des Dialogs finden Sie die Verbindungs-Liste in der Sie die zu konfigurierende Verbindung auswählen.

3. Ganz oben können Sie der Verbindung einen logischen Namen geben.

4 . Darunter konfigurieren Sie die Position des „Konfigurations-Datenbausteins“. Hierfür geben Sie im linken Eingabefeld die Position des Datenbausteins ein (z.B. „1“ für DB1) und ab welchem Daten Wort („ab DW“) sich der Konfigurationsbereich befindet.

5. Als „Verbindungs-Typ“ stellen Sie „ISO-on-TCP-Verbindung“ ein. Bei dieser Einstellung wird der TCP-Port 102 verwendet.

6. Der Pollzyklus (in ms) gibt an wieviel Zeit verstreicht bis das S5-Gateway den Konfigurationsbereich der Verbindung zyklisch ausliest und prüft was zu tun ist. Wird hier 0 angegeben wird pausenlos von der SPS gelesen.

7. Im Bereich Adressen können Sie lediglich die IP-Adresse des Partners angeben. Die IP-Adresse des S5-Gateway Moduls konfigurieren Sie weiterhin über den S5-LAN-Manager.

Wird 0.0.0.0 als Partner IP-Adresse angegeben, so wird die IP-Adresse beim Verbindungsaufbau nicht geprüft. Somit kann jedes Gerät welches die TSAP des S5-Gateways kennt eine Verbindung aufbauen.

8. Bei beiden Geräten können Sie den TSAP (Transport-Service-Access-Point) festlegen. Dieser besteht aus 16 Zeichen und stellt die Identifikation der Verbindung dar. Dies wird benötigt wenn mehrere Verbindungen mit einer IP-Adresse vorhanden sind.

Ab Firmware Version 0.45 im S5-Gateway kann mit jeder beliebigen TSAP eine Verbindung aufgebaut werden, wenn bei der Partner TSAP nichts angegeben wird (Partner-TSAP-Länge = 0). Hierfür benötigt der Partner nur die IP-Adresse und die TSAP des S5-Gateways.

9. Die Kommunikation ist zur „ISO-on-TCP-Verbindung“ des CP343-1 kompatibel. Somit müssen zur Kopplung mit S7-CP343-1 dort nur die entsprechenden Verbindungen projektiert werden. Stellen Sie die TPDU-size (Transport-Protocol-Data-Unit) auf „512“. Damit stellen Sie die maximale Datengröße die empfangen bzw. gesendet werden kann ein.

Die Kommunikation zur S5 wird über die PG-Schnittstelle abgewickelt. Dort wird eine Baudrate von 9600 Bit/s verwendet. Dadurch ergeben sich natürlich längere Protokolllaufzeiten. Deshalb ist darauf zu achten, dass der Partner nicht zu schnell Daten ans S5-Gateway Modul sendet. Ansonsten kann es zu einem Auftragsstau kommen. Bei einem Austausch von ca. 256 Byte wird ein Senderaster von mindestens 600 ms empfohlen, besser wären sorgar 1000 ms.

Die Kommunikation über das S5-Gateway ist eingerichtet.

6.3.9.1 Technische Informationen zum Konfigurationsbereich

Format des Konfigurationsdatenbereichs:

  DL DR DW
  7 6 5 4 3 2 1 0 7 6 5 4 3 2 1 0  
Empfangen Reserviert RTYP (’D’, ’X’, ’M’, ’E’, ’A’) 0
  RDBN (bei ’D’ oder ’X’ Bausteinnummer) 1
  RBEG (bei ’D’ oder ’X’ StartDW sonst StartByte) 2
  RLEN (Größe des Empfangsfaches in Bytes) 3
  Reserviert 4
Senden Reserviert STYP (’D’, ’X’, ’M’, ’E’, ’A’) 5
  SDBN (bei ’D’ oder ’X’ Bausteinnummer) 6
  SBEG (bei ’D’ oder ’X’ StartDW sonst StartByte) 7
  SLEN (Größe des Sendefaches in Bytes) 8
  Reserviert 9
Senden TxLEN (Sende - Länge in Bytes) 10
  TxSTAT (Sendestatus) 11
  Reserviert Reserviert DO
NE
ER
R
AC
T
12
Empfangen RxLEN (Empfangs-Länge in Bytes) 13
  RxSTAT (Empfangsstatus) 14
  Reserviert Reserviert ND
R
ER
R
AC
T
15
Reserviert für Reserviert 16
Erweiterung Reserviert 17
  Reserviert 18
  Reserviert 19

Die einzelnen Felder im Detail:

Bezeichnung Bedeutung FunktionsBaustein-Parametername Zugriff
R = read
W = write
RTYP Datenart des Empfangsfaches:
’D’ = DB
’X’ = DX
’M’ = Merker
’E’ = Eingang
’A’ = Ausgang
RTYP R W
RDBN Bei RTYP DB oder DX Bausteinnummer, ansonsten keine Verwendung. RDBN R W
RBEG Beginn des Empfangsfaches. Bei DB und DX ist Start-Datenwort, sonst Start-Datenbyte. RBEG R W
RLEN Länge des Empfangsfaches in Byte (auch bei DB). RLEN R W
STYP Datenart des Sendefaches:
’D’ = DB
’X’ = DX
’M’ = Merker
’E’ = Eingang
’A’ = Ausgang
STYP R W
SDBN Bei STYP DB oder DX Bausteinnummer, ansonsten keine Verwendung. SDBN R W
SBEG Beginn des Sendefaches. Bei DB und DX ist Start - Datenwort, sonst Start - Datenbyte. SBEG R W
SLEN Länge des Sendefaches in Byte (auch bei DB). SLEN R W
TxLEN Anzahl der Bytes, die gesendet werden sollen. LEN R W
TxSTAT Sendestatus auszuwerten wenn DONE oder ERR auf 1 steht. Wenn DONE 1, so wurde der Auftrag ohne Fehler ausgeführt. STAT ist dann 0. STAT W R
TxACT Startet einen Sendeauftrag im S5 - LAN. ACT R/W R/W
TxERR Ist 1 wenn ein Fehler aufgetreten ist. Der Fehler ist im Detail dem Feld STAT zu entnehmen. ERR W R/W
TxDONE Ist 1, wenn der Sendauftrag mit Erfolg ausgeführt wurde. DONW W R/W
RxLEN Anzahl der Bytes, die empfangen wurden. LEN W R
RxSTAT Empfangsstatus auszuwerten, wenn DONE oder ERR auf 1 steht. Wenn DONE 1 so wurde der Auftrag ohne Fehler ausgeführt. STAT ist dann 0. STAT W R
RxACT Gibt das Empfangsfach frei, wenn 1. ACT R/W R/W
RxERR Ist 1, wenn ein Fehler aufgetreten ist. Der Fehler ist im Detail dem Feld STAT zu entnehmen. ERR W R/W
NDR Ist 1, wenn Daten empfangen wurden (data received). Dann RxLEN auswerten. NDR W R/W

Zur einfachen Kommunikation wird der FB55 (S5L_SEND) und FB56 (S5L_RECV) bereitgestellt. In diesen Bausteinen wird die Kommunikation zwischen S5-Gateway und SPS abgewickelt. Die FB’s wurden in Anlehnung an die S5-Kommunikation FC’s entwickelt (FC5, FC6, AG-SEND bzw. AG-RECV).

HINWEIS: Diese Bausteine verwenden MW 200 und MW 202 als Schmiermerkerbereich.

Zu beachten ist, dass die einzelnen Zustände wie ERR, DONE, NDR nur für jeweils einen Zyklus anliegen. Es sind dann die entsprechenden Schritte auszuführen (STAT auswerten bzw. Empfangsfach leeren usw.). Die Beschreibung der Ein/Ausgangsparameter entnehmen Sie bitte der obigen Tabelle.
Folgende Zustände kann das STAT-Feld annehmen:

STAT bei Aufruf von S5L_SEND
DONE ERR STAT Bedeutung
1 0 0000H Auftrag fertig ohne Fehler
0 1 8304H Verbindung ist nicht aufgebaut
0 1 8185H Sendefach ist zu klein SLEN < LEN
0 1 8184H Unzulässiger Datentyp für das Sendefach angegeben
0 1 FFFFH Allgemeiner Fehler
STAT bei Aufruf von S5L_RECV
DONE ERR STAT Bedeutung
1 0 0000H Daten wurden empfangen (LEN prüfen und Daten übernehmen)
0 1 8304H Verbindung ist nicht aufgebaut
0 1 8185H Empfangsfach ist zu klein RLEN < LEN
0 1 8184H Unzulässiger Datentyp für das Empfangsfach angegeben
0 1 FFFFH Allgemeiner Fehler

Im folgendem Beispiel wird der DB20 als Konfigurations-DB verwendet. E 4.0 steuert das Senden und E 4.1 das Empfangen. Wenn E 4.0 ’1’ ist, so werden 10 Bytes des DB100 ab DW 0 gesendet. E 4.1 gibt das Empfangsfach DB100 ab DW 100 mit 10 Bytes frei.

  : SPA FB 56
Name : S5L_SEND
JDBN :   KF +00020
JDBW :   KF +00000
STYP :   KC D
SDBN :   KF +00100
SBEG :   KF +00000
SLEN :   KF +00010
ACT :   E 4.0
LEN :   KF +00010
DONE :   M 11.0
ERR :   M 11.1
STAT :   MW 20
  :      
  : SPA FB 56
Name : S5L_RECV
JDBN :   KF +00020
JDBW :   KF +00000
RTYP :   KC D
RDBN :   KF +00100
RBEG :   KF +00100
RLEN :   KF +00010
ACT :   E 4.1
LEN :   MW 24
NDR :   M 13.0
ERR :   M 13.1
STAT :   MW 22

7 Konfiguration

7.1 S5-LAN Manager

Starten Sie den S5-LAN Manager entweder über den Startmenüeintrag oder im PLC-VCOM Menü unter "Konfiguration" => "S5LAN"

Suche im lokalen Netz:

Mit einem Klick auf die Schaltfläche "Suche im lokalem Netz" senden Sie einen Rundruf (Broadcast) an alle sich in Ihrem Netzwerk befindlichen Module. Jedes reagierende Modul wird daraufhin in die Liste eingetragen.

Suche bestimmte Adresse:

Wenn Sie die IP-Adresse Ihres S5-LAN Moduls bereits kennen können Sie diese mit einem Klick auf "Suche bestimmte Adresse" in folgendem Dialog eintragen und mit einem Klick auf "suchen" suchen.

S5-Gateway Verbindungen:

Dieser Dialog wird nur bei S5-Gateway Modulen angezeigt. Mit ihm ist es möglich Verbindungen zu anderen Steuerungen aufzubauen. Weitere Details über diesen Dialog erfahren Sie im Kapitel " S5-Gateway Kommunikation (Kopplung) ".

Sprache / Language:

Stellt die Sprache des Programms zwischen Deutsch und Englisch um.

Firmwaredatei laden:

Um eine Firmware Datei senden zu können, muss zuvor diese geladen werden. Dies geschieht mit Hilfe der Schaltfläche Firmwaredatei laden. Ein Dialog zum auswählen der entsprechenden *.bin (binary) Firmware Datei erscheint. Wählen Sie die entsprechende Firmware Datei aus und bestätigen Sie mit OK. Firmware spezifische Informationen werden nun im Abschnitt Firmwareinfo angezeigt.

Firmware senden:

Sobald Sie die Firmware Datei geladen haben, wird diese Schaltfläche aktiviert. Wählen Sie das Modul aus und aktivieren Sie diese Schaltfläche um die Firmware zu senden.

HINWEIS: Es wird ausdrücklich empfohlen nur dann die Firmware des Moduls zu erneuern, wenn Sie Probleme mit der alten Modulbetriebsversion haben.

Während die Firmware an das Modul gesendet und die Modulbetriebsversion erneuert wird, darf das Modul nicht vom Netzwerk bzw. von der Spannung genommen werden, da sonst die Gefahr besteht, dass das Modul nicht mehr richtig funktioniert.

Einstellungen:

Klicken Sie auf Einstellungen, um im folgendem Dialog die Eigenschaften des S5-Moduls zu ändern. „OK“ speichert die neuen Einstellungen und schließt den Dialog.

Gerätename:

Der Gerätename kann ein beliebiger Text sein. So können Sie jedes S5/S7-Modul eindeutig identifizieren.

S5-PG-Port:

TCP/IP-Portnummer. Über diesen Port kommunizieren S5 Modul und PG miteinander. Muss normalerweise nicht geändert werden. (Standard: 10010)

S5-Server-Port:

TCP/IP-Portnummer. Über diesen Port wird das S5-LAN++- LINK Protokoll abgewickelt. (Standard: 2002)

DHCP/AutoIP:

Wenn dieses Kästchen aktiv ist, sucht das Modul beim Start einen DHCP-Server um eine IP-Adresse zu erhalten. Konnte nach 3 Versuchen kein Server gefunden werden (kann einige Sekunden dauern), sucht sich das Modul eine IP-Adresse aus dem „Auto-IP“ Adressbereich.

auto Subnet:

Wenn gesetzt, berechnet das Modul die Subnet-Mask automatisch. z.B. bei 192.168.0.80 ist dies die 255.255.255.0. Im Feld Subnet-Mask muss in diesem Fall nichts eingeben werden.

IP-Adresse:

Ist DHCP/AutoIP ausgeschaltet, kann hier die IP-Adresse des S5-Moduls eingegeben werden.

Subnetz - Maske:

Hier legen Sie die Subnet-Mask fest. Bei 0.0.0.0 als Eingabe wird auto Subnet aktiviert.

Standard-Gateway:

Betreiben Sie das LAN-Modul an einem Router, so geben Sie hier die IP-Adresse des Routers ein.

Achten Sie darauf, dass die IP-Adresse die Sie Ihrem Modul/Kabel (egal ob S5-LAN oder MPI-LAN) geben, zu Ihrem Netzwerk passt und nur einmalig vergeben ist. Ebenso sollte der PC, der mit dem Kabel kommuniziert, über eine geeignete IP-Adresse verfügen. Sind Sie sich nicht sicher welche IP-Adresse Sie vergeben können, wenden Sie sich bitte an Ihren Netzwerkadministrator.

7.1.1 Ports

Port Typ Beschreibung
65467 UDP Suchen von S5-LAN++ mittels S5-LAN Manager / PLCVCOM
10010 TCP PG-Port (PLCVCOM)
2002 TCP S5-Server-Port (VIPA)
102 TCP S5-Server-Port (RFC1006)

8 PLC-VCOM

8.1 Beschreibung

Die PLC – VCOM Software stellt eine weitere, virtuelle (simulierte) Serielle – Schnittstelle in Ihrem System zur Verfügung, mit der Ihre SPS – Programmier Software (z.B. PG 2000, Step© 5/7, S5/S7 für Windows, WinCC, Microwin) über das Kabel/Modul auf die SPS zugreifen kann.

Der PLC – VCOM wird für den Betrieb mit folgenden Produkten benötigt:

• MPI-LAN Kabel – Art. Nr. 9352-LAN
• S7-LAN Modul – Art. Nr. 9352-LANCon
• MPI-USB Kabel – Art. Nr. 9352-USB
• S7-USB Modul – Art. Nr. 9352-S7-USB
• MPI-II Kabel (USB – Betrieb) – Art. Nr. 9352 + 9352.1
• S5-LAN Modul – Art. Nr. 9359-LAN
• Tele-Service (als Programmieradapter) – Art. Nr. 9377-(ANALOG/ISDN/GSM)-OP

Durch die PLC – VCOM Installation werden zusätzlich der S5 – LAN und der MPI-LAN Manager installiert. Beide bieten Ihnen die Möglichkeit die Netzwerkeinstellungen Ihrer Produkte zu verwalten.

8.2 Installation

1. Legen Sie die SPS_MEGA_TOOLBOX CD in das CD - Laufwerk Ihres Computers ein.
Warten Sie bis die SPS Toolbox erscheint.

Sollte dieser Dialog nicht automatisch erscheinen, starten Sie bitte die Datei Mega.exe auf der SPS_MEGA_TOOLBOX CD.

2. Klicken Sie auf Ihr Produkt (z.B. S7 - LAN) damit der Inhalt aufklappt.
Klicken Sie auf „PLC - VCOM“ - Install, um die Installation zu starten.

3. Nach der Sprachauswahl startet die Installation in der gewählten Sprache und der Willkommensdialog erscheint.

Klicken Sie auf „Weiter“ um den Installationspfad auswählen zu können.

Um den Installationspfad zu ändern klicken Sie auf „Durchsuchen“.

Klicken Sie daraufhin auf „Weiter“.

4. Wählen Sie in diesem Dialog den Programmordner für die PLC-VCOM Starteinträge.

Anschließend klicken Sie auf „Weiter“.

8.2.1 Abschließende PLC-VCOM Konfiguration

 

8. Wählen Sie in dem folgenden Dialog die COM – Schnittstelle aus, die auf Ihrem Computer eingerichtet werden soll.

Bereits belegte COM-Ports können im Windows Geräte-Manager eingesehen werden, falls Sie sich nicht sicher sind, welche COM-Ports noch frei sind.

 

Der gewählte COM – Port muss frei sein, da sonst das Kabel nicht ansprechbar ist.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, welchen COM-Port Sie verwenden können, drücken Sie in diesem Dialog „OK“. Im Startmenü - Programmordner mit dem Namen „SelectCOM“, können Sie die COM-Port Auswahl erneut aufrufen.

9. Klicken Sie auf „OK“, um die Installation zu beenden.

8.3 Übersicht

In der Windows - Taskleiste erscheint nach dem Neustart das Symbol der PLC – VCOM Software.

Dieses Symbol zeigt den aktuellen Status der Verbindung mit Ihrem MPI-II, MPI-USB, MPI-LAN, S7-USB, S7-LAN oder S5-LAN an.

8.3.1 Zustände des PLC-VCOM:

PLC –VCOM ist mit einem Gerät verbunden und betriebsbereit.
PLC – VCOM ist mit keinem Gerät verbunden.
Leuchten beide Felder rot, ist ein Fehler während der Kommunikation aufgetreten.
Sendeanzeige (linkes Feld):
Wenn diese Grün leuchtet, werden
Daten an das Kabel gesendet.

Empfangsanzeige (rechtes Feld):
Wenn diese Grün leuchtet, werden
Daten vom Kabel empfangen.

8.3.2 Hauptfenster

1. Konfiguration: Auswählen und öffnen des Konfigurationsprogramms für Ihre Produkte.
=> PLC-VCOM: Verwaltung, Verbinungsaufbau und Kommunikation mit den Kabeln
=> S5-LAN: Konfiguration Ihrer S5-LAN Module
=> MPI/S7-LAN: Konfiguration Ihrer MPI-LAN oder S7-LAN

2. Info: Informationen über den PLC-VCOM und Ihren Computer.

3. Status: Anzeige der Verbindungsparameter des verbundenen Kabels.
=> links oben: zeigt den Namen des derzeit verbundenen Produkts an
=> halblinks oben: zeigt den Verbindungsstatus an
=> halbrechts oben: zeigt die IP-Adresse des verbundenen Kabels an
=> rechts oben: Klicken Sie hier um ein Gerät zu suchen oder auszuwählen
=> recht mitte: Name des verbundenen Kabels
=> rechts unten: zeigt Informationen zu bestehenden Computerverbindungen an

4. Virtueller Port: Anzeige des eingestellten virtuellen COM-Ports und
des Programms, das als letztes auf diesen COM-Port zugegriffen hat.

5. Programm: Buttons zur Einstellung des PLC-VCOM
=> Beenden: schließt den PLC-VCOM und beendet somit auch die virtuelle Schnittstelle
=> Sprache: auswählen der gewünschten Sprache (Deutsch / Englisch)
=> Hilfe: öffnet das Hilfemenü des PLC-VCOMs, wenn sie Problemen oder Fragen haben sollten
=> Minimieren: verkleinert den PLC-VCOM in die Taskleiste und läuft im Hintergrund weiter

8.3.3 Konfigurationsfenster

1. Liste der verfügbaren Kabel/Module:
=> Zeilenweise Anzeige der gefundenen Produkte mit Ihren Eigenschaften

2. IP-Adresse:
=> IP-Adresse und MAC-Adresse des ausgewählten Kabels/Moduls

3. über Netzwerkkarte:
=> Auswahl der zu verwendenden Netzwerkkarte

4. LAN-Type:
=> Auswahl des zu verbindenden Kabel/Modultypes

5. diverse Checkboxen:
=> manuelle Eingabe: ermöglicht die Eingabe der Parameter von Hand
=> kein Netzwerk: für Produkte die sich in keinem Netzwerk befinden
=> Installation im Gerätemanager: Installiert den PLC-VCOM COM-Port im Geräte-Manager
(wird nur für S7 für Windows und S7 Doctor Software benötigt)
=> RFC1006: Aktivierung der RFC1006 Kommunikationsart
=> keine Netzwerkkartenauswahl: Übergibt das Routing der Pakete an das Betriebssystem
=> serielle Pausenzeiten: verlangsamen der seriellen Übertragung für z.B. Paneltransfers

6. Suche:
=> sucht nach verfügbaren Kabeln/Modulen und aktuallisiert die Liste der gefundenen Teilnehmer

7. Hilfe:
=> öffnet das Hilfemenü der Konfiguration, wenn sie Problemen oder Fragen haben sollten

8. OK:
=> Beendet die PLC-VCOM Konfiguration und übernimmt die eingetragenen/ausgewählten Einstellungen

9. Abbrechen:
=> Beendet die PLC-VCOM Konfiguration und verwirft die eingetragenen/ausgewählten Einstellungen

8.4 Konfiguration

1. Starten Sie über das Startmenü die PLC-VCOM Applikation, falls diese nicht schon gestartet ist.
2. Öffnen Sie den PLC-VCOM mit einem Klick auf das Symbol des PLC-VCOMs im Infobereich.

3. Nachdem der PLC-VCOM geöffnet ist, klicken Sie im Bereich Status auf „Konfigurieren“ und der Assistent zur Konfiguration wird ausgeführt.

8.4.1 S5-LAN / S5-LAN++

8.4.1.1 Automatisch

1. Mit einem Klick auf „Suchen“ senden Sie einen Rundruf (Broadcast) an alle Kabel und Module, die sich in Ihrem Netzwerk befinden oder direkt am Computer angeschlossen sind. Jedes, auf diesen Rundruf, reagierende Kabel/Modul wird in die Teilnehmerliste eingetragen.

2. Wählen Sie das gewünschte Kabel/Modul aus, so dass es blau markiert ist.
Hierbei werden alle Parameter automatisch in den Konfigurations-Assistenten übernommen.

8.4.1.2 Manuell

Die manuelle Eingabe betrifft die Netzwerkteilnehmer die sich hinter Routern, in anderen Netzen befinden, da der Broadcast zur automatischen Erkennung nicht von Routern weitergegeben wird und diese Netzwerkteilnehmer somit nicht gefunden werden können.

1. Wenn Ihnen die IP-Adresse Ihres Kabel bekannt ist, haben Sie die Möglichkeit diese manuell einzugeben. Um das Eingabefeld hierfür zu aktivieren, klicken Sie auf das Kästchen „manuelle Eingabe“.

2. Tragen Sie bei „IP-Adresse“, die Adresse Ihres Kabels/Moduls ein, mit dem Sie sich verbinden wollen und wählen Sie Ihren Kabeltype im Feld „LAN-Type“ aus.

8.4.1.3 Abschließende Einstellungen

3. Bei den S5-LAN wird zusätzlich das Feld S5-PG-Port freigeschalten. Dieses wird bei der Auswahl automatisch mit dem Wert gefüllt der im S5-LAN hinterlegt ist oder Sie tragen diesen Port bei einer manuellen Eingabe von Hand ein. Diesen Port können Sie mit Hilfe des S5-LAN Managers im S5-LAN ändern.

Der S5-PG-Port ist der Programmierport des S5-LAN und ist standardmäßig 10010.
Der im PLC-VCOM eingetragene S5-PG-Port muss immer mit dem im S5-LAN eingetragenen S5-PG-Port übereinstimmen!

4. Wählen Sie die Optionen an, die Sie eventuell benötigen, wie z.B. keine Netzwerkkartenauswahl oder serielle Pausenzeiten.

Informationen zu den Optionen, die mit Hilfe der Checkboxen an und abgewählt werden können, erhalten Sie im Kapitel „Übersicht“ des PLC-VCOMs.

5. Bestätigen Sie Ihre Eingaben/Auswahl mit „OK“.

6. Im Hauptfenster des PLC-VCOMs erscheint nach einem erfolgreichen Verbindungsaufbau, der Kabeltype mit dem sich der Computer verbindet, der Verbindungsstatus „verbunden“, die IP-Adresse und der Name des verbundenen Teilnehmers.

7. Abschließend Klicken Sie auf „Minimieren“ um den PLC-VCOM in den Infobereich zu verkleinern, damit dieser weiterhin den virtuellen COM-Port verwalten kann.

8.4.2 S5-Gateway / S5-Gateway+

8.4.2.1 Automatisch

1. Mit einem Klick auf „Suchen“ senden Sie einen Rundruf (Broadcast) an alle Kabel und Module, die sich in Ihrem Netzwerk befinden oder direkt am Computer angeschlossen sind. Jedes, auf diesen Rundruf, reagierende Kabel/Modul wird in die Teilnehmerliste eingetragen.

2. Wählen Sie das gewünschte Kabel/Modul aus, so dass es blau markiert ist.
Hierbei werden alle Parameter automatisch in den Konfigurations-Assistenten übernommen.

8.4.2.2 Manuell

Die manuelle Eingabe betrifft die Netzwerkteilnehmer die sich hinter Routern, in anderen Netzen befinden, da der Broadcast zur automatischen Erkennung nicht von Routern weitergegeben wird und diese Netzwerkteilnehmer somit nicht gefunden werden können.

1. Wenn Ihnen die IP-Adresse Ihres Kabel bekannt ist, haben Sie die Möglichkeit diese manuell einzugeben. Um das Eingabefeld hierfür zu aktivieren, klicken Sie auf das Kästchen „manuelle Eingabe“.

2. Tragen Sie bei „IP-Adresse“, die Adresse Ihres Kabels/Moduls ein, mit dem Sie sich verbinden wollen und wählen Sie Ihren Kabeltype im Feld „LAN-Type“ aus.

8.4.2.3 Abschließende Einstellungen

3. Bei den S5-LAN wird zusätzlich das Feld S5-PG-Port freigeschalten. Dieses wird bei der Auswahl automatisch mit dem Wert gefüllt der im S5-LAN hinterlegt ist oder Sie tragen diesen Port bei einer manuellen Eingabe von Hand ein. Diesen Port können Sie mit Hilfe des S5-LAN Managers im S5-LAN ändern.

Der S5-PG-Port ist der Programmierport des S5-LAN und ist standardmäßig 10010.
Der im PLC-VCOM eingetragene S5-PG-Port muss immer mit dem im S5-LAN eingetragenen S5-PG-Port übereinstimmen!

4. Wählen Sie die Optionen an, die Sie eventuell benötigen, wie z.B. keine Netzwerkkartenauswahl oder serielle Pausenzeiten.

Informationen zu den Optionen, die mit Hilfe der Checkboxen an und abgewählt werden können, erhalten Sie im Kapitel „Übersicht“ des PLC-VCOMs.

5. Bestätigen Sie Ihre Eingaben/Auswahl mit „OK“.

6. Im Hauptfenster des PLC-VCOMs erscheint nach einem erfolgreichen Verbindungsaufbau, der Kabeltype mit dem sich der Computer verbindet, der Verbindungsstatus „verbunden“, die IP-Adresse und der Name des verbundenen Teilnehmers.

7. Abschließend Klicken Sie auf „Minimieren“ um den PLC-VCOM in den Infobereich zu verkleinern, damit dieser weiterhin den virtuellen COM-Port verwalten kann.

9 Technische Daten

Technische Daten:
Versorgungsspannung: 24V/DC +/- 20%
Leistungsaufnahme: 2 Watt
Anzeige: Status-LED
Bedienung/Konfiguration: Reset-Taster (Werkseinstellung)
S5-LAN Manager
Schnittstellen:
zur AG:
TTY/20mA Stromschleife (S5-LAN passiv, SPS Steuerung aktiv)
zum PG/PC:
10/100BaseTX RJ45-Ethernetbuchse
Betriebstemperatur: 5 - 55°C
Gehäuse: ABS-Kunststoffgehäuse
Abmessungen: 42 x 15 x 65 mm

9.1 Pinbelegung Ethernet

Pin Nr. Kurzform Bezeichnung Richtung
1 TX + Sendeleitung + Ausgang
2 TX – Sendeleitung – Ausgang
3 RX + Empfangsleitung + Eingang
6 RX – Empfangsleitung – Eingang

9.2 Pinbelegung TTY / 20mA Stromschleife

Pin Nr. Kurzform Bezeichnung Richtung
1 NC nicht belegt  
2 TTY OUT + Sendedaten + (Transistor-Kollektor) Ausgang
3 NC nicht belegt  
4 +24V Stromversorgung +24V Eingang
5 NC nicht belegt  
6 I-Tx 20mA Stromquelle Sender Ausgang
7 TTY IN + Empfangsdaten + (LED-Anode) Eingang
8 NC nicht belegt  
9 I-Rx 20mA Stromquelle Empfänger Ausgang
10 Mext Masse +24V Eingang
11 NC nicht belegt  
12 NC nicht belegt  
13 NC nicht belegt  
14 NC nicht belegt  
15 NC nicht belegt  

10 Beispiele Applikationen

10.1 S5 an S5 – Gateway Kommunikation

10.1.1 S5 – Gateway konfigurieren

Benötigte Hilfsmittel: S5 -LAN Manager
Unterstützt ab Firmware – Version 0.44 des S5 – Gateways

1. Starten Sie den S5-LAN Manager und suchen Sie nach Ihrem Modul. Markieren Sie dieses und klicken sie mit der Maus auf die Schaltfläche „S5 – Gateway – Verbindung“. Es öffnet sich ein Dialog zum einstellen der Verbindung.

2. Im unteren Bereich des Dialogs finden Sie die Verbindungsliste, in der Sie die zu konfigurierende Verbindung auswählen.

3. Bei „Name“ können Sie nun der Verbindung einen logischen Namen geben.

4. Unter „Konfigurations - DB“ geben Sie im linken Eingabefeld die Position des Datenbausteins ein (z.B. „1“ für DB1) und im rechten Eingabefeld ab welchem Datenwort (z.B. „1“ für DW1) sich der Konfigurationsbereich befindet.

5. Als „Verbindungs - Typ“ stellen Sie „ISO - on - TCP - Verbindung“ ein. Bei dieser Einstellung wird der TCP – Port 102 verwendet.

6. Der Pollzyklus (in ms) gibt an, wie viel Zeit verstreicht, bis das S5 – Gateway den Konfigurationsbereich der Verbindung zyklisch ausliest und prüft, ob etwas zu tun ist. Wird hier 0 angegeben wird pausenlos von der SPS gelesen.

7. Im Bereich Adressen können sie lediglich die IP – Adresse des Partners angeben. Die IP – Adresse des S5 – Gateway Moduls konfigurieren sie weiterhin über den S5 – LAN Manager.

8. Bei beiden Geräten können Sie den „TSAP“ (Transport – Service – Access – Point) festlegen. Dieser besteht aus 16 Zeichen und stellt die Identifikation der Verbindung dar. Dies wird benötigt wenn mehrere Verbindungen mit einer IP – Adresse vorhanden sind. (Ab Firmware Version 0.45 im S5 – Gateway kann mit jeder beliebigen TSAP eine Verbindung aufgebaut werden)

9. Bei dem zweiten Modul muss zusätzlich zu den hier beschriebenen Schritten bei „Verbindungs – Typ“ der Hacken bei „aktiver Verbindungsaufbau“ gesetzt werden.

Die Kommunikation über S5 – Gateway ist nun eingerichtet.

10.1.2 Bausteine in SPS überspielen

1. Starten Sie Ihre Programmiersoftware und öffnen Sie nun die S5D – Datei „S5anS5 – Gateway“.

2. Verbinden Sie sich nun mit einem Ihrer S5 – Gateway Module und überspielen Sie alle Bausteine (OB1, FB55 und FB56) in die zum Modul gehörende SPS. Die selben Bausteine überspielen Sie nun auch noch in die zweite SPS. Die Bausteine DB20 und DB100 werden von allein generriert.

10.1.3 Sendezyklus starten (S5)

In folgendem Beispiel wird der DB20 als Konfigurations – DB verwendet. M10.0 steuert das Senden und M12.0 das Empfangen. Wenn M10.0 „1“ ist, so werden 20 Bytes des DB100 ab DW0 gesendet. M12.0 gibt das Empfangsfach DB100 ab DW100 20 Bytes frei.

  : SPA FB 55
Name : S5L_SEND
JDBN :   KF +00020
JDBW :   KF +00000
STYP :   KC D
SDBN :   KF +00100
SBEG :   KF +00000
SLEN :   KF +00020
ACT :   M 10.0
LEN :   KF +00020
DONE :   M 11.0
ERR :   M 11.1
STAT :   MW 20
  :      
  : SPA FB 56
Name : S5L_RECV
JDBN :   KF +00020
JDBW :   KF +00000
RTYP :   KC D
RDBN :   KF +00100
RBEG :   KF +00100
RLEN :   KF +00020
ACT :   M 12.0
LEN :   MW 24
NDR :   M 13.0
ERR :   M 13.1
STAT :   MW 22

Setzten Sie zum Senden und Empfangen die Eingänge E8.0 und E9.0 auf „1“.

10.1.4 Testen des Aufbaus (S5)

1. Öffnen Sie jeweils den DB100 in Ihren SPSen und geben Sie beliebige Werte in den ersten 20 Bytes ein.

z.B.:(1; 2; 3; 4; 5; 6; 7; 8; 9)

2. Speichern Sie die Bausteine und Setzen Sie die Eingänge E8.0 und E9.0 in Ihrer SPS mit dem aktiven S5 – Gateway Modul auf „1“ und starten Sie den Zyklus.

3. Öffnen Sie nun den DB100 und überprüfen Sie ob die Werte von den 20 Bytes die
Sie in der anderen SPS im DB100 konfiguriert haben mit denen ab DW100 übereinstimmen.

Stimmen diese über ein so war die Kommunikation erfolgreich.

10.1.5 Format des Konfigurationsdatenbereichs

  DL DR DW
  7 6 5 4 3 2 1 0 7 6 5 4 3 2 1 0  
Empfangen Reserviert RTYP (’D’, ’X’, ’M’, ’E’, ’A’) 0
  RDBN (bei ’D’ oder ’X’ Bausteinnummer) 1
  RBEG (bei ’D’ oder ’X’ StartDW sonst StartByte) 2
  RLEN (Größe des Empfangsfaches in Bytes) 3
  Reserviert 4
Senden Reserviert STYP (’D’, ’X’, ’M’, ’E’, ’A’) 5
  SDBN (bei ’D’ oder ’X’ Bausteinnummer) 6
  SBEG (bei ’D’ oder ’X’ StartDW sonst StartByte) 7
  SLEN (Größe des Sendefaches in Bytes) 8
  Reserviert 9
Senden TxLEN (Sende - Länge in Bytes) 10
  TxSTAT (Sendestatus) 11
  Reserviert Reserviert DO
NE
ER
R
AC
T
12
Empfangen RxLEN (Empfangs - Länge in Bytes) 13
  RxSTAT (Empfangsstatus) 14
  Reserviert Reserviert ND
R
ER
R
AC
T
15
Reserviert für
Erweiterung
Reserviert 16
  Reserviert 17
  Reserviert 18
  Reserviert 19

Die einzelnen Felder im Detail

Bezeichnung Bedeutung FB - Parametername Zugriff
R = read
W = write
S5 - GW SPS
RTYP Datenart des Empfangsfaches:
’D’ = DB
’X’ = DX
’M’ = Merker
’E’ = Eingang
’A’ = Ausgang
RTYP R W
RDBN Bei RTYP DB oder DX Bausteinnummer, ansonsten keine Verwendung. RDBN R W
RBEG Beginn des Empfangsfaches. Bei DB und DX ist Start - Datenwort, sonst Start - Datenbyte. RBEG R W
RLEN Länge des Empfangsfaches in Byte (auch bei DB). RLEN R W
STYP Datenart des Sendefaches:
’D’ = DB
’X’ = DX
’M’ = Merker
’E’ = Eingang
’A’ = Ausgang

STYP R W
SDBN Bei STYP DB oder DX Bausteinnummer, ansonsten keine Verwendung. SDBN R W
SBEG Beginn des Sendefaches. Bei DB und DX ist Start - Datenwort, sonst Start - Datenbyte. SBEG R W
SLEN Länge des Sendefaches in Byte (auch bei DB). SLEN R W
TxLEN Anzahl der Bytes, die gesendet werden sollen. LEN R W
TxSTAT Sendestatus auszuwerten wenn DONE oder ERR auf 1 steht. Wenn DONE 1, so wurde der Auftrag ohne Fehler ausgeführt. STAT ist dann 0. STAT W R
TxACT Startet einen Sendeauftrag im S5 - LAN. ACT R/W R/W
TxERR Ist 1 wenn ein Fehler aufgetreten ist. Der Fehler ist im Detail dem Feld STAT zu entnehmen. ERR W R/W
TxDONE Ist 1, wenn der Sendauftrag mit Erfolg ausgeführt wurde. DONE W R/W
RxLEN Anzahl der Bytes, die empfangen wurden. LEN W R
RxSTAT Empfangsstatus auszuwerten, wenn DONE oder ERR auf 1 steht. Wenn DONE 1 so wurde der Auftrag ohne Fehler ausgeführt. STAT ist dann 0. STAT W R
RxACT Gibt das Empfangsfach frei, wenn 1. ACT R/W R/W
RxERR Ist 1, wenn ein Fehler aufgetreten ist. Der Fehler ist im Detail dem Feld STAT zu entnehmen. ERR W R/W
NDR Ist 1, wenn Daten empfangen wurden (data received). Dann RxLEN auswerten. NDR W R/W

Zur einfachen Kommunikation wird der FB55 (S5L_SEND) und FB56 (S5L_RECV) bereitgestellt. In diesen Bausteinen wird die Kommunikation zwischen S5 - Gateway und SPS abgewickelt. Die FB’s wurden in Anlehnung an die S5 - Kommunikation FC’s entwickelt (FC5, FC6, AG - SEND bzw. AG - RECV).

HINWEIS: Diese Bausteine verwenden MW 200 und MW 202 als Schmiermerkerbereich.

10.2 S5 an S7 – Gateway Kommunikation

10.2.1 S5 – Gateway konfigurieren

Benötigte Hilfsmittel: S5 -LAN Manager
Unterstützt ab Firmware – Version 0.44 des S5 – Gateways

1. Starten Sie den S5-LAN Manager und suchen Sie nach Ihrem Modul. Markieren Sie dieses und klicken sie mit der Maus auf die Schaltfläche „S5 – Gateway – Verbindung“. Es öffnet sich ein Dialog zum einstellen der Verbindung.

2. Im unteren Bereich des Dialogs finden Sie die Verbindungsliste, in der Sie die zu konfigurierende Verbindung auswählen.

3. Bei „Name“ können Sie nun der Verbindung einen logischen Namen geben.

4. Unter „Konfigurations - DB“ geben Sie im linken Eingabefeld die Position des Datenbausteins ein (z.B. „1“ für DB1) und im rechten Eingabefeld ab welchem Datenwort (z.B. „1“ für DW1) sich der Konfigurationsbereich befindet.

5. Als „Verbindungs - Typ“ stellen Sie „ISO - on - TCP - Verbindung“ ein. Bei dieser Einstellung wird der TCP – Port 102 verwendet.

6. Der Pollzyklus (in ms) gibt an, wie viel Zeit verstreicht, bis das S5 – Gateway den Konfigurationsbereich der Verbindung zyklisch ausliest und prüft, ob etwas zu tun ist. Wird hier 0 angegeben wird pausenlos von der SPS gelesen.

7. Im Bereich Adressen können sie lediglich die IP – Adresse des Partners angeben. Die IP – Adresse des S5 – Gateway Moduls konfigurieren sie weiterhin über den S5 – LAN Manager.

8. Bei beiden Geräten können Sie den „TSAP“ (Transport – Service – Access – Point) festlegen. Dieser besteht aus 16 Zeichen und stellt die Identifikation der Verbindung dar. Dies wird benötigt wenn mehrere Verbindungen mit einer IP – Adresse vorhanden sind. (Ab Firmware Version 0.45 im S5 – Gateway kann mit jeder beliebigen TSAP eine Verbindung aufgebaut werden)

9. Bei dem zweiten Modul muss zusätzlich zu den hier beschriebenen Schritten bei „Verbindungs – Typ“ der Hacken bei „aktiver Verbindungsaufbau“ gesetzt werden.

Die Kommunikation über S5 – Gateway ist nun eingerichtet.

10.2.2 S7– Gateway konfigurieren

Starten Sie Ihren Internetexplorer und geben Sie in der Adressleiste die IP des S7-LAN Moduls ein. Nun öffnet sich die Konfigurationsseite des S7 – LAN.

10.2.2.1 Mit dem Web-Browser

Stellen Sie bei „Allgemein“ ein, was für einen Namen Ihr Modul haben soll.
Unter anderem muss die „TS-Funktion“ ausgeschaltet sein und „BUS - Konfiguration vom PC verwenden“ auf „NEIN“ gestellt sein. „Booteinstellungen“ und „Protokollart“ müssen beide auf „Automatik“ gestellt sein.

Unter „Netzwerk“ müssen Sie den „DHCP - Client“ auf „AUS“ stellen und die IP – Adresse des Moduls einstellen.

Bei „MPI/PROFIBUS“ stellen Sie die Baudrate auf 187K5 und legen die höchste Stationsadresse fest. Unter „lokale Teilnehmeradresse“ geben Sie Ihrem S7-LAN eine Nummer. Das „Profil“ muss auf „MPI“ eingestellt sein.

Der nächste Schritt ist es das Gateway zu konfigurieren. Hier müssen Sie bei „Verbindungstyp“ „DB – Aktiv“ (im Partner Gerät „Passiv“) einstellen und bei „Stationsnummer“ müssen Sie die Nummer Ihrer SPS hinterlegen. Nun müssen Sie noch festlegen, welches der Konfiguartionsdatenbaustein in Ihrer SPS ist und ab welchem Datenwort. Die IP – Adresse Ihres S5 – LANs geben Sie bei „IP – Adresse Partner“ ein. Bei „TSAP“ hinterlegen Sie nun noch den gleichen Namen wie Sie im S5 – LAN Manager Ihrem S5 – LAN zugeteilt haben.

Als letztes müssen Sie nun noch unter „RFC1006“ bei „Ziel - CPU“ die Nummer Ihrer CPU die in Ihrer SPS hinterlegt ist eintragen und der „Busparameter“ sollte auf „Konfig“ stehen.

10.2.2.2 Mit dem Web-Browser ab V2.10 (S7-LAN) / V2.36 (MPI-LAN)

Stellen Sie bei „Allgemein“ ein, was für einen Namen Ihr Modul haben soll.

Unter „Netzwerk“ müssen Sie den „DHCP - Client“ auf „AUS“ stellen und die IP – Adresse des Moduls einstellen.

Bei „Buseinstellungen“ stellen Sie die Baudrate auf 187K5 und legen die höchste Stationsadresse fest. Unter „lokale Teilnehmeradresse“ geben Sie Ihrem S7-LAN eine Nummer. Das „Profil“ muss auf „MPI“ eingestellt sein und bei „BUS - Konfig vom PC verwenden“ darf kein "Häckchen gesetzt sein.

Unter „Sonstiges“ muss die „TS-Adapterfunktionalität“ ausgeschaltet sein. „Booteinstellungen“ und „Protokollart“ müssen beide auf „Automatik“ stehen.

Als letztes müssen Sie nun noch unter „RFC1006“ bei „Ziel - CPU“ die Nummer Ihrer CPU die in Ihrer SPS hinterlegt ist eintragen und der „Busparameter“ sollte auf „Konfig“ stehen.

Der letzte Schritt ist es das Gateway zu konfigurieren. Hier müssen Sie bei „Verbindungstyp“ „DB – Aktiv“ (im Partner Gerät „Passiv“) einstellen und bei „Stationsnummer“ müssen Sie die Nummer Ihrer SPS hinterlegen. Nun müssen Sie noch festlegen, welches der Konfiguartionsdatenbaustein in Ihrer SPS ist und ab welchem Datenwort. Die IP – Adresse Ihres S5 – LANs geben Sie bei „IP – Adresse Partner“ ein. Bei „TSAP“ hinterlegen Sie nun noch den gleichen Namen wie Sie im S5 – LAN Manager Ihrem S5 – LAN zugeteilt haben.

10.2.3 Bausteine in SPS überspielen

1. Starten Sie Ihre Programmiersoftware und öffnen Sie nun die S5D – Datei „S5anS5 – Gateway“.

2. Verbinden Sie sich nun mit einem Ihrer S5 – Gateway Module und überspielen Sie alle Bausteine (OB1, FB55 und FB56) in die zum Modul gehörende SPS. Die selben Bausteine überspielen Sie nun auch noch in die zweite SPS. Die Bausteine DB20 und DB100 werden von allein generriert.

3. Öffnen Sie nun die S7P – Datei „S5anS7 – Gateway“.

4. Verbinden Sie sich nun mit Ihrem S7 – LAN Modul und überspielen Sie die Bausteine (OB1, FB10, FC15, FC16, DB10 und DB14) in die SPS

10.2.4 Sendezyklus starten

S5-Steuerung

In folgendem Beispiel wird der DB20 als Konfigurations – DB verwendet. M10.0 steuert das Senden und M12.0 das Empfangen. Wenn M10.0 „1“ ist, so werden 20 Bytes des DB100 ab DW0 gesendet. M12.0 gibt das Empfangsfach DB100 ab DW100 20 Bytes frei.

  : SPA FB 55
Name : S5L_SEND
JDBN :   KF +00020
JDBW :   KF +00000
STYP :   KC D
SDBN :   KF +00100
SBEG :   KF +00000
SLEN :   KF +00020
ACT :   M 10.0
LEN :   KF +00020
DONE :   M 11.0
ERR :   M 11.1
STAT :   MW 20
  :      
  : SPA FB 56
Name : S5L_RECV
JDBN :   KF +00020
JDBW :   KF +00000
RTYP :   KC D
RDBN :   KF +00100
RBEG :   KF +00100
RLEN :   KF +00020
ACT :   M 12.0
LEN :   MW 24
NDR :   M 13.0
ERR :   M 13.1
STAT :   MW 22

Setzten Sie zum Senden und Empfangen die Eingänge E8.0 und E9.0 auf „1“.

S7-Steuerung

In folgendem Beispiel wird der DB10 als Konfigurations – DB verwendet. M10.0 steuert das Senden und M11.0 das Empfangen. Wenn M10.0 „1“ ist, so werden 20 Bytes des DB14 ab DW0 gesendet. M11.0 gibt das Empfangsfach DB14 ab DW100 20 Bytes frei.

CALL "S7LAN_SEND"
KOMDB : = "S7LAN KommunikationsDB".KOM
SENDTYP : = 'D'
SENDDB : = 14
SENDADR : = 0
SENDLEN : = 20
ACT : = M10.0
LEN : = 20
DONE : = M10.1
ERROR : = M10.2
STATUS : = MW12
 
CALL "S7LAN_RECV"
KOMDB : = "S7LAN KommunikationsDB".KOM
RECVTYP : = 'D'
RECVDB : = 14
RECVADR : = 100
RECVLEN : = 20
ACT : = M11.0
NDR : = M11.1
ERROR : = M11.2
STATUS : = MW14
LEN : = MW16

10.2.5 Testen des Aufbaus

1. Öffnen Sie jeweils den DB100 in Ihren SPSen und geben Sie beliebige Werte in den ersten 20 Bytes ein.

z.B.:(1; 2; 3; 4; 5; 6; 7; 8; 9)

2. Speichern Sie die Bausteine und Setzen Sie die Eingänge E8.0 und E9.0 in Ihrer SPS mit dem aktiven S5 – Gateway Modul auf „1“ und starten Sie den Zyklus.

3. Öffnen Sie nun den DB100 und überprüfen Sie ob die Werte von den 20 Bytes die
Sie in der anderen SPS im DB100 konfiguriert haben mit denen ab DW100 übereinstimmen.

Stimmen diese über ein so war die Kommunikation erfolgreich.

4. Öffnen Sie den DB14 in Ihrer S7 - SPS und geben Sie beliebige Werte in den ersten 20 Bytes ein.

z.B.: (1; 2; 3; 4; 5; 6; 7; 8; 9; 10)

5. Speichern Sie die Bausteine und Setzen Sie die Eingänge E8.0 und E9.0 in Ihrer S5 - SPS auf „1“ und starten Sie den Zyklus.

6. Öffnen Sie den DB14 in Ihrer S7 – SPS und überprüfen Sie ob die Werte von den 20 Bytes die Sie in der jeweils anderen SPS im DB100 und DB14 ab DW0 konfiguriert haben mit denen ab DW100 übereinstimmen. Wenn das der Fall ist, wurde die Kommunikation zwischen S5 und S7 erfolgreich durchgeführt.

Die Bytes ab DW100 sollten die Gleichen sein wie die, die Sie im DB100 der S5 – SPS ab DW0 konfiguriert haben.

Stimmen diese über ein so war die Kommunikation erfolgreich

PG-USB

1 Beschreibung

Das PG-USB ist ein aktives Kabel für den Anschluss einer Siemens X4/X5-Schnittstelle an den PC USB-Port. Das Kabel braucht keine Versorgung aus der Steuerung, da es sich komplett aus dem angeschlossenen PC versorgt. Diese Versorgung wird auch benutzt, damit das Kabel aktiv gegenüber der Steuerung wird.

1.1 Prinzipschaltbild

2 Systemvorraussetzungen

2.1 Betriebssystem(e)

2.2 Software

2.3 Hardware

3 Installation

3.1 Hardware

Stecken Sie das Programmierkabel auf die X4/X5-Schnittstelle der S5-SPS und mit dem USB-Stecker in den USB-Port Ihres Computers. Die Kabel werden aus der USB-Schnittstelle mit Spannung versorgt.

3.1.1 Verlängerungsset PG-USB

Das PG-USB ist aktiv gegenüber der Steuerung. Es reicht eine Verlängerung, bei der folgende Pins 1:1 aufgelegt sind: 2-2 / 6-6 / 7-7 / 9-9. Den Schirm des Kabels beidseitig auf das Metallgehäuse des Sub-D-Steckverbinders anlöten.

Kabeltype: 4 adrig, paarweise verseilt, 0.25mm² (LIYCY 2x2x0.25). Maximale Länge: 100m.

Bestelldaten:

PG-USB-Verlängerungsset : Art.Nr. 9359-7-USB

3.2 Software

Sie benötigen eine entsprechende Programmiersoftware (z.B. PG 2000, Step© 5, S5 für Windows, WinCC) um mit der SPS arbeiten zu können.

Außerdem benötigen Sie den PG-USB-Treiber für Windows.

 

3.2.1 Treiber für Windwos XP

1. Legen Sie die SPS_MEGA_TOOLBOX CD in das CD - Laufwerk Ihres Computers ein.
Warten Sie bis die SPS Toolbox erscheint.

Sollte dieser Dialog nicht automatisch erscheinen, starten Sie bitte die Datei Mega.exe auf der SPS_MEGA_TOOLBOX CD.

2. Klicken Sie auf Ihr Produkt (z.B. PG-USB) damit der Inhalt aufklappt.
Klicken Sie auf „Plug & Play Installation“ - Install, um die Installation zu starten.

3. Nach der Sprachauswahl startet die Installation in der gewählten Sprache.

Während der Installation werden sie gefragt, ob Sie diese fortsetzen möchten.

Bestätigen Sie diese Meldung mit „Installation fortsetzen“.

4. Nachdem die Treiber installiert wurden, werden Sie gefragt, ob Sie die original Siemens S5 Software verwenden.Wenn dies der Fall ist, bestätigen Sie mit „Ja“ und installieren Sie somit den S5-Patch um den COM-Port in die DOS-Box zu implementieren.

5. Sie können die Installation des S5-Patch natürlich auch jeder Zeit von der SPS_MEGA_TOOLBOX CD aus ausführen.

 

3.2.2 Treiber für Windows 98

Unter Windows 98 kann in einer MSDOS-Box nicht wie bei XP oder 2000 auf virtuelle COM-Ports direkt zugegriffen werden. Deshalb wird die Installation eines Treibers „S5 VCOM für Win98“ notwendig.

Installation:

1.) Schließen Sie das PG-USB-Kabel an einem USB-Port des Rechners an.

2.) Sofern noch nicht geschehen, installieren Sie den Treiber für das PG-USB Kabel (Dieser Treiber ermöglich es WINDOWS-Programmen auf die S5-Steuerung zuzugreifen)

3.) Testen Sie die Verbindung mit der S5-Steuerung mit einem Windows-Programm (z.B: PG2000 von dieser CD)

4.) Starten Sie dann die Datei SETUP.EXE auf der Installations-CD für „S5VCOM für Win98“

5.) Wählen Sie den Installationspfad aus und klicken Sie auf Weiter

6.) Bezeichnung und Ort für den Startmenüeintrag wählen und mit Weiter bestätigen

7.) Nach Beendigung der Installation wird das System neu gestartet

S5 VCOM wurde im Autostart-Ordner eingetragen und wird bei jedem Neustart des Rechners gestartet.

Deinstallation:

1.) Unter “Start => Einstellungen => Systemsteuerung“ auf Software klicken

2.) „S5 VCOM für Win98“ auswählen und auf “ändern/entfernen“ klicken

3.) Auf die Frage zum Entfernen der Software, mit “Ja“ antworten

4.) Sofern nicht mehr benötigt kann an gleicher Stelle der „FTDI USB<->Serial“ Treiber auch entfernt werden

5.) System neu starten (empfohlen)

Einstellungen / Start:

Nach der Installation und nachfolgendem Neustart des Rechners wird automatisch der S5VCom-Treiber gestartet. Sollte bei der Installation oder Start des Treibers ein Fehler aufgetreten sein, so wird dies angezeigt.

Bei korrekter Installation wird am rechten unteren Bildschirmrand ein weiteres Tray-Icon erscheinen.

An diesem Icon ist ersichtlich, ob das PG-USB-Kabel erkannt worden ist oder nicht und ob eine Kommunikation momentan läuft:

PG-USB Kabel wurde nicht erkannt oder nicht eingesteckt
PG-USB Kabel wurde erkannt, es wird im Moment nicht über diese Schnittstelle kommuniziert
PG-USB Kabel wurde erkannt, es wird im Moment kommuniziert
S = Sender (von Rechner zu S5)
E = Empfänger (von S5 zu Rechner)

Durch anklicken dieses Tray-Icons wird ein weitere Dialog angezeigt:

Unter dem Bereich Status wird angezeigt über welches Kabel kommuniziert wird und ob eine Verbindung besteht.

Unter dem Bereich virtueller Port werden auf der linken Seite der COM-Port, der von der Windows-Software verwendet werden kann und auf der rechten Seite der in einer MS-DOS Box zu verwendende COM - Port (IO-Ports) angezeigt.

Dieser muß dann in der S5-Software verwendet werden.

Je nachdem welche COM - Ports schon vorhanden sind, wird der nächste freie COM-Port verwendet:

Vorhandene COM von S5VCOM verwendet
KEINE COM1 [03F8h,IRQ4]
COM1 COM2 [02F8h,IRQ3]
COM2 COM1 [03F8h,IRQ4]
COM1,COM2 COM3 [03E8h,IRQ4]
COM1,COM3 COM2 [02F8h,IRQ3]
COM2,COM3 COM1 [03F8h,IRQ4]
COM1,COM2,COM3 COM4 [02E8h,IRQ3]

Unter dem Bereich Programm kann der virtuelle COM-Port beendet, die Sprache dieses Programms geändert oder das Programm wieder als Tray-Icon minimiert werden.

3.2.3 Installation des Step© 5 Zusatztreibers für PG-USB/S5-LAN++

Um die vom PLC-VCOM eingerichtete virtuelle COM Schnittstelle für Siemens Step© 5 in der DOS Box verfügbar zu machen, muss dieser Zusatztreiber installiert werden.

! Wichtig ! PLC-VCOM muss vor diesem Step© 5-Zusatztreiber installiert sein. Die Installation der PLC-VCOM Software wird im Abschnitt „PLC-VCOM Installation“ erklärt.

Bevor Sie die Installation beginnen, stellen Sie sicher, jede eventuell noch laufende S5-Original Software zu beenden, da sonst der Treiber nicht installiert werden kann.

1. Legen Sie die SPS_MEGA_TOOLBOX CD in das CD - Laufwerk Ihres Computers ein.
Warten Sie bis die SPS Toolbox erscheint.

Sollte dieser Dialog nicht automatisch erscheinen, starten Sie bitte die Datei Mega.exe auf der SPS_MEGA_TOOLBOX CD.

2. Klicken Sie auf Ihr Produkt (z.B. S5 - LAN) damit der Inhalt aufklappt.
Klicken Sie auf „S5-Patch“ - Install, um die Installation zu starten.

3. Geräte Auswahl

Wählen Sie nun den Geräte-Typ aus.

Selektieren Sie „S5-LAN++“ und bestätigen Sie mit „OK“.

4. Im nächsten Dialog starten Sie die Installation in dem Sie auf die Schaltfläche „Installieren“ klicken.

Der Installations-Assistent kopiert nun die notwendigen Daten.

Bitte haben Sie einen Moment Geduld.

5. Geben Sie den Ordner an, in dem die S5 Software installiert ist. Bitte warten Sie während die Installationsroutine nach der S5 Software Version sucht.

6. Als nächstes wählen Sie den verwendeten COM Port aus und drücken auf „OK“.

7. Sobald die Installation abgeschlossen ist bestätigen Sie mit „Beenden“.

8. Sobald die Schaltfläche „Installieren“ deaktiviert wird (graue Schriftfarbe), ist die Installation abgeschlossen.

9. Schließen Sie nun den Assistenten mit „Ende“.

Mit „De-Installieren“ löschen Sie den bereits installierten Treiber.


Wenn nachträglich der COM-Port des PLC-VCOM geändert wird, muss der Step© 5 Zusatztreiber neu installiert werden!

Achtung:

Für die Step5 Siemens Software muss der COM Port zwischen COM1 und COM4 liegen. Prüfen und korrigieren Sie dies gegebenenfalls.

Gehen Sie dazu in die Systemsteuerung, dort in System, den Reiter Hardware auswählen und den Button Gerätemanager anklicken. Im Gerätemanager erscheint unter „Anschlüsse (COM und LPT)“ der virtuelle COM-Port „USB Serial Port (COMx)“.

Rechte Maustaste auf den USB Serial Port und im Kontextmenü dann „Eigenschaften“ auswählen. Dort klicken Sie auf den Reiter „Port Settings“. Wählen Sie den Button „Advanced“ aus und im folgenden Dialog kann dann der COM-Port ausgewählt werden.

4 Bedienelemente

4.1 Status-LEDs

Grüne LED Aus: Keine Datenübertragung
Grüne LED Blinkt: Computer empfängt Daten von der SPS
   
Gelbe LED Aus: Keine Datenübertragung
Gelbe LED Blinkt: Computer sendet Daten an die SPS

5 Inbetriebnahme

Schließen Sie Ihr Modul, wie im Kapitel " Hardware Installation " beschrieben, an Ihre SPS und das Programmiergerät oder den Computer an.

Um eine SPS über das Modul ansprechen zu können, müssen wie im Kapitel "Systemvorraussetzungen" beschrieben, die Vorraussetzungen erfüllt sein.
Des Weiteren stellen Sie bitte sicher, dass das Modul richtig angeschlossen wurde.

5.1 Programmiersoftware verwenden bei direktem Zugriff

Nachdem Sie den PLC-VCOM eingestellt und verbunden oder Ihren Programmieradapter an die COM-Schnittstelle Ihres Computers angeschlossen haben, können Sie nun mit Hilfe Ihrer Programmiersoftware auf die Steuerung zugreifen und damit arbeiten.

Wie Sie Ihre Porgrammiersoftware einstellen müssen wird in den folgenden Punkten beschrieben.

5.1.1 PG2000 für S5 (V5.10)

1. Starten Sie die PG 2000 Software über Ihre Desktop Verknüpfung oder über den Programmeintrag im Startmenü.

2. Wählen Sie unter „Ansicht“ => „S5-90...155U“

Klicken Sie dann im Menü „Optionen“ auf „Schnittstellen“.

3. Daraufhin erscheint ein Dialog in dem Sie im Abschnitt „Schnittstelle“ die „AG – Schnittstelle“ (COM – Port) einstellen.

4. Setzen Sie im Abschnitt „Buszugriff“ die Häkchen „Einzelbausteinweiser AG-Zugriff“, „FB-Namen“, „Bst.Info“ und „Schnittstellen prüfen“.

5. Speichern Sie die Einstellungen mit „OK“.

6. Jetzt ist die Software bereit eine Verbindung zu der SPS herzustellen.

Klicken Sie dazu auf das Symbol „Öffnen“ und danach auf die Schaltfläche „AG“.

Alternativ über das Menü:
„Datei“ => „Öffnen“ => „AG“

Die Verbindung zwischen PG 2000 und der SPS ist nun erfolgreich aufgebaut.

Es erscheint folgendes Fenster indem Sie die einzelnen Baugruppen mit Ihren Bausteinen bearbeiten können.

 

5.1.2 SIMATIC Step© 5 Manager

1. Starten Sie die Step© 5 Software über die entsprechende Verknüpfung oder Datei.
2. Über das Menü „Datei“ können Sie im Untermenü „Projekt“ den „Einstellen“-Dialog öffnen.

3. Im Reiter „AG“ konfigurieren Sie die verwendete SPS Schnittstelle (im Beispiel: „AS511“).

Darunter können Sie die COM Schnittstelle einstellen (Beispiel: „COM3“).

4. Mit „F3“ ändern Sie die „Betriebsart“ auf „Online“.

Das Fenster sollte daraufhin den „AG-Typ“ anzeigen.

5. Die Verbindung mit der SPS ist erfolgreich aufgebaut sobald die “Betriebsart” auf “Online” wechselt.

5.1.3 Windows Control Center (WinCC) (v6.0)

1. Starten Sie WinCC über Ihre Desktop Verknüpfung oder dem Programmeintrag im Startmenü.

2. Wählen Sie im Menü “Datei” => “Neu” an oder klicken Sie auf das entsprechende Symbol, um ein neues Projekt zu öffnen.

3. Im nächsten Dialog haben Sie die Wahl zwischen „Einzelplatz – Projekt“, „Mehrplatz – Projekt“ und „Client – Projekt“.

Die folgenden Schritte werden anhand des „Einzelplatz – Projekt“ erklärt.

4. Mit „OK“ kommen Sie in einen Dialog, indem Sie den Projektpfad und Namen angeben.

Den ausgewählten Pfad sowie den Projektnamen bestätigen Sie mit „Anlegen“.

Sollten Sie eine der anderen Optionen nutzen wollen, so lesen Sie bitte hierfür im Handbuch der WinCC Software weiter.
5. Das Projekt wird erstellt und der Projektinhalt im linken Teil des Hauptfensters aufgelistet.

6. Um eine Kommunikation mit der SPS herzustellen muss definiert werden, wie die Software mit der SPS zu kommunizieren hat.

Um dies zu erreichen, klicken Sie bitte mit der rechten Maustaste auf „Variablenhaushalt“ und wählen im Kontext Menü „Neuen Treiber hinzufügen...“.

7. Im Öffnen-Dialog wählen Sie den entsprechenden Kommunikationstreiber.

Für das ansteuern einer S5 SPS können Sie die Datei SIMATIC S5 Programmers Port AS511.chn auswählen.

Sollten Sie eine andere SPS verwenden informieren Sie sich bitte zuerst welchen Treiber Sie verwenden können.

Es ist wichtig dass der ausgewählte Kommunikationstreiber zur anzusteuernden SPS passt, da sonst eine Kommunikation nicht möglich ist.

8. Nun sollten Sie im Explorer unter Variablenhaushalt den Ast „SIMATIC S5 PROGRAMMERS PORT“ sehen. Expandieren Sie den Ast und es erscheinen Protokolle für diverse Verbindungen.

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die gewünschte Verbindung „S5-AS511“. Es öffnet sich ein Kontext-Menü indem Sie „Neue Verbindung …“ auswählen.

9. Nun können Sie den Namen der Verbindung angeben und mit einem Klick auf „Eigenschaften“ öffnet sich ein weiterer Dialog indem Sie die Eigenschaften der Verbindung einstellen können.

Geben Sie lediglich den verwendeten COM-Port an (in diesem Beispiel „COM3“).

10. Bestätigen Sie mit „OK“ bis Sie wieder im Hauptfenster angelangt sind.

11. Jetzt können Sie mit die Kommunikation beginnen und mit diese wieder beenden.

5.1.4 Windows Control Center flexible 2004 (WinCC flexible) (v5.2.0.0)

1. Starten Sie WinCC flexible 2004 über die Desktop Verknüpfung oder dem Programmeintrag im Startmenü.

2. Wählen Sie, als ersten Schritt in der Startseite, „Leeres Projekt anlegen“ aus.

3. In der „Geräteauswahl“ markieren Sie das verwendete Gerät (Beispiel: „TP 170A“).

Bestätigen Sie mit „OK“.

4. Nach dem das Projekt erstellt wurde, klicken Sie bitte mit der rechten Maustaste, im Projekt-Fenster, auf den Untermenüeintrag „Verbindungen“ unter „Kommunikation“.

Es erscheint ein Kontext-Menü in dem Sie „Verbindung hinzufügen“ anklicken.

5. Rechts im Hauptfenster erscheint der neue Reiter „Verbindungen“ indem Sie verschiedene Einstellungsmöglichkeiten haben.

Wichtig für die Verbindung sind:

=> die Kommunikationstreiber: stellen Sie hier ein welche SPS Sie verwenden
(Beispiel: „SIMATIC S5 AS511“)
=> wählen Sie den verwendeten „CPU – Typ“ (Beispiel: „S5 95U“)
=> konfigurieren Sie nun die Schnittstellenparameter im Abschnitt „Bediengerät“
(Beispiel: Baudrate „9600“, Parität „Gerade“, Datenbits „8“, Stoppbits „1“).


6. Nun können Sie mit Ihrer Arbeit beginnen.

Wenn Sie fertig sind und das Projekt auf das Bedienterminal transferieren wollen lesen Sie weiter bei 7.

7. Wählen Sie im Menü Projekt das Untermenü „Transfer“ => „Transfereinstellungen“.

8. Es erscheint ein Dialog in dem Sie den Modus auf „Seriell“ (Beispiel) stellen und die COM-Schnittstelle des Terminals angeben (Beispiel: „COM1“). Die Baudrate stellen Sie bitte auf „19200“ ein. Der „Delta-Transfer“ wird vom S5-LAN nicht unterstützt. Schalten Sie diesen daher bitte „Aus“.

9. Mit „Transferieren“ wird die Kommunikation mit dem Bedienterminal gestarten und Ihr Projekt wird übertragen.

Die Kommunikation mit dem Bedienterminal ist somit erfolgreich aufgebaut.

5.1.5 ProTool/Pro v6.0 SP2

1. Starten Sie ProTool/Pro über die Desktop Verknüpfung oder über den Programmeintrag im Startmenü.

2. Wählen Sie vom Menü „Datei“ => den Untermenüpunkt „Neu“ an oder klicken Sie auf das entsprechende Symbol.

3. Der nächste Dialog fragt Sie nach dem Bedienterminal das Sie benutzen.

Markieren Sie hier das von Ihnen verwendete Gerät (Beispiel: „TP 170 A“).

4. Drücken Sie „Weiter“ und Sie gelangen zu einem neuem Dialog indem Sie den Steuerungsnamen sowie die Steuerung angeben können die Sie verwenden.
(Beispiel: „SIMATIC S5 – AS511 V6.0“)

5. Über „Parameter...“ rufen Sie einen Einstellungsdialog für die ausgewählte SPS auf.

Wählen Sie den verwendeten „CPU-Typ“ und die „Schnittstelle“ an der das Terminal verbunden ist (im Beispiel „IF1 A“).

Des Weiteren konfigurieren Sie die Parameter der Schnittstelle („Typ“, „Datenbits“, „Parität“, „Stoppbits“, „Baudrate“).

7. Bestätigen Sie mit „OK“ bis Sie zur Steuerungsauswahl gelangt sind. Dort klicken Sie auf „Weiter“.

8. Im Hauptfenster starten Sie über „Datei“ => „Transfer“ => „Einstellung...“ den Einstellungsdialog indem Sie „Seriell“ auswählen und die COM-Schnittstelle des Bedienterminals angeben (Beispiel: „COM1“). Die Baudrate stellen Sie auf „19200“.

Bestätigen Sie mit „OK“.

Nun können Sie mit Ihrer Arbeit beginnen.

Wenn Sie fertig sind, können Sie mit Punkt 9 fortfahren um das Projekt an das Terminal zu übertragen.

9. Wenn Sie Ihrer Arbeit ans Terminal übertragen möchten, müssen Sie dieses Projekt generieren. Dies geschieht über „Datei“ => „Generieren“.
10. Um das Projekt ans Terminal zu übertragen, rufen Sie im Menü „Datei“ => „Transfer“ => „Projekttransfer starten“ auf oder klicken Sie auf das entsprechende Symbol .

Bitte warten Sie während Ihr Projekt übertragen wird.

Die Kommunikation zwischen Terminal und ProTool/Pro ist hergestellt.

5.1.6 S5 für Windows v5.02

1. Starten Sie S5 für Windows über die Desktop-Verknüpfung oder über das Startmenü (Standard: Programme\S7 für Windows\S7 für Windows)

2. Wählen Sie Datei - >Einstellungen aus um die Kommunikations-Einstellungen zwischen Ihrem Computer und der SPS einzustellen.

Es öffnet sich folgender Dialog welcher Ihnen diverse Einstellungen ermöglicht.

3. Wählen Sie den ersten Reiter „Schnittstelle“ an und stellen Sie die Steuerelemente wie folgt ein:

=> Schnittstelleneinstellungen aus: „Rechner“
=> Steuerungstyp: „S5“
=> Protokoll: „AS511“
=> Serielle Schnittstelle: Wählen Sie hier den COM Port für den AG-Zugriff aus
=> Baudrate: Wählen Sie hier die Geschwindigkeit die Sie auf dem Bus fahren wollen

4. Nachdem die Software konfiguriert ist, klicken Sie bitte auf „SPS auswählen“ um im Bereich „MPI - Umsetzer“, eine SPS auswählen zu können.

5. In diesem Dialog werden alle SPS Steuerungen die mit Ihrem PC verbunden sind angezeigt.

Wählen Sie aus der ListBox (rechts) den gewünschten Teilnehmer (die SPS) aus und bestätigen Sie mit „OK“. (Im Beispiel „2“)

6. Bestätigen Sie auch den nächsten Dialog mit „OK“ um die Konfiguration abzuschließen.

7. Zurück im Haupfenster des Programms wählen Sie nun (um die Kommunikation zu testen) den Button „Bausteinliste“.

8. Nun sollten (nach einer kleinen Bearbeitungszeit) alle Bausteine unter der Menü-Leiste aufgelistet werden.

Die Kommunikation zwischen S5 für Windows und der SPS ist jetzt aufgebaut.

6 Technische Daten

Technische Daten:
Versorgungsspannung: 5V/DC
Leistungsaufnahme: 0,3 Watt
Anzeige: 2 Status-LEDs für RXT/TXD
Schnittstellen:
zur AG:
TTY/20mA Stromschleife (PG-USB aktiv, SPS Steuerung passiv)
zum PG/PC:
USB 1.1 Kabel Stecker Typ A
Betriebstemperatur: 5 - 55°C
Gehäuse: Metallgehäuse
Abmessungen: 50 x 40 x 17 mm

6.1 Pinbelegung USB

Pin Nr. Kurzform Bezeichnung Richtung
1 Vcc Spannungsversorgung (DC) Eingang
2 D – Datenleitung – Bi - Direktional
3 D + Datenleitung + Bi - Direktional
4 GND Signalmasse Eingang

Achtung:

Die USB-Kabel bitte nicht verlängern, da hier auch 5V/DC Spannungsversorgung mitgeführt werden. (maximal zulässige Kabellänge sind 5 m)

Eine Verlängerung würde die Signalqualität des Busses herabsetzen und zu Übertragungsfehlern führen!

6.2 Pinbelegung TTY / 20mA Stromschleife

Pin Nr. Kurzform Bezeichnung Richtung
1 NC nicht belegt  
2 TTY OUT - Sendedaten - Eingang
3 NC nicht beleget  
4 NC nicht belegt  
5 NC nicht belegt  
6 TTY IN + Empfangsdaten + Ausgang
7 TTY IN - Empfangsdaten - Eingang
8 NC nicht belegt  
9 TTY OUT + Sendedaten + Ausgang
10 NC nicht belegt  
11 NC nicht belegt  
12 NC nicht belegt  
13 NC nicht belegt  
14 NC nicht belegt  
15 NC nicht belegt  

7 Fehlersuche

7.1 Problembehebung

Beim Versuch die Installation auszuführen, kommt eine Fehlermeldung, dass diese Software unter dem Betriebsystem XP/NT/2000 nicht ausführbar sei.

Der S5VCOM-Treiber wird NUR für Windows 95/98/Me benötigt. Die anderen Betriebsysteme wie Windows XP/2000 haben diesen Treiber im Betriebsystem integriert und benötigen diesen nicht.

Es erscheint eine Meldung das der PG-USB Treiber nicht installiert ist.

Der S5VCOM-Treiber setzt auf dem normalen Windows-Treiber für das PG-USB Kabel auf, sodass dieser zuerst installiert sein muss. Stecken Sie das PG-USB Kabel in einen USB-Port und folgen Sie den Installationsanweisungen. (Der Treiber ist mit auf der CD)

Es erscheint während dem Kopieren der Dateien eine Fehlermeldung, dass das Kopieren nicht möglich sei.

Dies kann mehrere Ursachen haben. Eventuell haben Sie zu wenig Speicherplatz auf der Festplatte übrig, das Programm ist schon installiert oder das Tray-Icon läuft noch.

Nach dem Neustart des Rechners wird eine Meldung angezeigt, dass die Settings.ini nicht geöffnet werden konnte.

In dieser Datei im Installationsverzeichnis des S5VCOM-Treibers werden die Einstellungen gespeichert. Diese Datei fehlt (Sie wird am Programmende erzeugt), ist schreibgeschützt oder Sie haben keine Schreibrechte für diese Datei.

Nach dem Neustart des Rechners wird eine Meldung angezeigt, dass der Treiber nicht geladen wurde und das Programm beendet.

Es konnte kein sinnvoller COM-Port gefunden werden, sodass der Treiber nicht geladen wurde. Starten Sie eine MSDOS Box und geben Sie ein:

„debug <ENTER>“
„d 40:0<ENTER> „

es erscheint ein Hexdump des BIOS-Konfigurationsbereichs (in dem auch die vorhandenen COM-Ports angezeigt werden)

Geben Sie dann noch „q<ENTER>“ an, um das Programm zu beenden:

In den ersten 4*2Byte stehen die im System bekannten COM-Ports:

F8 03 COM1
F8 02 COM2
E8 03 COM3
E8 02 COM4
00 00 Leereintrag (hier nicht vorhanden)

In unserem Falle ist einfach kein freier COM-Port mehr da. Sollte ein Leereintrag vorhanden sein, so kann nur noch der dazu benötigte IRQ nicht verwendet werden.

COM1 und COM3 benutzen beide den gleichen IRQ4
COM2 und COM4 benutzen beide den gleichen IRQ3

S5VCOM verwendet COM3 in der DOS-Box, meine S5-Software kann aber nur COM1 oder COM2 verwenden (Bsp: S5 V3.02)

Versuchen Sie die vom System her vorhandene COM1/2-Schnittstelle als COM3/4 in das System einzubinden (eventuell per Jumper).

Meine Windows-Software kann nicht mehr auf das PG-USB-Kabel zugreifen, obwohl dies in der Systemsteuerung korrekt eingestellt ist und schon mal funktioniert hat. Es kommt die Fehlermeldung das der COM-Port schon belegt oder nicht zugreifbar ist.

Der S5VCOM-Treiber öffnet diesen COM-Port, um darüber zu kommunizieren auch wenn keine MSDOS-Box geöffnet ist. Das Windows-Programm möchte nun den gleichen COM-Port öffnen. Dies schlägt fehl.

Beenden Sie das S5VCOM-Programm (Tray-Icon), danach ist ein Zugriff von Windows her möglich, aus einer MSDOS-Box aber nicht. Durch Neustart des Programms aus dem AutoStart-Ordner heraus, kann dann wieder unter MSDOS gearbeitet werden. Der Zugriff unter Windows und unter MSDOS schließen sich gegenseitig aus!

Es funktioniert immer noch nicht, obwohl der Treiber geladen wurde und das Tray-Icon erscheint.

Doppelklicken Sie auf das Tray-Icon, wählen Sie aus dem System-Menü „Info über …“ aus:

Es wird der entsprechende Dialog angezeigt.

In diesem steht auch die Version des Treibers.

Klicken Sie mit der rechten Maustaste über dem Bild.

Es erscheinen weitere Bedienelemente bei denen Sie NUR auf den Button VCOMLOG klicken!

Bestätigen Sie dies mit „OK“.

Es wurde im Installationsverzeichnis von S5VCOM eine Datei „VCOM.LOG“ erzeugt.

Senden Sie uns diese mit Angabe der Versionsnummer und der Problembeschreibung zu.

S5anMPI

1 Beschreibung

Das S5anMPI-Kabel verbindet eine S5 mit einer S7-Steuerung zum Zwecke des Datenbausteinaustauschs.

Die Steuerung dieser Funktion erfolgt auf der SPS-Seite. Es wird in einer oder beiden Steuerungen ein Kommunikations-DB benötigt, in dem die Quell- und Ziel-Datenbausteine definiert werden. Es werden so schnell wie möglich die Daten übertragen. Diese Funktionalität ist kompatibel mit der SPS-Option beim TeleLink (gleicher Aufbau).

2 Installation

2.1 Hardware

Das S5anMPI-Kabel wird mit der kurzen Seite an die S7-Steuerung angeschlossen. Mit der langen Seite an ein TTY-RS232 Konverter. Auf korrekte Massepotentiale auf beiden Seiten ist zu achten. Es sind mindestens die folgenden Pins auf der RS232-Seite anzuschließen:

Pin Nr. Bezeichnung
2 Sendedaten vom S5anMPI-Kabel an den TTY-RS232 Konverter
3 Empfangsdaten vom TTY-RS232 Konverter an das S5anMPI-Kabel
5 Signalmasse

2.2 Software

Um das S5anMPI Kabel zu konfigurieren, können sie optional den S5anMPI-Konfigurator verwenden. Die Installation ist im Kapitel " S5anMPI-Konfiguratot Installation " beschrieben.

3 Bedienelemente

3.1 Tasten

Taste Bezeichnung Beschreibung
ENTER Menüwechsel / Bestätigen der Eingabe
LINKS Eine Menüebene zurück / Abbruch der Eingabe (Eingabe wird NICHT gespeichert)
RECHTS Untermenüaufruf
HOCH Auswahl eines Menüpunktes / Erhöhung eines Wertes
RUNTER Auswahl eines Menüpunktes / Erniedrigung eines Wertes

3.2 Display

Erste Zeile => S500S708
Zweite Zeile => 010S>010
Erläuterung der Anzeige von links nach rechts:
Erste Zeile:
S5xx => „S5“ mit nachfolgender 2stelliger, dezimaler CPUNummer (00 = direkt angeschlossene S5-
Steuerung, 1..30 = über 4-Drahtleitung vernetzte S5-Steuerung, Pfadanwahl)

S7xx => „S7“ mit nachfolgender 2stelliger, dezimaler Stationsnummer

Zweite Zeile:
010 => 3stellig, dezimal / die zuletzt verwendete Datenbausteinnummer auf der S5-Steuerung

S> => Kennung was im Moment ausgeführt wird

Kennung Beschreibung
S> Sendeauftrag der S5-Steuerung in die S7
F< Fetchauftrag der S5-Steuerung von der S7
<S Sendeauftrag der S7-Steuerung in die S5
>F Fetchauftrag der S7-Steuerung von der S5
Leer Auftrag Fertig
010 => 3stellig, dezimal / die zuletzt verwendete Datenbausteinnummer auf der S7-Steuerung

4 Inbetriebnahme

4.1 Erstkonfiguration

Tasten Displayanzeige Beschreibung
#01P?
!02AG
Drücken Sie im Startbildschirm die Enter-Taste (siehe im Kapitel Bedienelemente)

MENU
Konfig
Navigieren Sie mit den Hoch/Runter-Tasten zu dem Menü “Konfig” und drücken Sie Enter.

Konfig
S5anMPI

Suchen Sie nach dem Untermenü „S5anMPI“ und betreten Sie es mit Enter.

S5anMPI
Betrieb

Drücken Sie die Enter-Taste, um die „Betriebsart” zu konfigurieren.


Betrieb
AUS

Durch Hoch/Runter können die folgenden Betriebsarten ausgewählt werden:

Betriebsart Beschreibung
AUS Das S5ToMPI-Kabel arbeitet wie ein MPI-II Kabel (keine Brückenfunktion)
S5 -> S7 Die S5-Steuerung gibt die zu übertragenden Datenbausteine im Kommunikations-DB vor
S7 -> S5 Die S7-Steuerung gibt die zu übertragenden Datenbausteine im Kommunikations-DB vor
S5 < > S7 Beide Steuerungen S5 und S7 können die Datenübertragung anstoßen

Mit LINKS wird aus diesem Untermenüpunkt wieder in das übergeordnete Menü „S5anMPI“ gewechselt. Mit ENTER wird diese Einstellung dauerhaft im Flash-Speicher eingetragen. Nach einem Reset wird sofort mit dem Prüfen des SPS-Merkers begonnen (siehe weiter unten).

! Es ist ratsam diese Einstellung als letztes zu machen !


S5anMPI
S7Konfig

Suchen Sie nach dem Eintrag „S7Konfig” und bestätigen Sie mit Enter.

Folgenden Menüpunkte können ausgewählt werden:

Menüpunkt Beschreibung
CPU Einstellung der S7-Stationsnummer mit der kommuniziert wird
MPI Bus Konfiguration des MPI Bus
SPSMerkr Konfiguration des Kommando/Statuswortes
KommDB Konfiguration des Kommunikations-DB’s

S7Konfig
CPU

Betreten Sie den Menüpunkt „CPU” mit der Enter-Taste.

Folgenden Menüpunkte können ausgewählt werden:

Menüpunkt Beschreibung
StatNumr Stationsnummer der S7-Steuerung einstellen
Slot Steckplatzkonfiguration der S7CPU
Funktion Funktionsnummer definieren
S7 CPU
StatNumr

Rufen Sie den Menüpunkt StatNumr mit Enter auf.

Durch Hoch/Runter wird die Stationsnummer um eine Stelle erhöht/erniedrigt. Die Stationsnummer wird 3stellig dezimal dargestellt und hat einen Wertebereich von 000 bis 126. Standardmäßig ist die 002 eingestellt.

Mit ENTER wird der Eintrag gespeichert oder mit LINKS wird diese Konfiguration abgebrochen und in das Menü „S7 CPU“ zurück gewechselt.


S7 CPU
SlotNr

Konfigurieren Sie die SlotNr indem Sie das Menü mit Enter aufrufen.

Durch Hoch/Runter wird die Steckplatznummer (Slot) um eine Stelle erhöht/erniedrigt. Die Steckplatznummer wird 2stellig dezimal dargestellt und hat einen Wertebereich von 00 bis 31.

Standardmäßig ist die 0 eingestellt (bei einigen doppelt breiten CPU-Karten muss hier dann 3 eingetragen werden).

Mit ENTER wird der Eintrag gespeichert oder mit LINKS wird diese Konfiguration abgebrochen und in das Menü „S7 CPU“ zurück gewechselt.


S7 CPU
Funktion

Konfigurieren Sie die Funktion indem Sie das Menü mit Enter aufrufen.

Durch Hoch/Runter wird die Funktionsnummer um eine Stelle erhöht/erniedrigt. Die Funktionsnummer wird 2stellig dezimal dargestellt und hat einen Wertebereich von 00 bis 03. Standardmäßig ist die 02 eingestellt.

Diese Einstellung ist nur in ganz bestimmten Fällen zu ändern. Die Standard-Einstellung ist in der Regel komplett funktionsfähig.

Mit ENTER wird der Eintrag gespeichert oder mit LINKS wird diese Konfiguration abgebrochen und in das Menü „S7 CPU“ zurück gewechselt.



S7Konfig
MPI-Bus

Kehren Sie wieder zum Menü „S7Konfig” zurück und navigieren Sie zu „MPI-Bus“ und bestätigen mit Enter.

Folgenden Menüpunkte können ausgewählt werden:

Menüpunkt Beschreibung
Adresse lokale Stationsadresse des S5anMPI-Kabels
Profil Zeitprofil des MPI/DP-Busses einstellen

MPI-Bus
Adresse

Konfigurieren Sie die Adresse indem Sie das Menü mit Enter aufrufen.

Durch Hoch/Runter wird die Adresse um eine Stelle erhöht/erniedrigt. Die Adresse wird 3stellig dezimal dargestellt und hat einen Wertebereich von 000 bis 127.

Standardmäßig ist die 001 eingestellt. Dies ist die Stationsnummer des Kabels.

Mit ENTER wird der Eintrag gespeichert oder mit LINKS wird diese Konfiguration abgebrochen und in das Menü „MPI-Bus“ zurück gewechselt.


MPI-Bus
Profil

Konfigurieren Sie das Profil indem Sie das Menü mit Enter aufrufen.

Durch Hoch/Runter können die folgenden Menüpunkte ausgewählt werden:

Menüpunkt Beschreibung
MPI MPI-Bus
DP Profibus, Profile DP
UNI Profibus, Profile Universell (DP/FMS)
Standard Profibus, Profile Standard

Mit ENTER wird der Eintrag gespeichert oder mit LINKS wird diese Konfiguration abgebrochen und in das Menü „MPI-Bus“ zurück gewechselt.



S7Konfig
SPSMerkr

Kehren Sie wieder zum Menü „S7Konfig” zurück und navigieren Sie zu „SPSMerkr“ und bestätigen mit Enter.

Durch Hoch/Runter wird die Adresse um eine Stelle erhöht/erniedrigt. Die Adresse wird 6stellig dezimal dargestellt und hat einen Wertebereich von 00000 bis 65534.

Standardmäßig ist die 000254 eingestellt. Dies ist der Kommando und Statusmerkerwort. Es sind nur geradzahlige Merkwörter möglich.

Mit ENTER wird der Eintrag gespeichert oder mit LINKS wird diese Konfiguration abgebrochen und in das Menü „MPI-Bus“ zurück gewechselt.


S7Konfig
Komm DB

Navigieren Sie zu „Komm DB“ und bestätigen mit Enter.

Durch Hoch/Runter wird die Datenbausteinnummer des Kommunikations-Datenbausteins um eine Stelle erhöht/erniedrigt. Sie wird 6stellig dezimal dargestellt und hat einen Wertebereich von 00000 bis 65534.

Standardmäßig ist die 000254 eingestellt.

Mit ENTER wird der Eintrag gespeichert oder mit LINKS wird diese Konfiguration abgebrochen und in das Menü „MPI-Bus“ zurück gewechselt.



S5anMPI
S5Konfig

Kehren Sie zum Menü „S5anMPI” zurück und navigieren Sie zu „S5Konfig “ und bestätigen mit Enter.

Folgenden Menüpunkte können ausgewählt werden:

Menüpunkt Beschreibung
S5 CPU S5-Steuerung mit der kommuniziert wird
SPSMerkr Konfiguration des Kommando/Statuswortes
KommDB Konfiguration des Kommunikations-DBs
S5Konfig
S5 CPU

Konfigurieren Sie die CPU Nummer indem Sie das Menü mit Enter aufrufen.

Durch Hoch/Runter wird die S5-CPU Nummer um eine Stelle erhöht/erniedrigt.

Wenn die CPU-Nummer gleich 0 ist, wird die S5 Steuerung direkt angesprochen. Bei CPU-Nummern zwischen 1 und 30 wird über PG-Pfadanwahl eine Verbindung aufgebaut.

Die CPU Nummer wird 2stellig dezimal dargestellt und hat einen Wertebereich von 00 bis 30. Standardmäßig ist die 00 eingestellt.

Mit ENTER wird der Eintrag gespeichert oder mit LINKS wird diese Konfiguration abgebrochen und in das Menü „MPI-Bus“ zurück gewechselt.


S5Konfig
SPSMerkr

Konfigurieren Sie den SPS-Merker indem Sie das Menü mit Enter aufrufen.

Durch Hoch/Runter wird die Adresse um eine Stelle erhöht/erniedrigt. Die Adresse wird 3stellig dezimal dargestellt und hat einen Wertebereich von 000 bis 254.

Standardmäßig ist die 000254 eingestellt. Dies ist das Kommando und Statusmerkerwort. Es sind nur geradzahlige Merkwörter möglich.

Mit ENTER wird der Eintrag gespeichert oder mit LINKS wird diese Konfiguration abgebrochen und in das Menü „MPI-Bus“ zurück gewechselt.


S5Konfig
KommDB

Konfigurieren Sie den Kommando Datenbaustein indem Sie das Menü mit Enter aufrufen.

Durch Hoch/Runter wird die Datenbausteinnummer des Kommunikations-Datenbausteins um eine Stelle erhöht/erniedrigt, Sie wird 3stellig dezimal dargestellt und hat einen Wertebereich von 000 bis 254.

Standardmäßig ist die 000254 eingestellt.

Mit ENTER wird der Eintrag gespeichert oder mit LINKS wird diese Konfiguration abgebrochen und in das Menü „MPI-Bus“ zurück gewechselt.

Das Kabel ist nun konfiguriert. Kehren Sie zum Menü „Meldung” zurück, um den Status zu sehen.

4.1.1 Der SPS-Merker

Über den SPS-Merker wird die Kommunikation zwischen den Steuerungen angestoßen und Statusinformationen zurückgeliefert. Das SPS-Merkerwort muß geradzahlig sein. Im oberen Byte des Wortes ist das Kommando-Byte im unteren Bytes des Wortes ist der Status.

Beispiel: MW12 = MB12(Kommandobyte) + MB13(Statusbyte)

Das Kommandobyte:

Mit diesem Byte wird definiert ob und in welche Richtung die Daten übertragen werden.

00h Kein Auftrag ausführen
01h Send-Auftrag, d.h. Der Quellbaustein wird auf dem gegenüberliegenden Partner in den Zielbaustein geschrieben
02h Fetch-Auftrag, d.h. Der Quellbaustein wird vom gegenüberliegenden Partner gelesen und in einen Datenbaustein in dieser SPS geschrieben
04h Reset des Kabels auslösen

Alle anderen Werte sind nicht erlaubt. Der Auftrag wird nur dann ausgeführt, wenn im Statusbyte eine 00h steht.

Das Statusbyte:

In diesem Byte wird vom S5ToMPI-Kabel der Status der Übertragung eingetragen.
Für den Start der nächsten Übertragung muß die Steuerung dieses Byte auf 00h setzen als Quittierung.

00h Start der Übertragung, S5anMPI-Kabel hat den Start oder Quittierung des letzten Auftrags noch nicht erkannt
01h Übertragung wurde erfolgreich abgeschlossen
02h Übertragung läuft noch, hier ist auf TIMEOUT zu prüfen, die Übertragung sollte nach max. 45 Sekunden erledigt sein
03h Der Quelldatenbaustein existiert nicht oder ist zu kurz
04h Der Zieldatenbaustein existiert nicht oder ist zu kurz
05h allgemeiner Fehler, Auftrag wiederholen
06h Kommunikations-DB existiert nicht oder ist zu kurz
07h Parametrierfehler im Kommunikations-DB
08h Partner-SPS ist nicht ansprechbar

4.1.2 Der Kommunikations-Datenbaustein

Bei einem korrekt erkanntem Kommando-Byte wird der konfigurierte Kommunikations-Datenbaustein von der Steuerung gelesen und interpretiert.

Die Struktur dieses Datenbausteins für die S7:

Adresse Format Beschreibung
000 CHAR 2 Zeichen Quelltyp ’DB’
001 CHAR  
002 UINT Quelldatenbausteinnummer
004 UINT Anfangswort
006 UINT Länge in Worten
008 CHAR 2 Zeichen Zieltyp ’DB’
009 CHAR  
010 UINT Zieldatenbausteinnummer
012 UINT Anfangswort
014 UINT Länge in Worten

Die Struktur dieses Datenbausteins für die S5:

Adresse Format Beschreibung
000 KC 2 Zeichen Quelltyp ’DB’
001 KF Quelldatenbausteinnummer
002 KF Anfangswort
003 KF Länge in Worten
004 KC 2 Zeichen Zieltyp ’DB’
005 KF Zieldatenbausteinnummer
006 KF Anfangswort
007 KF Länge in Worten

Quell/Zieltyp Im Moment ist nur ’DB’ erlaubt, es werden also
nur Datenbausteine übertragen (keine DX bei S5!)
Quell/ZielDB Bei S5 DB 001 bis 255 erlaubt
Bei S7 DB 00001 bis 65534 erlaubt
AnfangsDW Bei S5 DW 000 bis DW 254 erlaubt
Bei S7 DW 00001 bis 65534 erlaubt
Länge maximal 256 Worte, keine 0 erlaubt
Beide Längenangaben müssen übereinstimmen

Im Fehlerfalle wird im Statusbyte der Fehlercode 07h = Parametrierfehler angezeigt.

Bitte beachten Sie bei der Editierung des Kommunikations-DBs in S7, dass Sie den eingegebenen DB nochmals in der „Datenansicht“ betrachten. Es tritt häufig das Problem auf, dass die „Deklarationsansicht“ und „Datenansicht“ unterscheiden, weshalb es zu Fehlermeldungen oder negativen Betrieb führen kann!

5 Konfiguration

5.1 Tasten und Display

Das Menü Meldung wird im Kapitel "Bedienelemente" erläutert. Des Weiteren wird davon ausgegangen, dass Sie mit der Bedienung des MPI-LAN Kabels vertraut sind. Falls dies nicht der Fall sein sollte, gehen Sie bitte zum Kapitel "Bedienelemente" zurück.

5.1.1 Grafische Darstellung

Mit Enter bekommen Sie das Menü des Kabels. Dieses Menü hat die folgende Struktur:

MENU
Meldung
MENU
Konfig
MENU
Bus
MENU
Info
Standard-ausgabe   Konfiguration   BUS Anzeige   Kabel-informationen
  Konfig
Mode
Bus
Adressen
Info
Version
    Kabelmodus   Bus Adressen   Bestriebssystem Version
  Konfig
Passwort
       
    Konfigurationspasswort        
  Konfig
Neustart
       
    Neustart des Kabels        
  Konfig
WerksEin
       
    Setzt die Konfiguration auf die Werkseinstellung zurück        
  Konfig
Sprache
       
    Sprache        
  Konfig
Protokol
       
    Zu verwendendes Protokoll auf dem Bus        
  Konfig
PG/PC
       
    PG Schnittstellen-einstellungen        
  Konfig
MPI-BUS
       
    MPI Schnittstellen-einstellungen        
  Konfig
USBStrom
       
    Ändert den Strom des Kabels        
  Konfig
Daten
       
    Hier wird eingestellt ob die Konfiguration vom PC angenommen wird oder nicht.        

5.1.2 Konfig

o Mode
o Passwort
o Neustart
o WerksEin
o Sprache
o Protokol
o PG/PC
o MPI-BUS
o USBStrom
o Daten

• Mode:

Wählen Sie dieses Menü an, um zu bestimmen welche Funktionsweise das Kabel haben soll.

Zur Auswahl stehen:
“MPI SER“ – MPI serieller Modus
“PPIUSB19“ – PPI USB 19.2 KBaud
“SOND USB“ – Spezial USB Baudrate
“SOND SER“ – Spezial Serielle Baudrate
“PPIUSB96“ – PPI USB 9.6KBaud
“PPI 19K2“ – PPI 19,2KBaud
“PPI 9K6“ – PPI 9.6KBaud
“MPI USB“ – MPI USB Modus

HINWEIS: „MPI SER“, „SOND SER“, „PPI 19K2“ sowie „PPI 9K6“ sind nicht geeignet für das MPI-USB Kabel (Art. Nr. 9352 – USB).

• Passwort:

Wählen Sie dieses Menü an um das Passwort der Kabel-Konfiguration zu bestimmen. (Standard: „0“)

• Neustart:

Startet das Kabel neu.

• WerksEin:

Drücken Sie die Enter-Taste, um die Einstellungen des Kabels auf die Werkseinstellungen zurückzusetzen.

• Sprache:

Wählen Sie in diesem Untermenü die Menüsprache. Zur Auswahl stehen „Deutsch“ und „Englisch“.

• Protokol:

Hier bestimmen Sie, welche Art des Protokolls auf dem MPI-Bus angewendet werden soll.

Wählen Sie „Auto“ damit das Kabel die Protokollart vom PG übernimmt.

Sollten Sie Probleme auf dem Bus mit der Protokoll Version „V 5.1“ haben, so stellen Sie die Konfiguration bitte auf „V5.0 Old“ um. Dieses ist stabiler als „V 5.1“.

• PG/PC:

In diesem Menü können Sie die Geschwindigkeit zwischen Programmier-Gerät (PG) zu PC einstellen.

(Nur MPI-II (Art. Nr. 9352) über serielle Schnittstelle zum PC)

Folgende Baudraten stehen zur Verfügung: „2400“, „4800“, „9.6k“, „19.2k“, „38.4k“,
„57.6k“, „115.2k“.

Die Einstellung „vom PC“ bedeutet, dass das Kabel die Einstellung vom PC her übernimmt.

• MPI-BUS:

In diesem Menü haben Sie die Wahl zwischen mehreren Untermenüs.

- Baudrate
- Master
- lokaleNr
- HSA

- Baudrate

Stellen Sie hier die Geschwindigkeit des MPI/Profibus-BUS ein.

Zur Verfügung stehende folgende Baudraten: „Auto“, „19,2k“, „45,45k“, „93,75k“, „187,5k“,
„500k“, „1,5M“, „3M“, „6M“, „12M“

HINWEIS: Die Baudraten „3M“, „6M“ und „12M“ können nur am Kabel eingestellt werden. Um sicherzustellen, dass der PC die höheren Baudrateneinstellungen (ab “3M“) nicht überschreibt, stellen Sie bitte im Untermenü „Daten“ „Sperren“ ein. (Untermenü „Daten“ wird am Ende dieser Seite erklärt)

- Master

Ist das Kabel mit nur einer passiven Station verbunden, stellen Sie hier bitte auf „Master“ um, damit das Kabel den MPI-Bus selbst verwaltet. In allen anderen Fällen stellen Sie hier bitte „Multimaster“ ein.

- lokaleNr

Einstellen der lokalen Stationsnummer des Kabels. Hexadezimale Werte von „00“ bis „7E“ sind möglich.

- HSA

HSA steht für “Highest Station Address”. Stellen Sie hier die höchste Teilnehmer Adresse ein. Mögliche Werte: „15“, „31“, „63“, „126“.

Die Einstellung „vom PC“ bedeutet, dass das Kabel die Einstellung vom PC her übernimmt.
(Je höher die HSA ist, desto geringer ist die Performance!)

• USBStrom:

Beim Einstecken des Kabels in den USB Anschluss wird dem PC mitgeteilt wie viel Strom das MPI-USB Kabel von der USB Schnittstelle beziehen wird. Mit diesem Menüpunkt kann diese Einstellung (für Sonderfälle) geändert werden.

Mögliche Einstellbare Werte:

000mA => Wählen Sie diese Einstellung, um dem PC einen Strombedarf von 0mA mitzuteilen. (Nur für MPI-II, weil dieses Kabel sich von der SPS Seite aus mit Strom versorgt)

360mA => Standardwert. Das Kabel versorgt sich aus der USB Schnittstelle.

Einige PC’s blockieren den Treiber für die Kommunikation wenn die USB-Schnittstelle nicht genügend Strom liefern kann.

HINWEIS: Das MPI-USB Kabel nimmt sich auf jeden Fall 360mA. Änderung des Stromes auf eigene Gefahr! (Der USB-Anschluß des PC’s könnte dabei überlastet werden!)

• Daten

Wählen Sie „Sperren“ damit das Kabel vom PC ankommende Konfigurationsdaten ignoriert.

(nötig um „3M“ und höhere Baudraten zu verwenden)

Bei „Freigabe“ können nur die maximalen Busgeschwindigkeiten des PC Treibers verwendet werden.

5.1.3 Bus

Wählen Sie das Menü „Bus“ an, um mit der Enter-Taste das Untermenü „Adressen“ aufzurufen. Über dieses Menü erfahren Sie mit den Hoch/Runter-Tasten die Adressen der angeschlossenen Stationen.

Das Menü „Adressen“:
Adressen
DA 020

In der zweiten Zeile beschreiben folgende Buchstaben die einzelnen Stationen:

Buchstabe Beschreibung
D Das MPI-Kabel ist direkt an diese SPS angeschlossen.
A Diese Station ist aktiv im BUS.
P Diese Station ist passiv im BUS, wie z.B. einige OP’s, FM-Baugruppen sowie Profibus-Slaves.

5.1.4 Info

Wählen Sie das Menü „Info“ an, um mit der Enter-Taste das Untermenü „Version“ aufzurufen. Über dieses Menü erfahren Sie, über welche Betriebssystemversion das Kabel verfügt.

6 S5anMPI-Konfigurator

6.1 Installation

1. Legen Sie die SPS_MEGA_TOOLBOX CD in das CD - Laufwerk Ihres Computers ein.
Warten Sie bis die SPS Toolbox erscheint.

Sollte dieser Dialog nicht automatisch erscheinen, starten Sie bitte die Datei Mega.exe auf der SPS_MEGA_TOOLBOX CD.

2. Klicken Sie auf Ihr Produkt (S5 an MPI) damit der Inhalt aufklappt.
Starten Sie daraufhin die „S5 an MPI Konfigurator “ - Installation.

3. Nach der Sprachauswahl startet die Installation in der gewählten Sprache und der Willkommensdialog erscheint.

Klicken Sie auf „Weiter“ um den Installationspfad auswählen zu können.

Um den Installationspfad zu ändern klicken Sie auf „Durchsuchen“.

Bestätigen Sie mit „Weiter“.

4. Wählen Sie in diesem Dialog den Programmordner für die PLC - VCOM Starteinträge.

Anschließend klicken Sie auf „Weiter“, um die Installation zu starten.

5. Jetzt wird die Installation gestartet. Diese kann auf älteren Computern mehrere Minuten dauern.
6. Die Installation wird abgeschloßen durch einen klick auf “Beenden”.

6.2 Bedienung

Dieses Programm hilft ihnen bei der Konfiguration eines S5anMPI-Kabels. Sie können auch die Konfigurationsdaten in einer Datei speichern und ggf. später wieder einlesen.

Nach dem Start wird der Sprachauswahl-Dialog angezeigt.

6.2.1 Sprache

In diesem Dialog können Sie die zu verwendende Sprache auswählen. Es gibt die folgenden Möglichkeiten:

Deutsch
Englisch

Klicken Sie auf einen der beiden Auswahlpunkte um die Sprache zu ändern.

6.2.2 Schnittstellen

Hier wird die Kommunikationsschnittstelle zum S5 an MPI-Kabel eingestellt.

Es werden nur die vorhandenen und auch verwendbaren Kommunikationsschnittstellen in der Auswahlliste angezeigt.

Beim Betätigen des Buttons ”Suchen” werden alle 16 möglichen COM-Schnittstellen geprüft, ob dort ein S5anMPI-Kabel angeschlossen ist und sollte ein Kabel gefunden werden, so wird die erste gefundene Kommunikationsschnittstelle eingetragen.

6.2.3 S5anMPI

Betrieb:

Es wird die Arbeitsweise des S5 an MPI Kabels eingestellt.
Es sind folgende Einstellungen möglich:

Betriebsart Beschreibung
AUS Das S5ToMPI-Kabel arbeitet wie ein MPI-II Kabel (keine Brückenfunktion)
S5 -> S7 Die S5-Steuerung gibt die zu übertragenden Datenbausteine im Kommunikations-DB vor
S7 -> S5 Die S7-Steuerung gibt die zu übertragenden Datenbausteine im Kommunikations-DB vor
S5 < > S7 Beide Steuerungen S5 und S7 können die Datenübertragung anstoßen

eigene Stationsnummer:

Die Stationsnummer des S5anMPI-Kabels im MPI/Profibus. Diese Nummer muss eindeutig und innerhalb der HSA aller Stationen sein. Der Wertebereich liegt zwischen 0 und 126. Bitte beachten Sie das Programmiergeräte meist die Stationsadresse 0 verwenden, Bedienterminals meist 1 oder 3.

Profil:

Gibt das Busprofil auf dem MPI/Profibus an mit dem das Kabel arbeiten soll. Es sind folgende Profile möglich:

- MPI: MPI-Busparameter
- DP: Profibus DP-Busparameter
- STD: Profibus DP/Standard-Busparameter
- UNI: Profibus DP/Universel-Busparameter

Baudrate:

Ist die Busgeschwindigkeit.

Mögliche Werte sind: 9k6, 19k2, 45k45, 93k75, 187k5, 500k, 750k, 1M5, 3M, 6M, 12M

AUTO: Automatische Erkennung der Baudrate und BUS-Parameter. Diese Funktion muss aber von der Steuerung unterstützt werden.

HSA:

Höchste Stationsadresse im MPI/Profibus. Es sind folgende Werte möglich: 15, 31, 63, 126

6.2.3.1 S5-Seite

CPU-Nummer:

Im Moment nicht verwendet, bitte auf 0 lassen.

SPS-Merkerwort:

Das SPS-Merkerwort hat einen Wertebereich von 0 bis 65534.
Standardmäßig ist die 254 eingestellt.
Dies ist das Kommando- und Statusmerkerwort.
Es sind nur geradzahlige Merkwörter möglich.

Kommunikations-DB:

Dies ist die Datenbausteinnummer des Kommunikations-Datenbausteins.
Sie hat einen Wertebereich von 0 bis 65534. Standardmäßig ist die 255 eingestellt.

6.2.3.2 S7-Seite

CPU-Nummer:

Stationsnummer der S7-CPU, kann Werte zwischen 0 und 126 annehmen. Default ist 2.

Funktion: Die Funktionsnummer kann folgende Werte annehmen:

0 Funktion nicht vorgeben
1 PG/PC
2 OP/Bediengerät
3 Step7 Basiskommunikation

Slotnummer: Die Steckplatznummer hat einen Wertebereich von 0 bis 31. Standardmäßig ist die 0 eingestellt (bei einigen doppelt breiten CPU-Karten muß hier dann 3 eingetragen werden).

SPS-Merkerwort: Das SPS-Merkerwort hat einen Wertebereich von 0 bis 65534. Standardmäßig ist die 254 eingestellt. Dies ist das Kommando- und Statusmerkerwort. Es sind nur geradzahlige Merkwörter möglich.

Kommunikations-DB: Dies ist die Datenbausteinnummer des Kommunikations-Datenbausteins, Sie hat einen Wertebereich von 0 bis 65534. Standardmäßig ist die 255 eingestellt.

6.2.3.3 Bedienknöpfe

Lese aus Datei:

Mit diesem Knopf ist es möglich zuvor gespeicherte S5anMPI Konfigurationen wieder einzulesen. Diese können dann weiter bearbeitet oder unter neuem Namen gespeichert oder in das Kabel übertragen werden.

Schreibe in Datei:

Mit diesem Knopf werden die Konfigurationsdaten in eine Datei geschrieben zur späteren Verwendung. Der vorgeschlagene Dateiname beinhaltet das Datum und die Uhrzeit. Dies kann aber auch berschrieben werden.

Lese aus S5anMPI-Kabel:

Die Konfigurationsdaten werden von einem angeschlossenen S5anMPI-Kabel eingelesen und dargestellt.

Schreibe in S5anMPI-Kabel:

Die dargestellten Konfigurationsdaten werden in ein angeschlossenes S5anMPI-Kabel übertragen und dort dauerhaft gespeichert.

7 Technische Daten

Technische Daten:
Versorgungsspannung: 24V/DC +/- 20%
Leistungsaufnahme: 2,5 Watt
Anzeige: zweizeiliges LCD-Display
Bedienung/Konfiguration: Kabelmanager-Software
Tastatur auf der Rückseite
Schnittstellen:
zur AG:
PPI/MPI/Profibusschnittstelle: 9,6 KBd - 12 MBd
zum PG/PC:
RS232: 9,6 KBd - 115,2 KBd
USB 1.1 für Kabeltyp A <-> A
Betriebstemperatur: 5 - 55°C
Gehäuse: ABS-Kunststoffgehäuse
Abmessungen: 146 x 41 x 29 mm

7.1 Pinbelegung RS232

Pin Nr. Kurzform Bezeichnung Richtung
1 DCD Empfangsleitungssignal erkannt Eingang
2 TXD Sendedaten Ausgang
3 RXD Empfangsdaten Eingang
4 DSR Übermittlungseinrichtung bereit Ausgang
5 GND Signalmasse  
6 DTR Datengerät bereit Eingang
7 CTS Sendebereitschaft Ausgang
8 RTS Sendeanforderung Eingang
9 RI Klingelzeichen Eingang

Das Kabel ist so ausgelegt, dass es direkt mit dem PC verbunden werden kann. Gegebenenfalls kann das Kabelende auch mit einem 1:1 Verlängerungskabel bis zu 15m verlängert werden. Auf eine gute Qualität des Verlängerungskabels ist zu achten.

7.2 Pinbelegung MPI

Pin Nr. Kurzform Bezeichnung Richtung
1 NC nicht belegt  
2 M24V Masse 24V/DC Eingang
3 Ltg_B Datenleitung B Bi - Direktional
4 RTS-AS Sendeanforderungen von AS Eingang
5 M5V Masse 5V/DC Eingang
6 P5V 5V/DC Versorgungsausgang Ausgang
7 P24V 24V/DC Versorgungseingang Eingang
8 Ltg_A Datenleitung A Bi - Direktional
9 RTS-PG Sendeanforderungen an PG Ausgang

Bemerkung:
An den SUB-D Steckern ist der Schirm aufgelegt.
Damit das Kabel direkte Teilnehmer erkennen kann, muss RTS-AS und M5V aufgelegt sein.
P5V ist bei diesem Kabel ein Ausgang und dient zur Realisierung des Busabschlusses.
Diese 5V/DC sind nicht belastbar und über einen 100R Widerstand abgesichert.

Achtung:

Diese Kabelseite bitte nicht verlängern, da auf dieser Kabelseite auch 24V/DC bzw. 5V/DC Spannungsversorgung mitgeführt werden.

Für eine Verlängerung bitte das Kabel extern mit Spannung versorgen und nur die Signale Ltg_A und Ltg_B 1:1 verlängern. Den Schirm beidseitig auf den SUB-D Stecker anlegen, eventuell Terminierungswiderstände einfügen (am Bus-ENDE).

8 Fehlersuche

8.1 Fehlermeldungen

Zusätzlich zu den im Kapitel „Bedienelemente“ beschriebenen Informationen, werden im Fehlerfalle in der untersten Zeile Zusatz-Informationen ausgegeben (Fehler wird aber auch im Statusbyte des SPS-Merkerwortes eingetragen):

Anzeige Beschreibung
? AG Noch kein Fetch- oder Send-Auftrag im Kommnadobyte eingetragen.
MWS5noRD SPSMerkerwort konnte nicht gelesen werden von der S5-Steuerung
MWS7noRD SPSMerkerwort konnte nicht gelesen werden von der S7-Steuerung
K<DBNr>S5Er Kommunikations-DB <DBNr> ist in der S5- Steuerung nicht nicht vorhanden oder zu kurz
K<DBNr>S7Er Kommunikations-DB <DBNr> ist in der S7- Steuerung nicht nicht vorhanden oder zu kurz
S5ParmEr Parametrier-Fehler im Kommunikations-DB der S5-Steuerung, Auftrag nicht ausführbar
S7ParmEr Parametrier-Fehler im Kommunikations-DB der S7-Steuerung, Auftrag nicht ausführbar
Q<DBNr>S5Er Bei einem Sendeauftrag von der S5-Steuerung ist der Quell-DB <DBNr> in der S5-Steuerung nicht vorhanden oder zu kurz
Q<DBNr>S7Er Bei einem Sendeauftrag von der S7-Steuerung ist der Quell-DB <DBNr> in der S7-Steuerung nicht vorhanden oder zu kurz
Z<DBNr>S5Er Bei einem Sendeauftrag von der S5-Steuerung ist der Ziel-DB <DBNr> in der S7-Steuerung nicht vorhanden oder zu kurz
Z<DBNr>S7Er Bei einem Sendeauftrag von der S7-Steuerung ist der Ziel-DB <DBNr> in der S5-Steuerung nicht vorhanden oder zu kurz
Q<DBNr>F5Er Bei einem Fetchauftrag von der S5-Steuerung ist der Quell-DB <DBNr> in der S7-Steuerung nicht vorhanden oder zu kurz
Q<DBNr>F7Er Bei einem Fetchauftrag von der S7-Steuerung ist der Quell-DB <DBNr> in der S5-Steuerung nicht vorhanden oder zu kurz
Z<DBNr>F5Er Bei einem Fetchauftrag von der S5-Steuerung ist der Ziel-DB <DBNr> in der S5-Steuerung nicht vorhanden oder zu kurz
Z<DBNr>F7Er Bei einem Fetchauftrag von der S7-Steuerung ist der Ziel-DB <DBNr> in der S7-Steuerung nicht vorhanden oder zu kurz

PG-COM

1 Beschreibung

Dieses Programmierkabel verbindet einen PC über die serielle Schnittstelle (9pol. COM Port) mit der Programmierschnittstelle einer Siemens SIMATIC-S5 (TTY/20mA).

1.1 Funktionsweise

Das PG-COM verwendet die 5VDC-Spannungsversorgung der Siemens SPS für den Betrieb der internen Elektronik des Kabels.

1.2 Prinzipschaltbild

2 Systemvorraussetzungen

2.1 Betriebssystem(e)

2.2 Software

2.3 Hardware

3 Installation

3.1 Hardware

Stecken Sie das Programmierkabel auf die X4/X5-Schnittstelle der S5-SPS und mit dem 9pol. Stecker in den COM-Port Ihres Computers. Die Kabel werden aus der SPS mit Spannung versorgt.

Die Programmierkabel werden standardmäßig mit einer 9pol. Sub-D Buchse (V24-Seite) ausgeliefert.

Als Sonderversion werden folgende Varianten angeboten:

- 25pol Buchse (COM2 bei Standard-IBM komp. PC´s)
- 25pol Stecker (z.B. COM1 Siemens PG720)

3.2 Software

Sie benötigen eine entsprechende Programmiersoftware (z.B. PG 2000, Step© 5, S5 für Windows, WinCC) um mit der SPS arbeiten zu können.

4 Inbetriebnahme

Schließen Sie Ihr Modul, wie im Kapitel " Hardware Installation " beschrieben, an Ihre SPS und das Programmiergerät oder den Computer an.

Um eine SPS über das Modul ansprechen zu können, müssen wie im Kapitel "Systemvorraussetzungen" beschrieben, die Vorraussetzungen erfüllt sein.
Des Weiteren stellen Sie bitte sicher, dass das Modul richtig angeschlossen wurde.

4.1 Programmiersoftware verwenden bei direktem Zugriff

Nachdem Sie den PLC-VCOM eingestellt und verbunden oder Ihren Programmieradapter an die COM-Schnittstelle Ihres Computers angeschlossen haben, können Sie nun mit Hilfe Ihrer Programmiersoftware auf die Steuerung zugreifen und damit arbeiten.

Wie Sie Ihre Porgrammiersoftware einstellen müssen wird in den folgenden Punkten beschrieben.

4.1.1 PG2000 für S5 (V5.10)

1. Starten Sie die PG 2000 Software über Ihre Desktop Verknüpfung oder über den Programmeintrag im Startmenü.

2. Wählen Sie unter „Ansicht“ => „S5-90...155U“

Klicken Sie dann im Menü „Optionen“ auf „Schnittstellen“.

3. Daraufhin erscheint ein Dialog in dem Sie im Abschnitt „Schnittstelle“ die „AG – Schnittstelle“ (COM – Port) einstellen.

4. Setzen Sie im Abschnitt „Buszugriff“ die Häkchen „Einzelbausteinweiser AG-Zugriff“, „FB-Namen“, „Bst.Info“ und „Schnittstellen prüfen“.

5. Speichern Sie die Einstellungen mit „OK“.

6. Jetzt ist die Software bereit eine Verbindung zu der SPS herzustellen.

Klicken Sie dazu auf das Symbol „Öffnen“ und danach auf die Schaltfläche „AG“.

Alternativ über das Menü:
„Datei“ => „Öffnen“ => „AG“

Die Verbindung zwischen PG 2000 und der SPS ist nun erfolgreich aufgebaut.

Es erscheint folgendes Fenster indem Sie die einzelnen Baugruppen mit Ihren Bausteinen bearbeiten können.

 

4.1.2 SIMATIC Step© 5 Manager

1. Starten Sie die Step© 5 Software über die entsprechende Verknüpfung oder Datei.
2. Über das Menü „Datei“ können Sie im Untermenü „Projekt“ den „Einstellen“-Dialog öffnen.

3. Im Reiter „AG“ konfigurieren Sie die verwendete SPS Schnittstelle (im Beispiel: „AS511“).

Darunter können Sie die COM Schnittstelle einstellen (Beispiel: „COM3“).

4. Mit „F3“ ändern Sie die „Betriebsart“ auf „Online“.

Das Fenster sollte daraufhin den „AG-Typ“ anzeigen.

5. Die Verbindung mit der SPS ist erfolgreich aufgebaut sobald die “Betriebsart” auf “Online” wechselt.

4.1.3 Windows Control Center (WinCC) (v6.0)

1. Starten Sie WinCC über Ihre Desktop Verknüpfung oder dem Programmeintrag im Startmenü.

2. Wählen Sie im Menü “Datei” => “Neu” an oder klicken Sie auf das entsprechende Symbol, um ein neues Projekt zu öffnen.

3. Im nächsten Dialog haben Sie die Wahl zwischen „Einzelplatz – Projekt“, „Mehrplatz – Projekt“ und „Client – Projekt“.

Die folgenden Schritte werden anhand des „Einzelplatz – Projekt“ erklärt.

4. Mit „OK“ kommen Sie in einen Dialog, indem Sie den Projektpfad und Namen angeben.

Den ausgewählten Pfad sowie den Projektnamen bestätigen Sie mit „Anlegen“.

Sollten Sie eine der anderen Optionen nutzen wollen, so lesen Sie bitte hierfür im Handbuch der WinCC Software weiter.
5. Das Projekt wird erstellt und der Projektinhalt im linken Teil des Hauptfensters aufgelistet.

6. Um eine Kommunikation mit der SPS herzustellen muss definiert werden, wie die Software mit der SPS zu kommunizieren hat.

Um dies zu erreichen, klicken Sie bitte mit der rechten Maustaste auf „Variablenhaushalt“ und wählen im Kontext Menü „Neuen Treiber hinzufügen...“.

7. Im Öffnen-Dialog wählen Sie den entsprechenden Kommunikationstreiber.

Für das ansteuern einer S5 SPS können Sie die Datei SIMATIC S5 Programmers Port AS511.chn auswählen.

Sollten Sie eine andere SPS verwenden informieren Sie sich bitte zuerst welchen Treiber Sie verwenden können.

Es ist wichtig dass der ausgewählte Kommunikationstreiber zur anzusteuernden SPS passt, da sonst eine Kommunikation nicht möglich ist.

8. Nun sollten Sie im Explorer unter Variablenhaushalt den Ast „SIMATIC S5 PROGRAMMERS PORT“ sehen. Expandieren Sie den Ast und es erscheinen Protokolle für diverse Verbindungen.

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die gewünschte Verbindung „S5-AS511“. Es öffnet sich ein Kontext-Menü indem Sie „Neue Verbindung …“ auswählen.

9. Nun können Sie den Namen der Verbindung angeben und mit einem Klick auf „Eigenschaften“ öffnet sich ein weiterer Dialog indem Sie die Eigenschaften der Verbindung einstellen können.

Geben Sie lediglich den verwendeten COM-Port an (in diesem Beispiel „COM3“).

10. Bestätigen Sie mit „OK“ bis Sie wieder im Hauptfenster angelangt sind.

11. Jetzt können Sie mit die Kommunikation beginnen und mit diese wieder beenden.

4.1.4 Windows Control Center flexible 2004 (WinCC flexible) (v5.2.0.0)

1. Starten Sie WinCC flexible 2004 über die Desktop Verknüpfung oder dem Programmeintrag im Startmenü.

2. Wählen Sie, als ersten Schritt in der Startseite, „Leeres Projekt anlegen“ aus.

3. In der „Geräteauswahl“ markieren Sie das verwendete Gerät (Beispiel: „TP 170A“).

Bestätigen Sie mit „OK“.

4. Nach dem das Projekt erstellt wurde, klicken Sie bitte mit der rechten Maustaste, im Projekt-Fenster, auf den Untermenüeintrag „Verbindungen“ unter „Kommunikation“.

Es erscheint ein Kontext-Menü in dem Sie „Verbindung hinzufügen“ anklicken.

5. Rechts im Hauptfenster erscheint der neue Reiter „Verbindungen“ indem Sie verschiedene Einstellungsmöglichkeiten haben.

Wichtig für die Verbindung sind:

=> die Kommunikationstreiber: stellen Sie hier ein welche SPS Sie verwenden
(Beispiel: „SIMATIC S5 AS511“)
=> wählen Sie den verwendeten „CPU – Typ“ (Beispiel: „S5 95U“)
=> konfigurieren Sie nun die Schnittstellenparameter im Abschnitt „Bediengerät“
(Beispiel: Baudrate „9600“, Parität „Gerade“, Datenbits „8“, Stoppbits „1“).


6. Nun können Sie mit Ihrer Arbeit beginnen.

Wenn Sie fertig sind und das Projekt auf das Bedienterminal transferieren wollen lesen Sie weiter bei 7.

7. Wählen Sie im Menü Projekt das Untermenü „Transfer“ => „Transfereinstellungen“.

8. Es erscheint ein Dialog in dem Sie den Modus auf „Seriell“ (Beispiel) stellen und die COM-Schnittstelle des Terminals angeben (Beispiel: „COM1“). Die Baudrate stellen Sie bitte auf „19200“ ein. Der „Delta-Transfer“ wird vom S5-LAN nicht unterstützt. Schalten Sie diesen daher bitte „Aus“.

9. Mit „Transferieren“ wird die Kommunikation mit dem Bedienterminal gestarten und Ihr Projekt wird übertragen.

Die Kommunikation mit dem Bedienterminal ist somit erfolgreich aufgebaut.

4.1.5 ProTool/Pro v6.0 SP2

1. Starten Sie ProTool/Pro über die Desktop Verknüpfung oder über den Programmeintrag im Startmenü.

2. Wählen Sie vom Menü „Datei“ => den Untermenüpunkt „Neu“ an oder klicken Sie auf das entsprechende Symbol.

3. Der nächste Dialog fragt Sie nach dem Bedienterminal das Sie benutzen.

Markieren Sie hier das von Ihnen verwendete Gerät (Beispiel: „TP 170 A“).

4. Drücken Sie „Weiter“ und Sie gelangen zu einem neuem Dialog indem Sie den Steuerungsnamen sowie die Steuerung angeben können die Sie verwenden.
(Beispiel: „SIMATIC S5 – AS511 V6.0“)

5. Über „Parameter...“ rufen Sie einen Einstellungsdialog für die ausgewählte SPS auf.

Wählen Sie den verwendeten „CPU-Typ“ und die „Schnittstelle“ an der das Terminal verbunden ist (im Beispiel „IF1 A“).

Des Weiteren konfigurieren Sie die Parameter der Schnittstelle („Typ“, „Datenbits“, „Parität“, „Stoppbits“, „Baudrate“).

7. Bestätigen Sie mit „OK“ bis Sie zur Steuerungsauswahl gelangt sind. Dort klicken Sie auf „Weiter“.

8. Im Hauptfenster starten Sie über „Datei“ => „Transfer“ => „Einstellung...“ den Einstellungsdialog indem Sie „Seriell“ auswählen und die COM-Schnittstelle des Bedienterminals angeben (Beispiel: „COM1“). Die Baudrate stellen Sie auf „19200“.

Bestätigen Sie mit „OK“.

Nun können Sie mit Ihrer Arbeit beginnen.

Wenn Sie fertig sind, können Sie mit Punkt 9 fortfahren um das Projekt an das Terminal zu übertragen.

9. Wenn Sie Ihrer Arbeit ans Terminal übertragen möchten, müssen Sie dieses Projekt generieren. Dies geschieht über „Datei“ => „Generieren“.
10. Um das Projekt ans Terminal zu übertragen, rufen Sie im Menü „Datei“ => „Transfer“ => „Projekttransfer starten“ auf oder klicken Sie auf das entsprechende Symbol .

Bitte warten Sie während Ihr Projekt übertragen wird.

Die Kommunikation zwischen Terminal und ProTool/Pro ist hergestellt.

4.1.6 S5 für Windows v5.02

1. Starten Sie S5 für Windows über die Desktop-Verknüpfung oder über das Startmenü (Standard: Programme\S7 für Windows\S7 für Windows)

2. Wählen Sie Datei - >Einstellungen aus um die Kommunikations-Einstellungen zwischen Ihrem Computer und der SPS einzustellen.

Es öffnet sich folgender Dialog welcher Ihnen diverse Einstellungen ermöglicht.

3. Wählen Sie den ersten Reiter „Schnittstelle“ an und stellen Sie die Steuerelemente wie folgt ein:

=> Schnittstelleneinstellungen aus: „Rechner“
=> Steuerungstyp: „S5“
=> Protokoll: „AS511“
=> Serielle Schnittstelle: Wählen Sie hier den COM Port für den AG-Zugriff aus
=> Baudrate: Wählen Sie hier die Geschwindigkeit die Sie auf dem Bus fahren wollen

4. Nachdem die Software konfiguriert ist, klicken Sie bitte auf „SPS auswählen“ um im Bereich „MPI - Umsetzer“, eine SPS auswählen zu können.

5. In diesem Dialog werden alle SPS Steuerungen die mit Ihrem PC verbunden sind angezeigt.

Wählen Sie aus der ListBox (rechts) den gewünschten Teilnehmer (die SPS) aus und bestätigen Sie mit „OK“. (Im Beispiel „2“)

6. Bestätigen Sie auch den nächsten Dialog mit „OK“ um die Konfiguration abzuschließen.

7. Zurück im Haupfenster des Programms wählen Sie nun (um die Kommunikation zu testen) den Button „Bausteinliste“.

8. Nun sollten (nach einer kleinen Bearbeitungszeit) alle Bausteine unter der Menü-Leiste aufgelistet werden.

Die Kommunikation zwischen S5 für Windows und der SPS ist jetzt aufgebaut.

5 Technische Daten

Technische Daten:
Versorgungsspannung: 5V/DC
Leistungsaufnahme: 0,2 Watt
Anzeige: -
Schnittstellen:
zur AG:
TTY/20mA Stromschleife (PG-COM passiv, SPS Steuerung aktiv)
zum PG/PC:
RS232: 9,6 KBd - 115,2 KBd
Betriebstemperatur: 5 - 55°C
Gehäuse: Kunststoffgehäuse
Abmessungen: 47 x 40 x 15 mm

5.1 Pinbelegung RS232

Pin Nr. Kurzform Bezeichnung Richtung
1 NC nicht belegt  
2 TXD Sendedaten Ausgang
3 RXD Empfangsdaten Eingang
4 NC nicht belegt  
5 GND Signalmasse  
6 NC nicht belegt  
7 NC nicht belegt  
8 NC nicht belegt  
9 NC nicht belegt  

Das Kabel ist so ausgelegt, dass es direkt mit dem PC verbunden werden kann. Gegebenenfalls kann das Kabelende auch mit einem 1:1 Verlängerungskabel bis zu 15m verlängert werden. Auf eine gute Qualität des Verlängerungskabels ist zu achten.

5.2 Pinbelegung TTY / 20mA Stromschleife

Pin Nr. Kurzform Bezeichnung Richtung
1 NC nicht belegt  
2 TTY OUT - Sendedaten - Eingang
3 +5V Stromversorgung +5V Eingang
4 NC nicht belegt  
5 GND Masse intern Eingang
6 TTY IN + Empfangsdaten + Ausgang
7 TTY IN - Empfangsdaten - Eingang
8 NC nicht belegt  
9 TTY OUT + Sendedaten + Ausgang
10 NC nicht belegt  
11 NC nicht belegt  
12 GND Masse intern Eingang
13 NC nicht belegt  
14 +5V Stromversorgung +5V Eingang
15 GND Masse intern Eingang

PG-UNI

1 Beschreibung

Dieses Programmierkabel verbindet einen PC über die serielle Schnittstelle (9pol. COM Port) mit der Programmierschnittstelle einer Siemens SIMATIC-S5 (TTY/20mA).

1.1 Funktionsweise

Das PG-UNI nutzt die 20mA-Stromquellen der Siemens SPS, um die Spannungsversorgung der internen Elektronik herzustellen.

1.2 Prinzipschaltbild

2 Systemvorraussetzungen

2.1 Betriebssystem(e)

2.2 Software

2.3 Hardware

3 Installation

3.1 Hardware

Stecken Sie das Programmierkabel auf die X4/X5-Schnittstelle der S5-SPS und mit dem 9pol. Stecker in den COM-Port Ihres Computers. Die Kabel werden aus der SPS mit Spannung versorgt.

Die Programmierkabel werden standardmäßig mit einer 9pol. Sub-D Buchse (V24-Seite) ausgeliefert.

Als Sonderversion werden folgende Varianten angeboten:

- 25pol Buchse (COM2 bei Standard-IBM komp. PC´s)
- 25pol Stecker (z.B. COM1 Siemens PG720)

3.1.1 Verlängerung PG-UNI und PG-UNI-II

Mit der UNI-Verlängerung ist es möglich, das PG-UNI oder PG-UNI-II auf eine Länge von bis zu 300m TTY-seitig zu verlängern.

Bestelldaten (Bitte Länge mit angeben):

PG-UNI-Verlängerung: Art.Nr. 9390
PG-UNI + Verlängerung: Art.Nr. 9359-3 + 9390
PG-UNI-II + Verlängerung: Art.Nr. 9359-2 + 9390

3.1.2 UNI-Verlängerungsset

Das UNI-Verlängerungsset enthält das komplette Material (ohne Verlängerungskabel), welches zur Anfertigung einer UNI-Verlängerung notwendig ist.

Ein entsprechender Verdrahtungsplan zur Verlötung an die SUB-D Stecker liegt bei.
Empfohlenes Kabel: 2x2x0,25mm2 paarweise verseilt mit Schirm.

Bestelldaten:

PG-UNI-Verlängerungsset Art.Nr. 9359-7

3.1.3 NETZ-Adapter

Der Netzadapter generiert die 20mA Stromquellen für den Sende- und Empfangspfad an der TTY-Schnittstelle (notwendig bei passiven TTY-Schnittstellen wie z.B. IP266 und sonstige Geräte ohne bzw. mit schadhaften Stromquellen).

Die Spannungsversorgung des Netzadapters erfolgt durch externe 12-24V DC.

Schaltbild NETZ-Adapter

Bestelldaten:

Netz-Adapter Art.Nr. 9359-4

3.1.4 PG-ISO-Adapter

Der PG-ISO-Adapter generiert die 20mA Stromquellen für den Sende- und Empfangspfad an der TTY-Schnittstelle aus der siemensseitig vorhandenen Betriebsspannung von 5 bzw 24V (notwendig bei passiven TTY-Schnittstellen wie z.B. IP266 und sonstige Geräte ohne bzw. mit schadhaften Stromquellen). Er kann mit dem PG-UNI und PG-UNI-II verwendet werden. Galvanische Trennung bis 1000V.

Schaltbild PG-ISO-Adapter:

Bestelldaten:

PG-ISO-Adapter Art.Nr. 9359-8

3.2 Software

Sie benötigen eine entsprechende Programmiersoftware (z.B. PG 2000, Step© 5, S5 für Windows, WinCC) um mit der SPS arbeiten zu können.

4 Inbetriebnahme

Schließen Sie Ihr Modul, wie im Kapitel " Hardware Installation " beschrieben, an Ihre SPS und das Programmiergerät oder den Computer an.

Um eine SPS über das Modul ansprechen zu können, müssen wie im Kapitel "Systemvorraussetzungen" beschrieben, die Vorraussetzungen erfüllt sein.
Des Weiteren stellen Sie bitte sicher, dass das Modul richtig angeschlossen wurde.

4.1 Programmiersoftware verwenden bei direktem Zugriff

Nachdem Sie den PLC-VCOM eingestellt und verbunden oder Ihren Programmieradapter an die COM-Schnittstelle Ihres Computers angeschlossen haben, können Sie nun mit Hilfe Ihrer Programmiersoftware auf die Steuerung zugreifen und damit arbeiten.

Wie Sie Ihre Porgrammiersoftware einstellen müssen wird in den folgenden Punkten beschrieben.

4.1.1 PG2000 für S5 (V5.10)

1. Starten Sie die PG 2000 Software über Ihre Desktop Verknüpfung oder über den Programmeintrag im Startmenü.

2. Wählen Sie unter „Ansicht“ => „S5-90...155U“

Klicken Sie dann im Menü „Optionen“ auf „Schnittstellen“.

3. Daraufhin erscheint ein Dialog in dem Sie im Abschnitt „Schnittstelle“ die „AG – Schnittstelle“ (COM – Port) einstellen.

4. Setzen Sie im Abschnitt „Buszugriff“ die Häkchen „Einzelbausteinweiser AG-Zugriff“, „FB-Namen“, „Bst.Info“ und „Schnittstellen prüfen“.

5. Speichern Sie die Einstellungen mit „OK“.

6. Jetzt ist die Software bereit eine Verbindung zu der SPS herzustellen.

Klicken Sie dazu auf das Symbol „Öffnen“ und danach auf die Schaltfläche „AG“.

Alternativ über das Menü:
„Datei“ => „Öffnen“ => „AG“

Die Verbindung zwischen PG 2000 und der SPS ist nun erfolgreich aufgebaut.

Es erscheint folgendes Fenster indem Sie die einzelnen Baugruppen mit Ihren Bausteinen bearbeiten können.

 

4.1.2 SIMATIC Step© 5 Manager

1. Starten Sie die Step© 5 Software über die entsprechende Verknüpfung oder Datei.
2. Über das Menü „Datei“ können Sie im Untermenü „Projekt“ den „Einstellen“-Dialog öffnen.

3. Im Reiter „AG“ konfigurieren Sie die verwendete SPS Schnittstelle (im Beispiel: „AS511“).

Darunter können Sie die COM Schnittstelle einstellen (Beispiel: „COM3“).

4. Mit „F3“ ändern Sie die „Betriebsart“ auf „Online“.

Das Fenster sollte daraufhin den „AG-Typ“ anzeigen.

5. Die Verbindung mit der SPS ist erfolgreich aufgebaut sobald die “Betriebsart” auf “Online” wechselt.

4.1.3 Windows Control Center (WinCC) (v6.0)

1. Starten Sie WinCC über Ihre Desktop Verknüpfung oder dem Programmeintrag im Startmenü.

2. Wählen Sie im Menü “Datei” => “Neu” an oder klicken Sie auf das entsprechende Symbol, um ein neues Projekt zu öffnen.

3. Im nächsten Dialog haben Sie die Wahl zwischen „Einzelplatz – Projekt“, „Mehrplatz – Projekt“ und „Client – Projekt“.

Die folgenden Schritte werden anhand des „Einzelplatz – Projekt“ erklärt.

4. Mit „OK“ kommen Sie in einen Dialog, indem Sie den Projektpfad und Namen angeben.

Den ausgewählten Pfad sowie den Projektnamen bestätigen Sie mit „Anlegen“.

Sollten Sie eine der anderen Optionen nutzen wollen, so lesen Sie bitte hierfür im Handbuch der WinCC Software weiter.
5. Das Projekt wird erstellt und der Projektinhalt im linken Teil des Hauptfensters aufgelistet.

6. Um eine Kommunikation mit der SPS herzustellen muss definiert werden, wie die Software mit der SPS zu kommunizieren hat.

Um dies zu erreichen, klicken Sie bitte mit der rechten Maustaste auf „Variablenhaushalt“ und wählen im Kontext Menü „Neuen Treiber hinzufügen...“.

7. Im Öffnen-Dialog wählen Sie den entsprechenden Kommunikationstreiber.

Für das ansteuern einer S5 SPS können Sie die Datei SIMATIC S5 Programmers Port AS511.chn auswählen.

Sollten Sie eine andere SPS verwenden informieren Sie sich bitte zuerst welchen Treiber Sie verwenden können.

Es ist wichtig dass der ausgewählte Kommunikationstreiber zur anzusteuernden SPS passt, da sonst eine Kommunikation nicht möglich ist.

8. Nun sollten Sie im Explorer unter Variablenhaushalt den Ast „SIMATIC S5 PROGRAMMERS PORT“ sehen. Expandieren Sie den Ast und es erscheinen Protokolle für diverse Verbindungen.

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die gewünschte Verbindung „S5-AS511“. Es öffnet sich ein Kontext-Menü indem Sie „Neue Verbindung …“ auswählen.

9. Nun können Sie den Namen der Verbindung angeben und mit einem Klick auf „Eigenschaften“ öffnet sich ein weiterer Dialog indem Sie die Eigenschaften der Verbindung einstellen können.

Geben Sie lediglich den verwendeten COM-Port an (in diesem Beispiel „COM3“).

10. Bestätigen Sie mit „OK“ bis Sie wieder im Hauptfenster angelangt sind.

11. Jetzt können Sie mit die Kommunikation beginnen und mit diese wieder beenden.

4.1.4 Windows Control Center flexible 2004 (WinCC flexible) (v5.2.0.0)

1. Starten Sie WinCC flexible 2004 über die Desktop Verknüpfung oder dem Programmeintrag im Startmenü.

2. Wählen Sie, als ersten Schritt in der Startseite, „Leeres Projekt anlegen“ aus.

3. In der „Geräteauswahl“ markieren Sie das verwendete Gerät (Beispiel: „TP 170A“).

Bestätigen Sie mit „OK“.

4. Nach dem das Projekt erstellt wurde, klicken Sie bitte mit der rechten Maustaste, im Projekt-Fenster, auf den Untermenüeintrag „Verbindungen“ unter „Kommunikation“.

Es erscheint ein Kontext-Menü in dem Sie „Verbindung hinzufügen“ anklicken.

5. Rechts im Hauptfenster erscheint der neue Reiter „Verbindungen“ indem Sie verschiedene Einstellungsmöglichkeiten haben.

Wichtig für die Verbindung sind:

=> die Kommunikationstreiber: stellen Sie hier ein welche SPS Sie verwenden
(Beispiel: „SIMATIC S5 AS511“)
=> wählen Sie den verwendeten „CPU – Typ“ (Beispiel: „S5 95U“)
=> konfigurieren Sie nun die Schnittstellenparameter im Abschnitt „Bediengerät“
(Beispiel: Baudrate „9600“, Parität „Gerade“, Datenbits „8“, Stoppbits „1“).


6. Nun können Sie mit Ihrer Arbeit beginnen.

Wenn Sie fertig sind und das Projekt auf das Bedienterminal transferieren wollen lesen Sie weiter bei 7.

7. Wählen Sie im Menü Projekt das Untermenü „Transfer“ => „Transfereinstellungen“.

8. Es erscheint ein Dialog in dem Sie den Modus auf „Seriell“ (Beispiel) stellen und die COM-Schnittstelle des Terminals angeben (Beispiel: „COM1“). Die Baudrate stellen Sie bitte auf „19200“ ein. Der „Delta-Transfer“ wird vom S5-LAN nicht unterstützt. Schalten Sie diesen daher bitte „Aus“.

9. Mit „Transferieren“ wird die Kommunikation mit dem Bedienterminal gestarten und Ihr Projekt wird übertragen.

Die Kommunikation mit dem Bedienterminal ist somit erfolgreich aufgebaut.

4.1.5 ProTool/Pro v6.0 SP2

1. Starten Sie ProTool/Pro über die Desktop Verknüpfung oder über den Programmeintrag im Startmenü.

2. Wählen Sie vom Menü „Datei“ => den Untermenüpunkt „Neu“ an oder klicken Sie auf das entsprechende Symbol.

3. Der nächste Dialog fragt Sie nach dem Bedienterminal das Sie benutzen.

Markieren Sie hier das von Ihnen verwendete Gerät (Beispiel: „TP 170 A“).

4. Drücken Sie „Weiter“ und Sie gelangen zu einem neuem Dialog indem Sie den Steuerungsnamen sowie die Steuerung angeben können die Sie verwenden.
(Beispiel: „SIMATIC S5 – AS511 V6.0“)

5. Über „Parameter...“ rufen Sie einen Einstellungsdialog für die ausgewählte SPS auf.

Wählen Sie den verwendeten „CPU-Typ“ und die „Schnittstelle“ an der das Terminal verbunden ist (im Beispiel „IF1 A“).

Des Weiteren konfigurieren Sie die Parameter der Schnittstelle („Typ“, „Datenbits“, „Parität“, „Stoppbits“, „Baudrate“).

7. Bestätigen Sie mit „OK“ bis Sie zur Steuerungsauswahl gelangt sind. Dort klicken Sie auf „Weiter“.

8. Im Hauptfenster starten Sie über „Datei“ => „Transfer“ => „Einstellung...“ den Einstellungsdialog indem Sie „Seriell“ auswählen und die COM-Schnittstelle des Bedienterminals angeben (Beispiel: „COM1“). Die Baudrate stellen Sie auf „19200“.

Bestätigen Sie mit „OK“.

Nun können Sie mit Ihrer Arbeit beginnen.

Wenn Sie fertig sind, können Sie mit Punkt 9 fortfahren um das Projekt an das Terminal zu übertragen.

9. Wenn Sie Ihrer Arbeit ans Terminal übertragen möchten, müssen Sie dieses Projekt generieren. Dies geschieht über „Datei“ => „Generieren“.
10. Um das Projekt ans Terminal zu übertragen, rufen Sie im Menü „Datei“ => „Transfer“ => „Projekttransfer starten“ auf oder klicken Sie auf das entsprechende Symbol .

Bitte warten Sie während Ihr Projekt übertragen wird.

Die Kommunikation zwischen Terminal und ProTool/Pro ist hergestellt.

4.1.6 S5 für Windows v5.02

1. Starten Sie S5 für Windows über die Desktop-Verknüpfung oder über das Startmenü (Standard: Programme\S7 für Windows\S7 für Windows)

2. Wählen Sie Datei - >Einstellungen aus um die Kommunikations-Einstellungen zwischen Ihrem Computer und der SPS einzustellen.

Es öffnet sich folgender Dialog welcher Ihnen diverse Einstellungen ermöglicht.

3. Wählen Sie den ersten Reiter „Schnittstelle“ an und stellen Sie die Steuerelemente wie folgt ein:

=> Schnittstelleneinstellungen aus: „Rechner“
=> Steuerungstyp: „S5“
=> Protokoll: „AS511“
=> Serielle Schnittstelle: Wählen Sie hier den COM Port für den AG-Zugriff aus
=> Baudrate: Wählen Sie hier die Geschwindigkeit die Sie auf dem Bus fahren wollen

4. Nachdem die Software konfiguriert ist, klicken Sie bitte auf „SPS auswählen“ um im Bereich „MPI - Umsetzer“, eine SPS auswählen zu können.

5. In diesem Dialog werden alle SPS Steuerungen die mit Ihrem PC verbunden sind angezeigt.

Wählen Sie aus der ListBox (rechts) den gewünschten Teilnehmer (die SPS) aus und bestätigen Sie mit „OK“. (Im Beispiel „2“)

6. Bestätigen Sie auch den nächsten Dialog mit „OK“ um die Konfiguration abzuschließen.

7. Zurück im Haupfenster des Programms wählen Sie nun (um die Kommunikation zu testen) den Button „Bausteinliste“.

8. Nun sollten (nach einer kleinen Bearbeitungszeit) alle Bausteine unter der Menü-Leiste aufgelistet werden.

Die Kommunikation zwischen S5 für Windows und der SPS ist jetzt aufgebaut.

5 Technische Daten

Technische Daten:
Versorgungsspannung: aus den Stromquellen der SPS
Leistungsaufnahme: 0,2 Watt
Anzeige: -
Schnittstellen:
zur AG:
TTY/20mA Stromschleife (PG-COM passiv, SPS Steuerung aktiv)
zum PG/PC:
RS232: 9,6 KBd - 115,2 KBd
Betriebstemperatur: 5 - 55°C
Gehäuse: Kunststoffgehäuse
Abmessungen: 47 x 40 x 15 mm

5.1 Pinbelegung RS232

Pin Nr. Kurzform Bezeichnung Richtung
1 NC nicht belegt  
2 TXD Sendedaten Ausgang
3 RXD Empfangsdaten Eingang
4 NC nicht belegt  
5 GND Signalmasse  
6 NC nicht belegt  
7 NC nicht belegt  
8 NC nicht belegt  
9 NC nicht belegt  

Das Kabel ist so ausgelegt, dass es direkt mit dem PC verbunden werden kann. Gegebenenfalls kann das Kabelende auch mit einem 1:1 Verlängerungskabel bis zu 15m verlängert werden. Auf eine gute Qualität des Verlängerungskabels ist zu achten.

5.2 Pinbelegung TTY / 20mA Stromschleife

Pin Nr. Kurzform Bezeichnung Richtung
1 NC nicht belegt  
2 TTY OUT - Sendedaten - Eingang
3 NC nicht beleget  
4 NC nicht belegt  
5 NC nicht belegt  
6 TTY IN + Empfangsdaten + Ausgang
7 TTY IN - Empfangsdaten - Eingang
8 NC nicht belegt  
9 TTY OUT + Sendedaten + Ausgang
10 GND Masse intern Eingang
11 I-Tx 20mA Stromquelle Sender Eingang
12 GND Masse intern Eingang
13 I-Rx 20mA Stromquelle Sender Eingang
14 NC nicht belegt  
15 NC nicht belegt  

PG-UNI II

1 Beschreibung

Dieses Programmierkabel verbindet einen PC über die serielle Schnittstelle (9pol. COM Port) mit der Programmierschnittstelle einer Siemens SIMATIC-S5 (TTY/20mA).

1.1 Funktionsweise

Das PG-UNI-II nutzt die 20mA-Stromquellen der Siemens SPS um die Spannungsversorgung der internen Elektronik herzustellen.

Das PG-UNI-II ist eine Weiterentwicklung des PG-UNI. Der Unterschied liegt darin, dass im PG-UNI-II zwei LED’s für die Überwachung der Schnittstellenkommunikation integriert sind. Außerdem ist ein ESD-fester Wandlerbaustein integriert und es werden Metallsteckergehäuse eingesetzt. Dadurch wurde die EMV-Festigkeit gesteigert.

1.2 Prinzipschaltbild

2 Systemvorraussetzungen

2.1 Betriebssystem(e)

2.2 Software

2.3 Hardware

3 Installation

3.1 Hardware

Stecken Sie das Programmierkabel auf die X4/X5-Schnittstelle der S5-SPS und mit dem 9pol. Stecker in den COM-Port Ihres Computers. Die Kabel werden aus der SPS mit Spannung versorgt.

Die Programmierkabel werden standardmäßig mit einer 9pol. Sub-D Buchse (V24-Seite) ausgeliefert.

Als Sonderversion werden folgende Varianten angeboten:

- 25pol Buchse (COM2 bei Standard-IBM komp. PC´s)
- 25pol Stecker (z.B. COM1 Siemens PG720)

3.1.1 Verlängerung PG-UNI und PG-UNI-II

Mit der UNI-Verlängerung ist es möglich, das PG-UNI oder PG-UNI-II auf eine Länge von bis zu 300m TTY-seitig zu verlängern.

Bestelldaten (Bitte Länge mit angeben):

PG-UNI-Verlängerung: Art.Nr. 9390
PG-UNI + Verlängerung: Art.Nr. 9359-3 + 9390
PG-UNI-II + Verlängerung: Art.Nr. 9359-2 + 9390

3.1.2 UNI-Verlängerungsset

Das UNI-Verlängerungsset enthält das komplette Material (ohne Verlängerungskabel), welches zur Anfertigung einer UNI-Verlängerung notwendig ist.

Ein entsprechender Verdrahtungsplan zur Verlötung an die SUB-D Stecker liegt bei.
Empfohlenes Kabel: 2x2x0,25mm2 paarweise verseilt mit Schirm.

Bestelldaten:

PG-UNI-Verlängerungsset Art.Nr. 9359-7

3.1.3 NETZ-Adapter

Der Netzadapter generiert die 20mA Stromquellen für den Sende- und Empfangspfad an der TTY-Schnittstelle (notwendig bei passiven TTY-Schnittstellen wie z.B. IP266 und sonstige Geräte ohne bzw. mit schadhaften Stromquellen).

Die Spannungsversorgung des Netzadapters erfolgt durch externe 12-24V DC.

Schaltbild NETZ-Adapter

Bestelldaten:

Netz-Adapter Art.Nr. 9359-4

3.1.4 PG-ISO-Adapter

Der PG-ISO-Adapter generiert die 20mA Stromquellen für den Sende- und Empfangspfad an der TTY-Schnittstelle aus der siemensseitig vorhandenen Betriebsspannung von 5 bzw 24V (notwendig bei passiven TTY-Schnittstellen wie z.B. IP266 und sonstige Geräte ohne bzw. mit schadhaften Stromquellen). Er kann mit dem PG-UNI und PG-UNI-II verwendet werden. Galvanische Trennung bis 1000V.

Schaltbild PG-ISO-Adapter:

Bestelldaten:

PG-ISO-Adapter Art.Nr. 9359-8

3.2 Software

Sie benötigen eine entsprechende Programmiersoftware (z.B. PG 2000, Step© 5, S5 für Windows, WinCC) um mit der SPS arbeiten zu können.

4 Bedienelemente

4.1 Status-LEDs

Grüne LED Aus: Keine Datenübertragung
Grüne LED Blinkt: Computer empfängt Daten von der SPS
   
Gelbe LED Aus: Keine Datenübertragung
Gelbe LED Blinkt: Computer sendet Daten an die SPS

5 Inbetriebnahme

Schließen Sie Ihr Modul, wie im Kapitel " Hardware Installation " beschrieben, an Ihre SPS und das Programmiergerät oder den Computer an.

Um eine SPS über das Modul ansprechen zu können, müssen wie im Kapitel "Systemvorraussetzungen" beschrieben, die Vorraussetzungen erfüllt sein.
Des Weiteren stellen Sie bitte sicher, dass das Modul richtig angeschlossen wurde.

5.1 Programmiersoftware verwenden bei direktem Zugriff

Nachdem Sie den PLC-VCOM eingestellt und verbunden oder Ihren Programmieradapter an die COM-Schnittstelle Ihres Computers angeschlossen haben, können Sie nun mit Hilfe Ihrer Programmiersoftware auf die Steuerung zugreifen und damit arbeiten.

Wie Sie Ihre Porgrammiersoftware einstellen müssen wird in den folgenden Punkten beschrieben.

5.1.1 PG2000 für S5 (V5.10)

1. Starten Sie die PG 2000 Software über Ihre Desktop Verknüpfung oder über den Programmeintrag im Startmenü.

2. Wählen Sie unter „Ansicht“ => „S5-90...155U“

Klicken Sie dann im Menü „Optionen“ auf „Schnittstellen“.

3. Daraufhin erscheint ein Dialog in dem Sie im Abschnitt „Schnittstelle“ die „AG – Schnittstelle“ (COM – Port) einstellen.

4. Setzen Sie im Abschnitt „Buszugriff“ die Häkchen „Einzelbausteinweiser AG-Zugriff“, „FB-Namen“, „Bst.Info“ und „Schnittstellen prüfen“.

5. Speichern Sie die Einstellungen mit „OK“.

6. Jetzt ist die Software bereit eine Verbindung zu der SPS herzustellen.

Klicken Sie dazu auf das Symbol „Öffnen“ und danach auf die Schaltfläche „AG“.

Alternativ über das Menü:
„Datei“ => „Öffnen“ => „AG“

Die Verbindung zwischen PG 2000 und der SPS ist nun erfolgreich aufgebaut.

Es erscheint folgendes Fenster indem Sie die einzelnen Baugruppen mit Ihren Bausteinen bearbeiten können.

 

5.1.2 SIMATIC Step© 5 Manager

1. Starten Sie die Step© 5 Software über die entsprechende Verknüpfung oder Datei.
2. Über das Menü „Datei“ können Sie im Untermenü „Projekt“ den „Einstellen“-Dialog öffnen.

3. Im Reiter „AG“ konfigurieren Sie die verwendete SPS Schnittstelle (im Beispiel: „AS511“).

Darunter können Sie die COM Schnittstelle einstellen (Beispiel: „COM3“).

4. Mit „F3“ ändern Sie die „Betriebsart“ auf „Online“.

Das Fenster sollte daraufhin den „AG-Typ“ anzeigen.

5. Die Verbindung mit der SPS ist erfolgreich aufgebaut sobald die “Betriebsart” auf “Online” wechselt.

5.1.3 Windows Control Center (WinCC) (v6.0)

1. Starten Sie WinCC über Ihre Desktop Verknüpfung oder dem Programmeintrag im Startmenü.

2. Wählen Sie im Menü “Datei” => “Neu” an oder klicken Sie auf das entsprechende Symbol, um ein neues Projekt zu öffnen.

3. Im nächsten Dialog haben Sie die Wahl zwischen „Einzelplatz – Projekt“, „Mehrplatz – Projekt“ und „Client – Projekt“.

Die folgenden Schritte werden anhand des „Einzelplatz – Projekt“ erklärt.

4. Mit „OK“ kommen Sie in einen Dialog, indem Sie den Projektpfad und Namen angeben.

Den ausgewählten Pfad sowie den Projektnamen bestätigen Sie mit „Anlegen“.

Sollten Sie eine der anderen Optionen nutzen wollen, so lesen Sie bitte hierfür im Handbuch der WinCC Software weiter.
5. Das Projekt wird erstellt und der Projektinhalt im linken Teil des Hauptfensters aufgelistet.

6. Um eine Kommunikation mit der SPS herzustellen muss definiert werden, wie die Software mit der SPS zu kommunizieren hat.

Um dies zu erreichen, klicken Sie bitte mit der rechten Maustaste auf „Variablenhaushalt“ und wählen im Kontext Menü „Neuen Treiber hinzufügen...“.

7. Im Öffnen-Dialog wählen Sie den entsprechenden Kommunikationstreiber.

Für das ansteuern einer S5 SPS können Sie die Datei SIMATIC S5 Programmers Port AS511.chn auswählen.

Sollten Sie eine andere SPS verwenden informieren Sie sich bitte zuerst welchen Treiber Sie verwenden können.

Es ist wichtig dass der ausgewählte Kommunikationstreiber zur anzusteuernden SPS passt, da sonst eine Kommunikation nicht möglich ist.

8. Nun sollten Sie im Explorer unter Variablenhaushalt den Ast „SIMATIC S5 PROGRAMMERS PORT“ sehen. Expandieren Sie den Ast und es erscheinen Protokolle für diverse Verbindungen.

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die gewünschte Verbindung „S5-AS511“. Es öffnet sich ein Kontext-Menü indem Sie „Neue Verbindung …“ auswählen.

9. Nun können Sie den Namen der Verbindung angeben und mit einem Klick auf „Eigenschaften“ öffnet sich ein weiterer Dialog indem Sie die Eigenschaften der Verbindung einstellen können.

Geben Sie lediglich den verwendeten COM-Port an (in diesem Beispiel „COM3“).

10. Bestätigen Sie mit „OK“ bis Sie wieder im Hauptfenster angelangt sind.

11. Jetzt können Sie mit die Kommunikation beginnen und mit diese wieder beenden.

5.1.4 Windows Control Center flexible 2004 (WinCC flexible) (v5.2.0.0)

1. Starten Sie WinCC flexible 2004 über die Desktop Verknüpfung oder dem Programmeintrag im Startmenü.

2. Wählen Sie, als ersten Schritt in der Startseite, „Leeres Projekt anlegen“ aus.

3. In der „Geräteauswahl“ markieren Sie das verwendete Gerät (Beispiel: „TP 170A“).

Bestätigen Sie mit „OK“.

4. Nach dem das Projekt erstellt wurde, klicken Sie bitte mit der rechten Maustaste, im Projekt-Fenster, auf den Untermenüeintrag „Verbindungen“ unter „Kommunikation“.

Es erscheint ein Kontext-Menü in dem Sie „Verbindung hinzufügen“ anklicken.

5. Rechts im Hauptfenster erscheint der neue Reiter „Verbindungen“ indem Sie verschiedene Einstellungsmöglichkeiten haben.

Wichtig für die Verbindung sind:

=> die Kommunikationstreiber: stellen Sie hier ein welche SPS Sie verwenden
(Beispiel: „SIMATIC S5 AS511“)
=> wählen Sie den verwendeten „CPU – Typ“ (Beispiel: „S5 95U“)
=> konfigurieren Sie nun die Schnittstellenparameter im Abschnitt „Bediengerät“
(Beispiel: Baudrate „9600“, Parität „Gerade“, Datenbits „8“, Stoppbits „1“).


6. Nun können Sie mit Ihrer Arbeit beginnen.

Wenn Sie fertig sind und das Projekt auf das Bedienterminal transferieren wollen lesen Sie weiter bei 7.

7. Wählen Sie im Menü Projekt das Untermenü „Transfer“ => „Transfereinstellungen“.

8. Es erscheint ein Dialog in dem Sie den Modus auf „Seriell“ (Beispiel) stellen und die COM-Schnittstelle des Terminals angeben (Beispiel: „COM1“). Die Baudrate stellen Sie bitte auf „19200“ ein. Der „Delta-Transfer“ wird vom S5-LAN nicht unterstützt. Schalten Sie diesen daher bitte „Aus“.

9. Mit „Transferieren“ wird die Kommunikation mit dem Bedienterminal gestarten und Ihr Projekt wird übertragen.

Die Kommunikation mit dem Bedienterminal ist somit erfolgreich aufgebaut.

5.1.5 ProTool/Pro v6.0 SP2

1. Starten Sie ProTool/Pro über die Desktop Verknüpfung oder über den Programmeintrag im Startmenü.

2. Wählen Sie vom Menü „Datei“ => den Untermenüpunkt „Neu“ an oder klicken Sie auf das entsprechende Symbol.

3. Der nächste Dialog fragt Sie nach dem Bedienterminal das Sie benutzen.

Markieren Sie hier das von Ihnen verwendete Gerät (Beispiel: „TP 170 A“).

4. Drücken Sie „Weiter“ und Sie gelangen zu einem neuem Dialog indem Sie den Steuerungsnamen sowie die Steuerung angeben können die Sie verwenden.
(Beispiel: „SIMATIC S5 – AS511 V6.0“)

5. Über „Parameter...“ rufen Sie einen Einstellungsdialog für die ausgewählte SPS auf.

Wählen Sie den verwendeten „CPU-Typ“ und die „Schnittstelle“ an der das Terminal verbunden ist (im Beispiel „IF1 A“).

Des Weiteren konfigurieren Sie die Parameter der Schnittstelle („Typ“, „Datenbits“, „Parität“, „Stoppbits“, „Baudrate“).

7. Bestätigen Sie mit „OK“ bis Sie zur Steuerungsauswahl gelangt sind. Dort klicken Sie auf „Weiter“.

8. Im Hauptfenster starten Sie über „Datei“ => „Transfer“ => „Einstellung...“ den Einstellungsdialog indem Sie „Seriell“ auswählen und die COM-Schnittstelle des Bedienterminals angeben (Beispiel: „COM1“). Die Baudrate stellen Sie auf „19200“.

Bestätigen Sie mit „OK“.

Nun können Sie mit Ihrer Arbeit beginnen.

Wenn Sie fertig sind, können Sie mit Punkt 9 fortfahren um das Projekt an das Terminal zu übertragen.

9. Wenn Sie Ihrer Arbeit ans Terminal übertragen möchten, müssen Sie dieses Projekt generieren. Dies geschieht über „Datei“ => „Generieren“.
10. Um das Projekt ans Terminal zu übertragen, rufen Sie im Menü „Datei“ => „Transfer“ => „Projekttransfer starten“ auf oder klicken Sie auf das entsprechende Symbol .

Bitte warten Sie während Ihr Projekt übertragen wird.

Die Kommunikation zwischen Terminal und ProTool/Pro ist hergestellt.

5.1.6 S5 für Windows v5.02

1. Starten Sie S5 für Windows über die Desktop-Verknüpfung oder über das Startmenü (Standard: Programme\S7 für Windows\S7 für Windows)

2. Wählen Sie Datei - >Einstellungen aus um die Kommunikations-Einstellungen zwischen Ihrem Computer und der SPS einzustellen.

Es öffnet sich folgender Dialog welcher Ihnen diverse Einstellungen ermöglicht.

3. Wählen Sie den ersten Reiter „Schnittstelle“ an und stellen Sie die Steuerelemente wie folgt ein:

=> Schnittstelleneinstellungen aus: „Rechner“
=> Steuerungstyp: „S5“
=> Protokoll: „AS511“
=> Serielle Schnittstelle: Wählen Sie hier den COM Port für den AG-Zugriff aus
=> Baudrate: Wählen Sie hier die Geschwindigkeit die Sie auf dem Bus fahren wollen

4. Nachdem die Software konfiguriert ist, klicken Sie bitte auf „SPS auswählen“ um im Bereich „MPI - Umsetzer“, eine SPS auswählen zu können.

5. In diesem Dialog werden alle SPS Steuerungen die mit Ihrem PC verbunden sind angezeigt.

Wählen Sie aus der ListBox (rechts) den gewünschten Teilnehmer (die SPS) aus und bestätigen Sie mit „OK“. (Im Beispiel „2“)

6. Bestätigen Sie auch den nächsten Dialog mit „OK“ um die Konfiguration abzuschließen.

7. Zurück im Haupfenster des Programms wählen Sie nun (um die Kommunikation zu testen) den Button „Bausteinliste“.

8. Nun sollten (nach einer kleinen Bearbeitungszeit) alle Bausteine unter der Menü-Leiste aufgelistet werden.

Die Kommunikation zwischen S5 für Windows und der SPS ist jetzt aufgebaut.

6 Technische Daten

Technische Daten:
Versorgungsspannung: aus den Stromquellen der SPS
Leistungsaufnahme: 0,25 Watt
Anzeige: 2 Status-LEDs für RXT/TXD
Schnittstellen:
zur AG:
TTY/20mA Stromschleife (PG-COM passiv, SPS Steuerung aktiv)
zum PG/PC:
RS232: 9,6 KBd - 115,2 KBd
Betriebstemperatur: 5 - 55°C
Gehäuse: Metallgehäuse
Abmessungen: 50 x 40 x 17 mm

6.1 Pinbelegung RS232

Pin Nr. Kurzform Bezeichnung Richtung
1 NC nicht belegt  
2 TXD Sendedaten Ausgang
3 RXD Empfangsdaten Eingang
4 NC nicht belegt  
5 GND Signalmasse  
6 NC nicht belegt  
7 NC nicht belegt  
8 NC nicht belegt  
9 NC nicht belegt  

Das Kabel ist so ausgelegt, dass es direkt mit dem PC verbunden werden kann. Gegebenenfalls kann das Kabelende auch mit einem 1:1 Verlängerungskabel bis zu 15m verlängert werden. Auf eine gute Qualität des Verlängerungskabels ist zu achten.

6.2 Pinbelegung TTY / 20mA Stromschleife

Pin Nr. Kurzform Bezeichnung Richtung
1 NC nicht belegt  
2 TTY OUT - Sendedaten - Eingang
3 NC nicht beleget  
4 NC nicht belegt  
5 NC nicht belegt  
6 TTY IN + Empfangsdaten + Ausgang
7 TTY IN - Empfangsdaten - Eingang
8 NC nicht belegt  
9 TTY OUT + Sendedaten + Ausgang
10 GND Masse intern Eingang
11 I-Tx 20mA Stromquelle Sender Eingang
12 GND Masse intern Eingang
13 I-Rx 20mA Stromquelle Sender Eingang
14 NC nicht belegt  
15 NC nicht belegt