please wait

Handbuch

MPI-LAN user manual

(english)




Art. Nr.9352-LAN


07.09.2010


© PI 2010

index of contents

MPI-LAN

1 Beschreibung

2 Systemvorraussetzungen

2.1 Betriebssystem(e)

2.2 Software

2.3 Hardware

3 Anschlussmöglichkeiten

4 Installation

4.1 Hardware

4.2 Software

5 Bedienelemente

5.1 Tasten

5.2 Display

5.3 Webbrowser

5.4 Webbrowser ab V2.10 (S7-LAN) / V2.36 (MPI-LAN)

6 Inbetriebnahme

6.1 Erstkonfiguration

6.2 Verwendung des PLC-VCOM

6.3 Programmiersoftware verwenden bei direktem Zugriff

6.3.1 PG2000 für S7 (V5.10)

6.3.2 PG/PC-Schnittstelle einstellen

6.3.2.1 PC-Adapter(Auto, MPI, PROFIBUS)

6.3.2.2 TCP/IP RFC1006 Kommunikation

6.3.2.3 MPI Einstellungen

6.3.2.4 Profibus Einstellungen

6.3.2.5 TCP/IP RFC1006 Einstellungen

6.3.2.6 ProTool/Pro RunTime (RT) Konfiguration

6.3.3 SIMATIC Step© 7 Manager (v5.2 + SP1)

6.3.4 Windows Control Center (WinCC) (v6.0)

6.3.4.1 MPI Konfiguration

6.3.4.2 TCP/IP Konfiguration

6.3.4.3 Kommunikation und Fehlerdiagnose

6.3.5 Windows Control Center flexible 2004 (WinCC flexible) (v5.2.0.0)

6.3.6 ProTool/Pro v6.0 SP2

6.3.7 Microwin v3.2 (nur für S7 200)

6.3.8 Microwin v4.0 im PPI Multimaster Modus

6.3.9 S7 für Windows v5.02

6.3.10 Direkte Kommunikation mit Step - 7© v5.3 (CP – Mode)

6.3.11 Direkte Kommunikation mit ProTool/Pro v6.00 (CP – Mode)

6.3.12 Kopplung zweier Steuerungen über das Netzwerk

6.3.12.1 MPI-LAN Konfiguration

6.3.12.2 Datenaustausch mit Hilfe der Datenbausteine

6.3.13 Option Watchdog

7 Konfiguration

7.1 Tasten und Display

7.1.1 Grafische Darstellung

7.1.2 Konfig

7.1.3 Bus

7.1.4 Info

7.2 Web-Interface

7.2.1 Allgemein

7.2.2 Netzwerk

7.2.3 RFC1006

7.2.4 MPI/PROFIBUS

7.2.5 TUNING

7.2.6 Anzeige

7.2.7 S7 an S5/S7 Bridge

7.2.8 VarSteuern

7.2.9 KonfigVarSteuern

7.2.10 Watchdog

7.2.11 Passwort

7.2.12 Ports

7.3 Web-Interface ab V2.10 (S7-LAN) / V2.36 (MPI-LAN)

7.3.1 Startseite

7.3.2 RFC1006

7.3.3 Display

7.3.4 Optionen

7.3.4.1 Variablen-Steuern

7.3.4.2 Variablen-Steuern Konfigurieren

7.3.4.3 S7-Gateway

7.3.4.4 Watchdog

7.3.5 Konfiguration

7.3.6 Passwort

7.3.7 Neustart

7.3.8 Logout

7.3.9 Ports

8 PLC-VCOM

8.1 Beschreibung

8.2 Installation

8.2.1 Abschließende PLC-VCOM Konfiguration

8.3 Übersicht

8.3.1 Zustände des PLC-VCOM:

8.3.2 Hauptfenster

8.3.3 Konfigurationsfenster

8.4 Konfiguration

8.4.1 MPI-LAN

8.4.1.1 Automatisch

8.4.1.2 Manuell

8.4.1.3 Abschließende Einstellungen

9 MPI-LAN Manager

9.1 Installation

9.2 Bedienung

10 Technische Daten

10.1 Pinbelegung MPI

10.2 Pinbelegung Ethernet

11 Beispiele Applikationen

11.1 S5 an S7 – Gateway Kommunikation

11.1.1 S5 – Gateway konfigurieren

11.1.2 S7– Gateway konfigurieren

11.1.2.1 Mit dem Web-Browser

11.1.2.2 Mit dem Web-Browser ab V2.10 (S7-LAN) / V2.36 (MPI-LAN)

11.1.3 Bausteine in SPS überspielen

11.1.4 Sendezyklus starten

11.1.5 Testen des Aufbaus

11.2 S7 an S7 – Gateway Kommunikation

11.2.1 S7– Gateway konfigurieren

11.2.1.1 Mit dem Web-Browser

11.2.1.2 Mit dem Web-Browser ab V2.10 (S7-LAN) / V2.36 (MPI-LAN)

11.2.2 Bausteine in SPS überspielen

11.2.3 Sendezyklus starten

11.2.4 Testen des Aufbaus

11.3 S7CP an S5 – Gateway Kommunikation

11.3.1 S5 – Gateway konfigurieren

11.3.2 S7-CP einrichten

11.3.3 Bausteine in SPS überspielen

11.3.4 Sendezyklus starten

11.3.5 Testen des Aufbaus

11.4 S7CP an S7 – Gateway Kommunikation

11.4.1 S7– Gateway konfigurieren

11.4.1.1 Mit dem Web-Browser

11.4.1.2 Mit dem Web-Browser ab V2.10 (S7-LAN) / V2.36 (MPI-LAN)

11.4.2 S7-CP einrichten

11.4.3 Bausteine in SPS überspielen

11.4.4 Sendezyklus starten

11.4.5 Testen des Aufbaus





MPI-LAN

1 Beschreibung

Das S7/MPI-LAN verbindet den PC, über ein TCP/IP Netzwerk, mit einer MPI - oder Profibus - Schnittstelle (9 poliger Anschluss der SPS).

2 Systemvorraussetzungen

2.1 Betriebssystem(e)

2.2 Software

2.3 Hardware

3 Anschlussmöglichkeiten

MPI-LAN direkt verbunden mit dem PC.
MPI-LAN mit dem PC über einen Switch oder Hub verbunden.
MPI-LAN Anschlussmöglichkeiten mit Bedienterminal

4 Installation

4.1 Hardware

Das MPI-LAN Modul wird direkt auf die SPS gesteckt. Über das Netzwerkkabel des Moduls kann die SPS folgendermaßen verbunden werden:

MPI-LAN an Switch/Hub
Achten Sie hier darauf den Netzwerkstecker (RJ – 45) des Kabels in den Uplink-Port des Switch/Hubs etc. zu stecken. Falls Ihr Switch Auto-Negotiating unterstützt, können Sie den Netzwerkstecker in einen beliebigen freien Port stecken.

MPI-LAN an PC
Bei dieser Variante wird der Netzwerkstecker (RJ - 45) des Kabels in die Netzwerkkarte Ihres PC’s eingesteckt.

MPI-LAN mit Bedienterminal
Das Verbindungskabel des Terminals muss dabei auf die PPI/MPI/PROFIBUS – Schnittstelle der SPS gesteckt werden. Das MPI-LAN Kabel (kurze Seite / 9 poliger Stecker) wird dann direkt auf das Verbindungskabelende (SPS Seite), des Bedienterminals, gesteckt. Das MPI-LAN Kabel wird mit dem Netzwerk wie oben beschrieben verbunden.

Wenn Ihr Bedienterminal neu ist, muss eine serielle Kommunikation vorher stattgefunden haben. Verbinden Sie hierfür Ihr Bedienterminal mit dem PC. Nach einer erfolgreichen Kommunikation kann das Terminal auch über den PPI - /MPI - oder PROFIBUS angesteuert werden.

4.2 Software

Um eine Kommunikation mit der SPS herstellen zu können installieren Sie bitte die PLC - VCOM Software, wie im Kapitel " PLC-VCOM Installation " beschrieben.

Ferner benötigen Sie eine entsprechende Programmiersoftware (z.B. PG 2000, Step© 7, S7 für Windows, Microwin) um mit der SPS arbeiten zu können.

5 Bedienelemente

5.1 Tasten

Taste Bezeichnung Beschreibung
ENTER Menüwechsel / Bestätigen der Eingabe
LINKS Eine Menüebene zurück / Abbruch der Eingabe (Eingabe wird NICHT gespeichert)
RECHTS Untermenüaufruf
HOCH Auswahl eines Menüpunktes / Erhöhung eines Wertes
RUNTER Auswahl eines Menüpunktes / Erniedrigung eines Wertes

5.2 Display

Erste Zeile => #02PD00¯
Zweite Zeile => !02AG04°
Erläuterung der Anzeige von links nach rechts:
Erste Zeile:
#02 => bedeutet dass (in diesem Beispiel) 2 aktive Stationen auf dem MPI – Bus gefunden wurden

PD => ist die Buchstabenkennung der PC – Baudrate

Anzeige Beschreibung
PD 115,2k oder Baudratenerkennung aktiv
PU USB Verbindung
P? Baudratenerkennung und Zugangspfad aktiv
TD 115,2k oder Baudratenerkennung aktiv (Kabel ist als TS – Adapter konfiguriert)
PG 19,2k
TS 19,2k (Kabel ist als TS-Adapter konfiguriert)
Pg 38,4k
Ts 38,4k (Kabel ist als TS-Adapter konfiguriert)
pG 57,6k
tS 57,6k (Kabel ist als TS-Adapter konfiguriert)
PM PPIMulti (187,5k)

00 => ist die Stationsnummer des MPI-Kabels. (Standard ist „0“)

(In der Systemsteuerung klicken Sie auf „PG/PC-Schnittstelle einstellen“ Dort klicken Sie auf „Eigenschaften“. Nun können Sie im Reiter „MPI“, Abschnitt „Stationsbezogen“ die „Adresse“ des Kabels ändern.)

(In der PG 2000 Software zu finden unter „Optionen“ =>„Schnittstellen“. Weiter unten im Dialog können Sie nun die „lokale Adresse“ des Kabels ändern.)

¯ => ist dieses Zeichen oberhalb der Zeile dann kommuniziert das Kabel mit der SPS.

Ist dieses Zeichen unterhalb der Zeile, kommuniziert das Kabel mit dem PC.

Zweite Zeile:

! => bedeutet auf welche Art das Kabel mit der SPS verbunden ist.

Anzeige Beschreibung
! Kabel ist direkt an der SPS angeschlossen
? Kabel ist nicht direkt an der SPS angeschlossen
! (invers) Kabel ist direkt an der SPS (passive Baugruppe) angeschlossen
? (invers) Kabel nicht ist direkt an der SPS (passive Baugruppe) angeschlossen
02 => stellt die Stationsnummern der angeschlossenen und aktiven Stationen im MPI-Bus dar.
Alle 750 Millisekunden (¾ Sekunde) wird ein anderer Teilnehmer angezeigt, falls mehrere Teilnehmer gefunden wurden.

AG => Die Protokollart die das Kabel zum PC hin ausführt.

Anzeige Beschreibung
AG Unbekannt da noch keine Kommunikation oder vor v5.0 Protokolle.
Ag v5.1 Protokolle
ag v5.0 Protokolle
04 => Zeigt die Stationsnummer des Geräts an, welches aktuell mit der PC Software verbunden ist (in diesem Beispiel Stationsnummer 04).

Folgende Meldungen sind einstellungsspezifische:

Bei folgenden Baudrateneinstellungen ändert sich die Menü Meldung dementsprechend.

Baudraten-Einstellung 1. Zeile 2. Zeile
PPI 9,6k – (PPISER96) PPISER96 AKTIV
PPI 19,2k – (PPISER19) PPISER19 AKTIV
PPI 187,5k – (PPIMulti) ???PM? ????
PPILAN – (PPILAN) PPILAN AKTIV
PPIUSB – (PPIUSB) PPIUSB AKTIV
SONDSER SONDSER 19,2 kBaud 8N1
SONDUSB SONDUSB 38,2 kBaud 7E2

Beschreibung 8N1:
8 = Datenbits
N = Paritität
1 = Stopbits

5.3 Webbrowser

1. Öffnen Sie den WebBrowser Ihres Computer und tragen Sie in die Adresszeile die IP-Adresse Ihres Moudls ein und bestätigen Sie mit <Enter>. Es öffnet sich das Hauptfenster des Moduls.
2. Im Hauptfenster des Moduls können Sie die Sprache wählen, es wird Ihnen angezeigt welche Optionen das S7/MPI-LAN besitzt und welche davon für Sie freigeschalten sind.

3. Klicken Sie auf die gewünscht Sprache und Sie gelangen in die Konfigurationsoberfläche.
Hier können Sie die unterschiedlichen Konfigurationsmöglichkeiten über die Reiter anwählen.

4. Weitere Schritte und die Konfiguration Ihres Moduls/Kabels wird im Kapitel „Konfiguration“ beschrieben.

5.4 Webbrowser ab V2.10 (S7-LAN) / V2.36 (MPI-LAN)

1. Öffnen Sie den WebBrowser Ihres Computer und tragen Sie in die Adresszeile die IP-Adresse Ihres Moudls ein und bestätigen Sie mit <Enter>. Es öffnet sich das Hauptfenster des Moduls.

2. Oben sehen Sie die die Firmware-Version Ihres Moduls, den Namen und die IP-Adresse.

3. Links im Menübau können Sie diverse Einstellungen an Ihrem S7-LAN vornehmen.

4. In der Mitte haben Sie eine Übersicht der Informationen, der bereits eingestellten Parameter zu Netzwerk und dem Busprofil und der Optionen die Sie kostenpflichtig freischalten lassen können.
5. Weitere Schritte und die Konfiguration Ihres Moduls/Kabels wird im Kapitel „Konfiguration“ beschrieben.

6 Inbetriebnahme

Schließen Sie Ihr Modul, wie im Kapitel " Hardware Installation " beschrieben, an Ihre SPS und das Programmiergerät oder den Computer an.

Um eine SPS über das Modul ansprechen zu können, müssen wie im Kapitel "Systemvorraussetzungen" beschrieben, die Vorraussetzungen erfüllt sein.
Des Weiteren stellen Sie bitte sicher, dass das Modul richtig angeschlossen wurde.

6.1 Erstkonfiguration

Tasten Displayanzeige Beschreibung
#01P?
!02AG
Drücken Sie im Startbildschirm die Enter-Taste (siehe im Kapitel Bedienelemente)

MENU
Konfig
Navigieren Sie mit den Hoch/Runter-Tasten zu dem Menü “Konfig” und drücken Sie Enter.

Konfig
MPI-BUS
Suchen Sie nach dem Untermenü „MPI-BUS“ und betreten Sie es mit Enter.
MPI/PPI
Baudrate
Drücken Sie die Enter-Taste, um die „Baudrate” zu konfigurieren.

MPI-Baud
Auto
Suchen Sie nach dem Eintrag „Auto” und bestätigen Sie mit Enter.


Konfig
PG/PC
Kehren Sie zum Menü „Konfig” zurück und navigieren Sie in diesem zum Menü „PG/PC”. Drücken Sie die Enter-Taste.
PG/PC
Baudrate
Drücken Sie Enter, um die „Baudrate“ zu konfigurieren.

PG-Baud
vom PC
Wählen Sie den Eintrag „vom PC” aus und drücken Sie erneut die Enter-Taste, um die Konfiguration zu speichern.


Konfig
IP Adr

Kehren Sie wieder zum Menü „Konfig” zurück und navigieren Sie zu „IP Adr“. Geben Sie eine gültige IP-Adresse an, damit das Kabel erreichbar ist.

Wählen Sie mit den Links/Rechts-Tasten die einzelnen Zahlen an und mit den Hoch/Runter-Tasten erhöhen/erniedrigen Sie die angewählte Zahl.

Bestätigen Sie die Konfiguration mit Enter.


Konfig
SNetMask
Zurück im „Konfig“ Menü muss nun die Subnetzmaske konfiguriert werden. Gehen Sie dafür zum Eintrag „SNetMask“ und konfigurieren Sie diese wie bei der IP Adresse beschrieben. Sobald Sie fertig sind drücken Sie Enter, um die Konfiguration zu übernehmen.
Das Kabel ist nun konfiguriert. Kehren Sie zum Menü „Meldung” zurück, um den Status zu sehen.

6.2 Verwendung des PLC-VCOM

(Der PLC-VCOM wird nur benötigt, wenn Ihr Modul nicht über den 9 poligen COM-Port mit dem Computer verbunden ist. Für Produkte mit USB-, Ethernet-Anschluss usw. wird der PLC-VCOM benötigt)

1. Starten Sie über das Startmenü die PLC-VCOM Applikation (falls nicht schon gestartet).

2. Klicken Sie im Hauptfenster des PLC-VCOM, im Bereich Status, auf „Konfigurieren“. Der Konfigurations-Assistent wird gestartet.

3. Es werden alle gefundenen Module/Kabel aufgelistet und Zusatzinformationen wie z.B. die IP-Adresse und MAC-Adresse eines Moduls angezeigt.

4. Wählen Sie das gewünschte Modul/Kabel aus und bestätigen Sie mit „OK“.

5. Sobald im PLC-VCOM Abschnitt „Status“ das ausgewählte Modul und daneben verbunden steht, ist die Kommunikation mit dem Modul hergestellt.

6. Zusätzlich zeigt der PLC-VCOM die IP-Adresse des Moduls und die IP-Adresse des Computers an mit dem das Modul verbunden ist.

Falls Sie mit der PLC – VCOM Software nicht zu Recht kommen oder Fragen haben sollten, schauen Sie einfach im Kapitel " PLC – VCOM " nach.

6.3 Programmiersoftware verwenden bei direktem Zugriff

Nachdem Sie den PLC-VCOM eingestellt und verbunden oder Ihren Programmieradapter an die COM-Schnittstelle Ihres Computers angeschlossen haben, können Sie nun mit Hilfe Ihrer Programmiersoftware auf die Steuerung zugreifen und damit arbeiten.

Wie Sie Ihre Porgrammiersoftware einstellen müssen wird in den folgenden Punkten beschrieben.

6.3.1 PG2000 für S7 (V5.10)

1. Starten Sie die PG 2000 Software über Ihre Desktop Verknüpfung oder über den Programmeintrag im Startmenü.

2. Wählen Sie unter „Ansicht“ => „S7-300/400“

Klicken Sie dann im Menü „Optionen“ auf „Schnittstellen“.

3. Daraufhin erscheint ein Dialog in dem Sie im Abschnitt „Schnittstelle“ die „AG – Schnittstelle“ (COM – Port) einstellen.

4. Stellen Sie im Abschnitt „Buszugriff“ die Baudrate auf „19,2k“. Darunter verändern Sie den Wert für „PC - MPI“ auf „187,5kBaud“.

5. Speichern Sie die Einstellungen mit „OK“.

6. Jetzt ist die Software bereit eine Verbindung zu der SPS herzustellen.

Klicken Sie dazu auf das Symbol „Öffnen“ und danach auf die Schaltfläche „AG“.

Alternativ über das Menü:
„Datei“ => „Öffnen“ => „AG“

Die Verbindung zwischen PG 2000 und der SPS ist nun erfolgreich aufgebaut.

Es erscheint folgendes Fenster indem Sie die einzelnen Baugruppen mit Ihren Bausteinen bearbeiten können.

 

6.3.2 PG/PC-Schnittstelle einstellen

Dieser Schritt wird für folgende Software benötigt:
=> SIMATIC Step© 7 Manager (v5.2 + SP1)
=> Windows Control Center (WinCC) (v6.0)
=> Windows Control Center flexible 2004 (WinCC flexible) (v5.2.0.0)
=> ProTool/Pro (v6.0 + SP2)
=> Microwin 3.2

1. Öffnen Sie die Systemsteuerung über das Startmenü.

2. Dort starten Sie „PG/PC – Schnittstelle einstellen“.

3. In dem darauf folgenden Dialog sollten Sie unter „Benutzte Schnittstellenparametrierung:“ die Einträge „PC - Adapter(Auto)“, „PC - Adapter(MPI)“ und „PC - Adapter(PROFIBUS)“ bzw. diverse „TCP/IP“ Einträge sehen.

Ist dies der Fall, so fahren Sie bitte mit dem Schritt MPI Einstellungen oder Profibus Einstellungen fort.

Andernfalls mit den Schritten PC-Adapter oder TCP/IP installieren.

6.3.2.1 PC-Adapter(Auto, MPI, PROFIBUS)

4. Klicken Sie auf „Auswählen“, um diese Einträge der PG/PC - Schnittstellen Konfiguration hinzuzufügen.

5. In diesem Dialog können Sie die bereits installierten Baugruppen deinstallieren.

Des Weiteren können Sie diverse Baugruppen (siehe „Auswahl“) hinzufügen.

Wählen Sie dafür „PC-Adapter“ in der „Auswahl“ an und klicken Sie auf „Installieren“.

6. Daraufhin wird die gewünschte Baugruppe installiert und es erscheint die Frage ob Sie den MPI Zugriff einstellen wollen.

Wünschen Sie eine „MPI“ Kommunikation, dann drücken Sie auf „Ja“.

Falls Sie „PROFIBUS“ verwenden möchten, klicken Sie hier auf „Nein“.

6.3.2.2 TCP/IP RFC1006 Kommunikation

 
7. Drücken Sie auf „Auswählen“ um die RFC1006 benötigten Elemente der PG/PC - Schnittstellen Konfiguration hinzuzufügen.

8. In diesem Dialog wählen Sie unter „Auswahl“, „TCP/IP“ an und klicken auf „Installieren“.

9. Nach erfolgreicher Installation klicken Sie auf „Schließen“.

10. Zurück im „PG/PC - Schnittstelle einstellen“ Dialog, finden Sie nun die neuinstallierten Baugruppen „PC-Adapter“. Nun können Sie den Bus entsprechend einstellen.

Wenn Sie „MPI“ als Kommunikationsart wünschen fahren Sie bitte mit MPI Einstellungen fort.

Die Einstellungen für „PROFIBUS“ werden Ihnen bei Profibus Einstellungen erklärt.

6.3.2.3 MPI Einstellungen

11. Wählen Sie „PC Adapter(MPI)“ und klicken Sie auf „Eigenschaften“.

12. Der Dialog „Eigenschaften“ öffnet sich.

Wählen Sie den Reiter „Lokaler Anschluss“ an.

13. Stellen Sie hier den COM Port ein.

14. Zudem ändern Sie die „Übertragungs-geschwindigkeit“ auf „19200“.

15. Als letzten Schritt konfigurieren Sie im Reiter „MPI“ die „Übertragungsgeschwindigkeit“ auf „187,5kbit/s“

 

Ändern Sie die „Höchste Teilnehmeradresse“ (HSA) auf „126“

 

16. Übernehmen Sie Ihre Einstellungen mit „OK“ und beenden Sie den „PG/PC –Schnittstelle einstellen“ Dialog mit „OK“.

6.3.2.4 Profibus Einstellungen

17. Markieren Sie den Eintrag „PC - Adapter(PROFIBUS)“ und klicken Sie auf „Eigenschaften“.

18. In der Register Karte „Lokaler Anschluß“ stellen Sie den COM Port ein.

19. Setzen Sie die „Übertragungsgeschwindigkeit:“ auf „19200“.

20. Wählen Sie die Register Karte „PROFIBUS“ an und setzen Sie die „Übertragungsgeschwindigkeit:“ auf „187,5kbit/s“.

 

21. Das „Profil“ stellen Sie auf „DP“ („Dezentrale Peripherie“) ein.

 

22. Speichern Sie Ihre Eingabe mit „OK“ und schließen Sie den geöffneten „PG/PC - Schnittstelle einstellen“ Dialog mit „OK“.


6.3.2.5 TCP/IP RFC1006 Einstellungen

23. Für diese Art der Kommunikation muss lediglich die jeweilige Software eingerichtet werden.

6.3.2.6 ProTool/Pro RunTime (RT) Konfiguration

24. Wenn Sie die ProTool/Pro RunTime verwenden wollen können Sie die „PG/PC – Schnittstelle einstellen“ indem Sie den Eintrag „DPSONLINE“ unter „Zugangspunkt der Applikation“ auswählen und konfigurieren wie oben beschrieben.

Die Schnittstellen Konfiguration für die genannten Programme ist somit beendet.
Fahren Sie fort mit der Software die Sie benutzen möchten.

=> SIMATIC Step© 7 Manager (v5.2 + SP1)
=> Windows Control Center (WinCC) (v6.0)
=> Windows Control Center flexible 2004 (WinCC flexible) (v5.2.0.0)
=> ProTool/Pro (v6.0 + SP2)
=> Microwin 3.2

6.3.3 SIMATIC Step© 7 Manager (v5.2 + SP1)

Bitte stellen Sie sicher dass die Schnittstellenkonfiguration, wie bei PG/PC-Schnittstelle einstellen beschrieben, korrekt ist.

1. Klicken Sie im Drop - Down Menü „Zielsystem“ auf „Erreichbare Teilnehmer anzeigen“.

2. Die Verbindung zwischen SIMATIC Step© 7 Manager und der SPS ist nun erfolgreich aufgebaut.

3. Es erscheint ein neues Fenster, indem Sie die einzelnen Baugruppen mit Ihren Bausteinen bearbeiten können.

6.3.4 Windows Control Center (WinCC) (v6.0)

Bitte stellen Sie sicher dass die Schnittstellenkonfiguration, wie bei PG/PC-Schnittstelle einstellen beschrieben, korrekt ist.

1. Starten Sie WinCC über Ihre Desktop Verknüpfung oder dem Programmeintrag im Startmenü.

2. Wählen Sie im Menü “Datei” => “Neu” an oder klicken Sie auf das entsprechende Symbol, um ein neues Projekt zu öffnen.

3. Im nächsten Dialog haben Sie die Wahl zwischen „Einzelplatz – Projekt“, „Mehrplatz – Projekt“ und „Client – Projekt“.

Die folgenden Schritte werden anhand des „Einzelplatz – Projekt“ erklärt.

4. Mit „OK“ kommen Sie in einen Dialog, indem Sie den Projektpfad und Namen angeben.

Den ausgewählten Pfad sowie den Projektnamen bestätigen Sie mit „Anlegen“.

Sollten Sie eine der anderen Optionen nutzen wollen, so lesen Sie bitte hierfür im Handbuch der WinCC Software weiter.
5. Das Projekt wird erstellt und der Projektinhalt im linken Teil des Hauptfensters aufgelistet.

6. Um eine Kommunikation mit der SPS herzustellen muss definiert werden, wie die Software mit der SPS zu kommunizieren hat.

Um dies zu erreichen, klicken Sie bitte mit der rechten Maustaste auf „Variablenhaushalt“ und wählen im Kontext Menü „Neuen Treiber hinzufügen...“.

7. Im Öffnen-Dialog wählen Sie den entsprechenden Kommunikationstreiber.

Für das ansteuern einer S7-SPS können Sie die Datei SIMATIC S7 Protocol Suite.chn auswählen.

Sollten Sie eine andere SPS verwenden informieren Sie sich bitte zuerst welchen Treiber Sie verwenden können.

Es ist wichtig dass der ausgewählte Kommunikationstreiber zur anzusteuernden SPS passt, da sonst eine Kommunikation nicht möglich ist.

8. Nun sollten Sie im Explorer unter Variablenhaushalt den Ast „SIMATIC S7 PROTOCOL SUITE“ sehen. Expandieren Sie den Ast und es erscheinen viele Protokolle für diverse Verbindungen.

Generelle Vorgehensweise beim erstellen einer „Neuen Verbindung“ ist folgende:

Rechter Mausklick auf die gewünschte Verbindung (MPI => Bild: „MPI“, TCP/IP => Bild: „TCP/IP“). Es öffnet sich ein Kontext-Menü indem Sie „Neue Verbindung …“ auswählen.

Dieses Handbuch beschreibt die Verbindungskonfiguration über „ MPI “ und über „ TCP/IP “.

MPI

TCP/IP

6.3.4.1 MPI Konfiguration

9. Nun können Sie den Namen der Verbindung angeben und mit einem Klick auf „Eigenschaften“ öffnet sich ein weiterer Dialog, indem Sie die Eigenschaften der Verbindung einstellen können.

Geben Sie lediglich die Stationsadresse der verwendeten SPS an (in diesem Beispiel 2).

Bestätigen Sie mit „OK“ bis Sie wieder im Hauptfenster angelangt sind.

Lesen Sie unter „ Kommunikation und Fehlerdiagnose “ weiter.

6.3.4.2 TCP/IP Konfiguration

10. Es öffnet sich ein Dialog der Ihnen ermöglicht die Verbindungsparameter zu konfigurieren.

Geben Sie die IP - Adresse des Moduls ein und vergeben Sie entsprechend Ihrem Aufbau die Rack- sowie die Steckplatznummer.

Bestätigen Sie die Eingabe mit „OK“.

Beispielkonfiguration:
IP - Adresse: 192.168.1.55
Rack - Nummer: 0
Steckplatz - Nr.: 2

11. Mit einem Rechts-Klick auf die neue Verbindung können Sie die Eigenschaften aufrufen. In diesem Dialog klicken Sie bitte auf Eigenschaften.

12. Hier sehen Sie nun alle „Vorhandenen Verbindungen“ aufgelistet.

Selektieren Sie die eben erstellte Verbindung und klicken Sie erneut auf Eigenschaften.

In diesem Dialog sehen Sie alle Variablen die für die Verbindung erstellt wurden.

Da diese Verbindung neu erstellt wurde sollte die Liste leer sein.

Um dies zu ändern klicken Sie auf „Neu“.

13. Im Dialog „Eigenschaften Variable“ können Sie die neu erstellte Variable benennen und diverse andere Einstellungen festlegen.

In unserem Beispiel vergeben wir folgende Werte:

Name: „S7LAN_MW0“
Datentyp: „Vorzeichenloser 16 - Bit Wert“
Länge: „2“
Adresse: „MW0“
Formatanpassung: „WordToUnsignedWord“

Klicken Sie auf „Wählen“ neben der Adresse, um die Adresse definieren zu können.
Als Datenbereich geben wir im Beispiel „Merker“ und als Adressierung „Wort“ an.
Im Editfeld „MW“ darunter tragen wir eine 0 ein.

14. Bestätigen Sie jeden geöffnet Dialog mit „OK“ bis Sie wieder im Hauptfenster angelangt sind.
15. Damit die TCP/IP Verbindung auch weiß über welche Netzwerkkarte die Daten verschickt werden sollen müssen Sie diese Verbindung noch einrichten. Hierfür klicken Sie auf „Systemparameter“ im Kontext - Menü (Rechter Mausklick) der TCP/IP Protokollart.
16. Wählen Sie in der Register Karte „Unit“ unter „Logischer Gerätename“ Ihre Netzwerkkarte aus (für gewöhnlich mit einem „TCP/IP - > “ vor dem eigentlichen Namen).
17. Bestätigen Sie mit „OK“.

6.3.4.3 Kommunikation und Fehlerdiagnose

18. Jetzt können Sie mit die Kommunikation beginnen und mit diese wieder beenden.

Um eventuelle Fehler schneller beseitigen zu können bietet die WinCC Software diverse Tools. Darunter fällt auch das Programm „Channel Diagnosis“ mit dem Sie die Verbindung auf Fehler analysieren können. Für die Demonstration des Tools bei einem Fehlerfall stoppen Sie bitte die Verbindung im WinCC Explorer.

19. Starten Sie die Software „Channel Diagnosis“ über Ihre Verknüpfung im Start - Menü.

20. Das Tool konnte keine Verbindung erkennen und hat daher die Verbindung mit einem roten ’X’ markiert (Register Karte „Channels/Connections“).

Klicken Sie auf die neu erstellte, nicht aktive Verbindung (mit dem ’X’) und es werden im rechten Teil des Dialogs diverse Informationen rund um diese Verbindung angezeigt.

So zum Beispiel auch der letzte Fehlerwert („Last Error Code“).

21. Wenn Sie nun auf diesen Fehlerwert mit der rechten Maustaste klicken erscheint ein Punkt namens „Help“.

Klicken Sie auf diesen und es erscheint ein gelbes Fenster (ToolTip) in dem die Beschreibung des Fehlers steht.

22. Um die Diagnose in einem Erfolgsfall zu demonstrieren starten Sie im WinCC Explorer die Verbindung.

Nun sollte der „Channel Diagnosis“ Dialog links neben der Verbindung ein grünes Häkchen anzeigen.

6.3.5 Windows Control Center flexible 2004 (WinCC flexible) (v5.2.0.0)

Bitte stellen Sie sicher dass die Schnittstellenkonfiguration, wie bei PG/PC-Schnittstelle einstellen beschrieben, korrekt ist.

1. Starten Sie WinCC flexible 2004 über die Desktop Verknüpfung oder dem Programmeintrag im Startmenü.

2. Wählen Sie, als ersten Schritt in der Startseite, „Leeres Projekt anlegen“ aus.

3. In der „Geräteauswahl“ markieren Sie das verwendete Gerät (Beispiel: „TP 170A“).

Bestätigen Sie mit „OK“.

4. Nach dem das Projekt erstellt wurde, klicken Sie bitte mit der rechten Maustaste, im Projekt-Fenster, auf den Untermenüeintrag „Verbindungen“ unter „Kommunikation“.

Es erscheint ein Kontext-Menü in dem Sie „Verbindung hinzufügen“ anklicken.

5. Rechts im Hauptfenster erscheint der neue Reiter „Verbindungen“ indem Sie verschiedene Einstellungsmöglichkeiten haben.

Wichtig für die Verbindung sind:

=> die Kommunikationstreiber (stellen Sie hier ein, welche SPS Sie verwenden)
=> die Baudrate (diese Stellen Sie bitte auf „187500“)
=> die Adresse des Bediengeräts (in diesem Beispiel die „1“)
=> das Profil (in diesem Beispiel „MPI“)
=> die Höchste Stationsadresse (HSA) (in diesem Beispiel „126“)
=> die Adresse der Steuerung (in diesem Beispiel ist das die „2“)


6. Nun können Sie mit Ihrer Arbeit beginnen.

Wenn Sie fertig sind und das Projekt auf das Bedienterminal transferieren wollen lesen Sie weiter bei 7.

7. Wählen Sie im Menü Projekt das Untermenü „Transfer“ => „Transfereinstellungen“.

8. Es erscheint ein Dialog in dem Sie den Modus (im Beispiel auf „MPI/DP“) einstellen und die Stationsadresse des Terminals angeben (Beispiel: „1“). Nach Wunsch können Sie nun den „Delta - Transfer“ „Ein“ oder „Aus“ schalten (im Beispiel „Aus“).

9. Mit „Transferieren“ wird die Kommunikation mit dem Bedienterminal gestarten und Ihr Projekt wird übertragen.

Die Kommunikation mit dem Bedienterminal ist somit erfolgreich aufgebaut.

6.3.6 ProTool/Pro v6.0 SP2

Bitte stellen Sie sicher dass die Schnittstellenkonfiguration, wie bei PG/PC-Schnittstelle einstellen beschrieben, korrekt ist.

1. Starten Sie ProTool/Pro über die Desktop Verknüpfung oder über den Programmeintrag im Startmenü.

2. Wählen Sie vom Menü „Datei“ => den Untermenüpunkt „Neu“ an oder klicken Sie auf das entsprechende Symbol.

3. Der nächste Dialog fragt Sie nach dem Bedienterminal das Sie benutzen.

Markieren Sie hier das von Ihnen verwendete Gerät (Beispiel: „TP 170 A“).

4. Drücken Sie „Weiter“ und Sie gelangen zu einem neuem Dialog indem Sie den Steuerungsnamen sowie die Steuerung angeben können die Sie verwenden.
(Beispiel: „SIMATIC S7– 300/400 V6.0“)

5. Über „Parameter...“ rufen Sie einen Einstellungsdialog für die ausgewählte SPS aus.

Geben Sie in diesem die Teilnehmeradresse des Bedienterminals (im Beispiel „1“) und der Steuerung (Beispiel: „2“) an.

Den Punkt Schnittstelle belassen Sie auf der Standard - Einstellung. Im Abschnitt „Netzparameter“ wählen Sie die Schnittstelle aus mit der Ihr Modul verbunden ist (Beispiel: „MPI“). Die Baudrate stellen Sie bitte auf „187.5“.

6. Die Schaltfläche „Weitere ...“ führt Sie zu einem kleinen Dialog indem Sie die Höchste Teilnehmeradresse auf „126“ einstellen und die „Anzahl der Master“ entsprechend Ihrem Aufbau konfigurieren (Beispiel: „1“).

7. Bestätigen Sie mit „OK“ bis Sie zur Steuerungsauswahl gelangt sind. Dort klicken Sie auf „Weiter“.

8. Im Hauptfenster starten Sie über „Datei“ => „Transfer“ => „Einstellung...“ den Einstellungsdialog indem Sie „MPI / PROFIBUS DP“ auswählen und die Teilnehmeradresse des Bedienterminals angeben.

Bestätigen Sie mit „OK“.

Nun können Sie mit Ihrer Arbeit beginnen.

Wenn Sie fertig sind, können Sie mit Punkt 9 fortfahren um das Projekt an das Terminal zu übertragen.

9. Wenn Sie Ihrer Arbeit ans Terminal übertragen möchten, müssen Sie dieses Projekt generieren. Dies geschieht über „Datei“ => „Generieren“.
10. Um das Projekt ans Terminal zu übertragen, rufen Sie im Menü „Datei“ => „Transfer“ => „Projekttransfer starten“ auf oder klicken Sie auf das entsprechende Symbol .

Bitte warten Sie während Ihr Projekt übertragen wird.

Die Kommunikation zwischen Terminal und ProTool/Pro ist hergestellt.

6.3.7 Microwin v3.2 (nur für S7 200)

Bitte stellen Sie sicher dass die Schnittstellenkonfiguration, wie bei PG/PC-Schnittstelle einstellen beschrieben, korrekt ist.

1. Starten Sie Microwin über die Desktop Verknüpfung oder den Programmeintrag im Startmenü.

2. Klicken Sie im Menü “Zielsystem” auf “Typ”.

Dieser Dialog bietet Ihnen die Möglichkeit den CPU – Typ (Beispiel: CPU 224) sowie die CPU – Version (Beispiel: 01.22) anzugeben.

3. Klicken Sie auf “Kommunikation” und es erscheint ein weiterer Dialog.

Im Abschnitt “Adresse” geben Sie in “Entfernt” die Teilnehmeradresse der SPS an (Beispiel: “2”).

Wenn Sie PG/PC-Schnittstelle einstellen übersprungen haben, können Sie dies mit einem klick auf den Button nachholen.

4. Im rechten Teil des Dialoges doppelklicken Sie mit der linken Maustaste auf das blaue Pfeilsymbol um die Kommunikation mit der SPS zu testen.

5. Der Abschnitt „Adresse“ sollte sich aktualisiert haben und nun den CPU – Typ anzeigen.
Ebenso ist im rechten Teil die CPU sichtbar geworden.

6. Bestätigen Sie jeden Dialog mit „OK“ bis Sie wieder im Hauptfenster sind.

Die Kommunikation mit der SPS ist jetzt hergestellt.

6.3.8 Microwin v4.0 im PPI Multimaster Modus

1. Der PPI Multimaster Modus wurde entwickelt damit mehrere Geräte parallel mit einer Steuerung kommunizieren können. Die folgenden Schritte beschreiben wie man diesen Modus Software und Hardware seitig einstellt.

2. Das Module muss in den PPIMulti Modus geschaltet werden. Diese Einstellung können Sie im Menü des Moduls unter „Allgemein“ und „Booteinstellung“ konfigurieren.

3. Dort stellen Sie nun „PPIMMaster“ ein und bestätigen mit „Speichern“.

4. Nun müssen Sie noch die PG/PC - Schnittstelle konfigurieren. Dies können Sie auch von der Microwin Software aus tun.

5. Starten Sie die Microwin Software.

6. Klicken Sie auf „PG/PC - Schnittstelle einstellen“ unter „Ansicht“ im linken unteren Teil des Fenster.

7. Wählen Sie den Eintrag „PC/PPI cable(PPI)“ an und klicken Sie darauf folgend auf „Eigenschaften“.

8. Im Reiter „PPI“ können Sie nun diverse Einstellungen wie z.B. die “HSA“ einstellen.

9. Im Reiter “Lokaler Anschluß“ stellen Sie den COM Port unter “Anschluß an“ ein, der von Ihrer PLC - VCOM Software bereitgestellt wird.

10. Bestätigen Sie mit “OK“ und klicken Sie im linken unteren Bereich der Software auf „Kommunikation“.

11. Klicken Sie auf “Doppelklicken zum aktualisieren“. Die SPS wird nun gesucht.
12. Wurde das Modul gefunden ändert sich die Darstellung folgendermaßen:
13. Bestätigen Sie jeden Dialog mit „OK“ bis Sie die wieder im Hauptfenster sind.

Die Kommunikation mit der SPS ist jetzt hergestellt.

6.3.9 S7 für Windows v5.02

1. Starten Sie S7 für Windows über die Desktop-Verknüpfung oder über das Startmenü (Standard: Programme\S7 für Windows\S7 für Windows)

2. Wählen Sie Datei - >Einstellungen aus um die Kommunikations-Einstellungen zwischen Ihrem Computer und der SPS einzustellen.

Es öffnet sich folgender Dialog welcher Ihnen diverse Einstellungen ermöglicht.

3. Wählen Sie den ersten Reiter „Schnittstelle“ an und stellen Sie die Steuerelemente wie folgt ein:

=> Schnittstelleneinstellungen aus: „Rechner“
=> Steuerungstyp: „S7“
=> Protokoll: „MPI-Umsetzer“
=> Serielle Schnittstelle: Wählen Sie hier den COM Port für den AG-Zugriff aus
=> Baudrate: Wählen Sie hier die Geschwindigkeit die Sie auf dem Bus fahren wollen
=> MPI - Umsetzer:

- Aktivieren Sie hier die CheckBox „Einziger Master am Bus“ wenn Sie nur eine SPS betreiben wollen.
- Belassen Sie die Standardeinstellung in den Feldern „MPI Adresse S7W“ und „MPI Adresse SPS“.
- Stellen Sie „MPI Adresse Max“ so ein, dass die SPS mit dem höchsten Adresswert erkannt wird (Im Beispiel gibt es nur eine SPS wodurch „15“ mehr als ausreichend ist).

4. Nachdem die Software konfiguriert ist, klicken Sie bitte auf „SPS auswählen“ um im Bereich „MPI - Umsetzer“, eine SPS auswählen zu können.

5. In diesem Dialog werden alle SPS Steuerungen die mit Ihrem PC verbunden sind angezeigt.

Wählen Sie aus der ListBox (rechts) den gewünschten Teilnehmer (die SPS) aus und bestätigen Sie mit „OK“. (Im Beispiel „2“)

6. Bestätigen Sie auch den nächsten Dialog mit „OK“ um die Konfiguration abzuschließen.

7. Zurück im Haupfenster des Programms wählen Sie nun (um die Kommunikation zu testen) den Button „Bausteinliste“.

8. Nun sollten (nach einer kleinen Bearbeitungszeit) alle Bausteine unter der Menü-Leiste aufgelistet werden.

Die Kommunikation zwischen S7 für Windows und der SPS ist jetzt aufgebaut.

6.3.10 Direkte Kommunikation mit Step - 7© v5.3 (CP – Mode)

Diese Kommunikation kommt ohne einen simulierten COM-Port aus (PLC-VCOM wird nicht benötigt) Es wird direkt mit dem Netzwerkteilnehmer kommuniziert. Der CP-Mode wird auch ISO - Protokoll oder RFC1006 genannt.
Es ist derzeit nicht möglich einen CP komplett zu ersetzen.

Diese Beschreibung geht von einem bestehenden Projekt aus.
Für mehr Informationen über das Erzeugen eines neuen Projekts bitten wir Sie die Hilfe oder das Handbuch der Step 7 Software zu nutzen.

1. Starten Sie die Step - 7© Software.

Diese können Sie über die Desktop-Verknüpfung oder über das Start Menü ausführen.

2. Öffnen Sie nun Ihr bestehendes Projekt und starten Sie über das Menü „Extras“ den „PG/PC – Schnittstelle einstellen...“ - Dialog.

3. Wählen Sie unter „Benutzte Schnittstellenparametrierung:“ den Eintrag „TCP/IP => XXX“, wobei das „XXX“ für die verwendete Netzwerkkarte steht.

Bestätigen Sie daraufhin mit „OK“.

In der Version 5.2 der Step 7 Software müssen Sie das SIMATIC NET Packet zusätzlich erwerben und installieren, da sonst die Step 7 Software die benötigten Einträge (TCP, etc.) nicht unterstützt.

Die Version 5.3 beinhaltet dieses Paket bereits nach der Erstinstallation.

4. Zurück im Hauptfenster der Step 7 Software rufen Sie über das Menü „Extras“, „Netz konfigurieren“ auf.

Es erscheint ein neues Fenster.

5. Das Fenster stellt die vorhandenen Geräte und Busse dar (in unserem Beispiel eine SPS „CPU 315“ auf einen MPI – Bus mit der Stationsadresse „2“).

6. Wählen Sie im Explorer für „Netzobjekte“ das „Subnetz“ „Industrial Ethernet“.

Daraufhin sollte sich das Fenster wie im Bild verändern.

7. Nun fügen Sie die Dummy SPS ein, mit der Sie (später) den CP – Mode realisieren möchten.

Im Explorer für „Netzobjekte“ wählen Sie diesmal „SIMATIC 300“ unter dem Ast „Stationen“ aus, um eine neue (virtuelle) SPS hinzuzufügen.

Die Änderungen werden (wie auf dem Bild zu sehen) mit einem neuen Rechteck dargestellt.

Die Orange Markierung spielt für uns keine Rolle.

 

8. Da dies unsere Dummy SPS sein wird kennzeichnen wir sie auch dementsprechend.

Rechts-Klicken Sie hierfür auf das Rechteck mit der Bezeichnung „SIMATIC 300(2)“ und wählen Sie „Objekteigenschaften“.

9. Geben Sie im neuen Dialog den Namen „Dummy SPS für CP – Mode“ ein und bestätigen Sie die Eingabe mit „OK“.

Die Änderungung sollte danach
auch gleich sichtbar sein.

10. Im Explorer für „Netzobjekte“ wählen Sie im Zweig „Stationen“ den Punkt „PG/PC“ an.

Die Darstellung der Geräte und Busse wird um einen PG/PC erweitert.

11. Um das neu erstellte Gerät zu konfigurieren, müssen wir lediglich auf dem Objekt rechtsklicken und den Kontext - Menü - Punkt „Objekteigenschaften“ auswählen.

12. Der Dialog „Eigenschaften - PG/PC“ bietet Ihnen in der Register Karte „Schnittstellen“ die Möglichkeit neue Schnittstellen zu erstellen.

Hierfür klicken Sie in der Register Karte „Schnittstellen“ auf die Schaltfläche „Neu...“.

13. Wählen Sie in der darauf folgenden Auswahl „Industrial Ethernet“ aus und bestätigen die Auswahl mit „OK“.

14. Nun stellen Sie die IP-Adresse und Subnetz Maske Ihres PC’s ein

Beispiel:
IP – Adresse: „192.168.2.106“
Subnetz Maske: „255.255.255.0“

Wählen Sie anschließend „Ethernet(1)“ als Subnetz und bestätigen Sie mit „OK“.

15. Der Dialog „Eigenschaften – PG/PC“ sollte nun 1 Eintrag anzeigen.

16. Aktivieren Sie die Register Karte „Zuordnung“ und markieren Sie unter „Projektierte Schnittstellen:“ den Eintrag „Ethernet Schnittstelle(1)“.

In der Auflistung „Schnittstellenparametrierungen im PG/PC“ wählen Sie „TCP/IP - > XXX“ an, wobei „XXX“ für die verwendete Netzwerkkarte steht.

17. Klicken Sie auf „Zuordnen“ um dem Gerät die aktive Verbindung zuzuordnen.

18. Sollte diese Fehlermeldung erscheinen klicken Sie diese mit „OK“ weg.

19. Stellen Sie sicher das die zugeordnete Schnittstelle auch „aktiv“ ist.

Bestätigen Sie daraufhin die Einstellung mit „OK“.

Durch die Konfiguration die Sie ab Schritt 11 dem Objekt „PG/PC(1)“ hinzugefügt haben, sollte die Darstellung sich (siehe Bild) verändert haben. Die gelb markierte Verbindung zwischen „PG/PC(1)“ und „Ethernet(1)“ zeigt an das die dem Objekt „PG/PC(1)“ zugeordnete Schnittstelle („Ethernet(1)“) für den „S7ONLINE - Zugriff“ aktiviert worden ist.

20. Klicken Sie nun im Menü „Netz“ die Funktion „Speichern und übersetzen“ an.

Die Option „Nur Änderungen übersetzen“ im darauffolgenden Menü reicht aus.

21. Es erscheint ein kleines Fenster welches diverse Fehlermeldungen anzeigt.

Keine Sorge dies ist beabsichtigt. Wie Sie nun auch an der Darstellung erkennen können hat sich Ihre „Dummy SPS für CP - Mode“ rot gefärbt. Dies signalisiert das diese SPS noch keine Verbindung hat und somit noch nicht funktionieren kann.

Doppelklicken Sie das Objekt „Dummy SPS für CP - Mode“ an oder klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Objekt und wählen Sie „Objekt öffnen“ um dies zu korrigieren.

22. Ein neues Fenster öffnet sich (die Hardware Konfiguration).

Rechts sehen Sie den Explorer für die Hardware in welchem Sie den Punkt „Profilschiene“ unter „SIMATIC 300“ => „RACK - 300“ auswählen.

Daraufhin sollte das Fenster folgende Darstellung haben

23. Im Hardware Explorer:

„SIMATIC 300“ => „CPU - 300“ => „CPU 312“ wählen Sie den Punkt „6ES7 312 - 1AD10 - 0AB0“ an und fügen Ihn mit einem doppelklick der Profilschiene hinzu.

Die Ansicht müsste sich nun folgendermaßen geändert haben:

24. Markieren Sie „V2.0“ im Hardware Explorer unter „SIMATIC 300“ => „Industrial Ethernet“ => „CP 343 - 1“ => „6GK7 343 - 1EX11 - 0XE0“ und selektieren Sie daraufhin einen der grün dargestellten Steckplätze links unten (siehe dunkel grüne Markierung).

Nun können Sie auf „V2.0“ doppelklicken um das Objekt der Profilschiene hinzuzufügen.

25. Bevor das Objekt der Profilschiene hinzugefügt werden kann müssen Sie das Objekt konfigurieren.

Dafür stellen Sie, in der Register Karte „Parameter“ des sich öffnenden Dialoges, die IP – Adresse des verwendeten S7-LAN Moduls ein (im Beispiel „192.168.1.55“) und markieren darunter den Eintrag „Ethernet(1)“ (die von Ihnen erstellte Ethernet Schnittstelle).

Die Subnetzmaske sollte der IP – Adresse angepasst sein (Beispiel: „255.255.255.0“).

Bestätigen Sie die fertige Konfiguration mit „OK“.

Bei unserem Beispiel haben wir einen Rechner mit der IP – Adresse 192.168.2.106 und ein S7-LAN Modul mit der IP-Adresse 192.168.1.55 verwendet. Da die 2 Geräte sich in einem unterschiedlichen Netz befinden können beide nicht direkt miteinander kommunizieren.

Um doch direkt miteinander kommunizieren zu können, haben wir unserem Rechner erlaubt sich in 3 Netzen gleichzeitig aufzuhalten. Dies kann man machen, indem man die Subnetz Maske des Rechners auf 255.255.252.0 abändert. Dadurch gehört der Rechner dem Netz 0, 1 und 2 an.

26. Rechtsklicken Sie im linken unteren Abschnitt auf die erstellte „CPU 312“.

Im Kontext Menü klicken Sie Objekteigenschaften“ an.

27. Im Dialog „Eigenschaften-CPU 312-(R0/S2)“ klicken Sie auf „Eigenschaften“. Die Adresse der CPU können Sie beliebig vergeben (im Beispiel „10“), soweit die gewünschte Adresse nicht schon im Netz verwendet wird.

Achten Sie darauf dass die nächst höhere Adresse Ihrer Wahl (in unserem Beispiel wäre das die „11“) verfügbar ist (wird für das CP Objekt benötigt). Wählen Sie darunter den Eintrag „MPI(1)“ und bestätigen Sie mit „OK“.

28. Rechtsklicken Sie auf das erstellte CP Objekt „CP 343 - 1“ und wählen im Kontext Menü „Objekteigenschaften“.

29. Der folgende Dialog dient abermals zur Konfigurierung des Objekts.

Vergeben Sie hier Ihrem CP-Objekt den Namen „S7-LAN“ (optional). Addieren Sie 1 zu der MPI – Adresse die Sie Ihrer „CPU 312“ vergeben haben und setzen Sie das Resultat als MPI-Adresse für das CP-Objekt.

Beispiel: „10“ wurde für das Objekt „CPU 312“ vergeben, demnach haben wir dem CP-Objekt die „11“ gegeben

Bestätigen Sie darauf hin mit „OK“.

30. „Speichern und übersetzen“ Sie Ihre Hardware Konfiguration sowie Ihre Netzkonfiguration.

31. Nach dem Speichern der Netzkonfiguration müsste die Darstellung der Netzkomponenten (Busse und Geräte) folgendermaßen aussehen.

32. Nun müssen Sie nur noch das S7-LAN entsprechend konfigurieren.

Dies geschieht über den Webbrowser.

Geben Sie die IP-Adresse Ihres S7-LAN Moduls in die Adressleiste des Browsers ein und bestätigen Sie mit „Enter“.

Sie wissen nicht welche IP-Adresse Ihr S7/MPI-LAN hat?

Dann können Sie die PLC – VCOM Software dazu nutzen die IP-Adresse zu ermitteln. Im Dialog „Konfigurieren“ werden alle angeschlossenen Geräte (am PC oder im Netz) angezeigt. Mehr dazu im Kapitel „PLC - VCOM“.

33. Wählen Sie die gewünschte Sprache und klicken Sie im darauffolgenden Dialog auf „RFC1006“.

Geben Sie „255“ an, damit sich das S7-LAN automatisch mit der direkt angeschloßenen CPU verbindet. Sollten Sie die IPS7Link Software verwenden geben Sie hier bitte die Stationsadresse der CPU an, die direkt mit dem S7 - LAN verbunden ist (in unserem Beispiel wär das die „2“).

Achten Sie darauf, dass die automatische Erkennung nicht mehr funktionieren könnte, wenn ein BUS-Kabel dazwischen steckt und die Leitungen RTS-AS und RTS-PG nicht durchverbunden werden.

Oder geben Sie die Stationsadresse der Ziel-CPU an, die Sie der „CPU 312“, Ihrer Dummy SPS, gegeben haben (im Beispiel „10“).

34. Im Menü „MPI/PROFIBUS“ vergeben Sie, unter „lokale Teilnehmeradresse“, die Adresse, die Sie dem CP Objekt Ihrer Dummy SPS vergeben haben (im Beispiel: „11“).

35. Zurück im Hauptprogramm (dem SIMATIC Manager) versetzen Sie Ihre real existierenden SPS (im Beispiel „SIMATIC 300(1)“) in den „Online“-Zustand.

Dazu klicken Sie auf „Online“ im Menü „Ansicht“.

36. Um die Kommunikation zu testen klicken Sie auf Ihre reale SPS (Beispiel: „SIMATIC 300(1)“).
Ein Unterzweig mit der entsprechenden CPU Angabe öffnet sich (Beispiel: „CPU 315“).
Dieser hat nun ein rotes Symbol (welches für den CP – Mode steht).
Öffnen Sie diesen und den nächsten Zweig „S7 - Programm(1)“.
Als letztes klicken Sie auf „Bausteine“ um eine Bausteinliste von der SPS zu erhalten.

Sobald die Bausteine Ihrer SPS aufgelistet sind, ist die Kommunikation mit Ihrer SPS erfolgreich über den CP – Mode hergestellt.
HINWEIS: Es ist nicht möglich eine normale Kommunikation und eine CP – Mode Kommunikation gleichzeitig (quasi parallel) zu betreiben. Sollten Sie dies dennoch versuchen wird der CP – Mode verwendet, da er höher priorisiert ist.

6.3.11 Direkte Kommunikation mit ProTool/Pro v6.00 (CP – Mode)

1. Neues Projekt erstellen
Starten Sie ProTool/Pro CS und klicken Sie auf „Datei“ => „Neu“. Es erscheint ein Assistent für die Eingabe der Projekteinstellungen. Weitere Informationen über das Erstellen von Projekten finden Sie in der Hilfe oder im Handbuch der ProTool/Pro CS Software.

2. Auswahl des Zielgeräts
Das Zielgerät muss Ethernet unterstützen.

3. Steuerungsauswahl
Vergeben Sie einen sinnvollen Steuerungsnamen und wählen Sie den Steuerungstyp den Sie verwenden aus. (Beispiel: „SIMATIC S7 300/400 V6.0“)
Nachdem Sie den Steuerungstyp ausgewählt haben klicken Sie auf Parameter.

OP-Parameter  
Schnittstelle Wenn das ausgewählte Zielgerät Ethernet unterstützt können Sie hier Ethernet anwählen
Protokoll Die Ansteuerung erfolgt über das IP Protokoll
Adresse Geben Sie hier die IP-Adresse des Computers an
Subnetzmaske Geben Sie hier die Subnetzmaske des Computers an
Routing Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, um Teilnehmer eines anderen Subnetzes erreichen zu können. Voraussetzung: Die Baugruppen der Station müssen "routing-fähig" sein (CPUs und CPs). Weitere Informationen finden Sie in der "STEP 7 Online Hilfe"

Parameter des Partners
 
Adresse Geben Sie hier die IP-Adresse des S7-LAN Moduls ein über den die Kommunikation laufen wird
Steckplatz Geben Sie hier den Steckplatz der CPU an die angesteuert werden soll
Baugruppenträger Geben Sie hier den anzusteuernden Baugruppenträger an
Zyklischer Betrieb Ist der zyklische Betrieb eingeschaltet, optimiert die Steuerung die Datenübertragung zwischen ProTool/Pro Runtime und Steuerung. Damit wird eine bessere Performance erreicht. Bei Parallelbetrieb mehrerer PC-Systeme ist der zyklische Betrieb abzuwählen

Bestätigen Sie die Parametrisierung mit „OK“.

4. Projekt fertig stellen
Klicken Sie auf „Weiter“ und danach auf „Fertig stellen“ um die Projektierung zu beenden.
5. Alternative Konfiguration
Wenn Sie links die Gruppe „Steuerungen“ auswählen, dann können Sie rechts die vorhandenen Steuerungen sehen. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Steuerung und im Kontextmenü auf Eigenschaften. Der neue Dialog enthält die Schaltfläche „Parameter“ indem Sie die soeben konfigurierten Eigenschaften der Steuerung konfigurieren können.

6. Transfereinstellungen

Im Datei Menü klicken Sie auf „Transfer“ => „Einstellung…“ und es erscheint folgender Dialog.

Wählen Sie „Ethernet“ aus damit die Kommunikation über den CP-Mode abläuft.

Ist „Ethernet“ ausgewählt können Sie hier die „IP-Adresse“ des Zielgeräts (S7-LAN) eingeben.

Bestätigen Sie mit „OK“ um die Konfiguration abzuschließen.

7. Konfiguration abgeschlossen.
Sie können nun das Projekt übertragen.

6.3.12 Kopplung zweier Steuerungen über das Netzwerk

Durch die Kopplung zweier Steuerungen ist es möglich, Daten von einer Steuerung in eine andere zu übertragen. Gekoppelt werden können zwei S5/S7 Steuerungen oder eine S5 mit einer S7 Steuerung. Pro S7/MPI-LAN sind bis zu 8 Verbindungen möglich, pro S5-Gateway bis zu 2.

Für dieses Beispiel wurde eine S7 SPS mit einer S5 SPS gekoppelt.
Als Schnittstelle zwischen S7 und S5 wurde ein S7/MPI-LAN und ein S5-Gateway Modul verwendet.

6.3.12.1 MPI-LAN Konfiguration

Das MPI-LAN kann sowohl über Web-Browser (siehe Kapitel WebBrowser Konfiguration) als auch über die Tastatur konfiguriert werden.

Tasten Displayanzeige Beschreibung
#01P?
!02AG
Drücken Sie im Startbildschirm die Enter-Taste (siehe im Kapitel Bedienelemente)

MENU
Konfig
Navigieren Sie mit den Hoch/Runter-Tasten zu dem Menü “Konfig” und drücken Sie Enter.

Konfig
S7anS7S5
Wählen Sie mit hoch oder runter den Menüpunkt S7anS7S5 an und bestätigen Sie mit Enter.

Verbindg
00

Wählen Sie die Verbindungsnummer (0 … 7) mit hoch/runter aus und bestätigen Sie diese mit Enter.

Die Verbindungsnummer wird ab jetzt immer rechts oben angezeigt (außer bei der IP-Adresse, da diese zuviel Platz benötigt).

Ab jetzt stehen Ihnen folgende Einstellungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Einstellung/Untermenü Beschreibung
Typ Verbindungstyp
CPU Nr Lokale Partner-Station
DB Nr Kommunikationsdatenbaustein
DW Nr Anfang des Kommunikationsbereichs im Datenbaustein
IP Adr IP-Adresse des Partners festlegen
TSAP TSAP
Pollzeit Pollzeit

Verbindungstyp

Typ Beschreibung
AUS Verbindung wird nicht verwendet
DB-Aktiv (*1) Baut die Verbindung aktiv über TCP auf
DB-Passiv (*1) Wartet darauf das ein anderes Gerät die Verbindung aufnimmt
S7-Aktiv (*2) Baut die Verbindung aktiv über TCP auf
S7-Passiv (*2)

Wartet darauf das ein anderes Gerät die Verbindung aufnimmt

(*1) DB Aktiv und Passiv verwenden zum Datenaustausch den Funktionsbaustein FC 55 (senden) und FC 56 (empfangen)
(*2) S7 Aktiv und Passiv verwenden zum Datenaustausch eine Brückenfunktion.

CPU Nr:
Erste Zeile: CPU 00
Zweite Zeile: 24
Geben Sie hier die Stationsnummer des Partners an über den der Datenaustausch stattfinden soll.

DB Nr:
Erste Zeile: DBNr 00
Zweite Zeile: 000010
Geben Sie hier die Nummer des Datenbausteins ein auf den für die Kommunikation zugegriffen werden soll.

DW Nr:
Erste Zeile: DWNr 00
Zweite Zeile: 000010
Geben Sie hier das Anfangs Datenbyte des zuvor konfigurierten Datenblocks ein.

IP Adr:
Erste Zeile: 192.168
Zweite Zeile: 001.056
Geben Sie hier die IP Adresse des Partners an. Navigieren Sie mittels den Pfeiltasten links und rechts und erhöhen/erniedrigen Sie die Werte mit hoch und runter.

TSAP:
Erste Zeile: TSAP 00
Zweite Zeile: P<I
Um die Verbindung eindeutig zu kennzeichnen muss hier der Transport Service Access Point angegeben werden.

Beide Geräte müssen die gleiche TSAP besitzen. Maximal 16 Zeichen.

Pollzeit:
Erste Zeile: Poll 00
Zweite Zeile: 100
Das Modul muss ständig vom Partner lesen. Um die Netzauslastung zu verringern kann hier die Pollzeit vergrößert werden.

Die Angabe ist in 10ms Einheiten. Bei 20 Einheiten wird demnach in 200ms vom Kommunikationsbaustein des Gegenübers gelesen.

Beachten Sie desto höher dieser Wert ist, desto länger kann die Kommunikation dauern.

Sollten Sie eine Verbindung mit einem S5 Gateway aufbauen wollen, beachten Sie bitte, dass das S7 Modul stehts der Aktive Partner sein sollte (DB Aktiv einstellen bei Verbindungstyp).

Des Weiteren sollte die Pollzeit 60 – 100 Einheiten betragen, da der PG Port nicht schnell genug senden kann.

6.3.12.2 Datenaustausch mit Hilfe der Datenbausteine

=> Aufbau des Kommunikations-Datenbausteins

Datenbytes Zugriffsart Beschreibung
00 – 09 Lesend Empfangsfach, an dieser Stelle werden die über das Netzwerk übertragenen Daten gespeichert
10 – 19 Schreibend Sendefach, von dieser Stelle aus werden die Daten gesendet
20 – 30 Lesend, Schreibend Länge, Status und Kontrollbyte für das Sende/Empfangsfach

Format von TXERRRDY und RXERRRDY
Diese Bytes speichern den Zustand der Übertragung.

Bit Zustand Beschreibung
0 1 Start der Übertragung (TXERRRDY)
Empfang zugelassen (RXERRRDY)
1 1 Fehler aufgetreten
2 1 Übertragung abgeschlossen (TXERRRDY)
Datenempfang (RXERRRDY)
3-7 ? Reserviert

Verwendbare Datentypen
Bei den Datentypen TX.TYP und RX.TYP sind die folgenden Werte möglich

Wert Type Zuständige Datentypen
„D”, „d” Datenbaustein TX.DBNR, RX.DBNR
Datenbausteinbyte TX.DWNR, RX.DWNR
„E”, „e”, „I”, „i” Eingangsbyte TX.DWNR, RX.DWNR
„A”, „a”, „Q”, „q” Ausgangsbytes TX.DWNR, RX.DWNR
„M”, „m”, „F”, „f” Merkerbytes TX.DWNR, RX.DWNR
„T”, „t” Timer TX.DWNR, RX.DWNR
„Z”, „z”, „C”, „c” Zähler TX.DWNR, RX.DWNR

Statuswerte (TXSTATUS, RXSTATUS)

Statuswert Beschreibung
0000h Auftrag ist fertig
7000h Auftrag wird nicht bearbeitet
80B0h Baugruppe kennt Datensatz nicht
80B1h Längenangabe im Parameter ist falsch
80C3h Speicher temporär belegt
80C4h Kommunikationsfehler
8183h Projektierung fehlt oder Dienst noch nicht gestartet
8184h Datentyp oder Quelldatenbereich fehlerhaft
8185h Länge ist größer als der Quelldatenbereich oder der Zieldatenbereich ist zu klein
=> Funktionsbausteine
- FC 55 (S7LAN_SEND)
- FC 56 (S7LAN_RECV)
Diese beiden Funktionsbausteine werden verwendet um die Daten zu senden und zu empfangen.

6.3.13 Option Watchdog

1. Mit dieser kostenpflichtigen Option ist es möglich kontinuierlich den MPI/Profibus zu überwachen. Es werden die Anzahl der Paritätsfehler und Spikes in einem 8 Bit Register gezählt. Dieses Register kann dann mit dem PC ausgelesen werden oder per WebBrowser angezeigt werden. Rufen Sie im WebBrowser die Seite „WD.HTM“ auf, es erscheint folgende Ausgabe.

Diese Seite wird, nachdem Sie vollständig geladen worden ist, nach einer Sekunde wieder angefordert. Der Zähler wird jedesmal zurückgesetzt nachdem ausgelesen wurde.

2. Sie können aber auch das S7/MPI-LAN direkt ansprechen.

Dazu starten Sie eine Eingabeaufforderung und geben in die Kommandozeile „telnet 192.168.1.56 133“ ein und bestätigen mit <Enter>.

Es wird daraufhin eine Verbindung zum S7/MPI-LAN mit IP-Addresse 192.168.1.55 und Port 133 (Statistic Service) aufgebaut.

Es erscheint zunächst ein leerer Bildschirm:

3. Das S7/MPI-LAN sendet die Daten nur dann wenn auf dem Port 133 eine Datenübertragung zum S7/MPI-LAN hin erfolgt (egal ob 1 Zeichen oder mehrere).

Drücken Sie nun die <ENTER>-Taste mehrmals, damit vom S7/MPI-LAN Daten gesendet werden die angezeigt werden:

4. Die Struktur der gesendeten Daten ist in der folgenden Tabelle beschrieben:

Daten Beschreibung
30h Pärity - Zähler als ASCII, mit führenden Nullen und abschließende ,\0’
hier also „001“
30h
31h
00h
32h Spike-Zähler als ASCII, mit führenden Nullen und abschließende ,\0’
hier also „255“
35h
35h
00h
01h Binärer Pärity - Zähler (8 Bit)
FFh Binärer Spike - Zähler (8 Bit)

5. Auf der SPS_Mega_Toolbox-CD ist auch eine Konsolenanwendung mit Quellen die einen Beispielhaften Zugriff auf das S7/MPI-LAN zeigt.

// WDTest.cpp : Definiert den Einsprungpunkt für die Konsolenanwendung.
//
#include "stdafx.h"

typedef struct {

unsigned char ucASCIIParity[4]; // Anzahl Paritätsfehler seit letzter Abfrage
// 3 Ziffern mit abschließender '\0'
unsigned char ucASCIISpikes[4]; // Anzahl erkannter Spikes seit letzter Abfrage
// 3 Ziffern mit abschließender '\0',
unsigned char ucBINParity; // Binärwert der Anzahl Paritätsfehler
unsigned char ucBINSpikes; // Binärwert der Anzahl Spikes

} S7LANINFO;

int main(int argc, char* argv[])
{

SOCKET sS7LAN;
DWORD dwTimeout = 1000L; // 1 Sekunde Timeout
int NaggleOn = 1;
struct sockaddr_in sS7LANAdr;
struct linger sLinger;
S7LANINFO sInfo;
WSADATA sWSAData;

printf("S7LAN Watchdog Test V1.00\n\n");
memset(&sInfo,0,sizeof(sInfo));

if (WSAStartup(MAKEWORD(1,1),&sWSAData) != 0) {
printf("WSA Startup fehlerhjaft => Abbruch\n");
return(0);
}

sS7LAN = socket(AF_INET, SOCK_STREAM, 0); //0
if (sS7LAN != INVALID_SOCKET) {

// Sende/Empfangstimeout einstellen
setsockopt( sS7LAN, SOL_SOCKET, SO_SNDTIMEO,(char *)&dwTimeout, sizeof(dwTimeout));
setsockopt( sS7LAN, SOL_SOCKET, SO_RCVTIMEO,(char *)&dwTimeout, sizeof(dwTimeout));

// Naggle-Algorithmus aus
setsockopt(sS7LAN, IPPROTO_TCP, TCP_NODELAY,(char*) &NaggleOn, sizeof(NaggleOn));

sS7LANAdr.sin_family = AF_INET;
sS7LANAdr.sin_port = htons(133); // Port 133; Statistic Service
sS7LANAdr.sin_addr.S_un.S_un_b.s_b1 = 192; // IP-Adresse des S7LAN's
sS7LANAdr.sin_addr.S_un.S_un_b.s_b2 = 168;
sS7LANAdr.sin_addr.S_un.S_un_b.s_b3 = 1;
sS7LANAdr.sin_addr.S_un.S_un_b.s_b4 = 56;

if (connect(sS7LAN, (struct sockaddr *)&sS7LANAdr, sizeof(sS7LANAdr)) != SOCKET_ERROR) {

// etwas senden => daraufhin ende S7LAN antwort
send(sS7LAN, (const char *) "A", 1, 0);

// Daten vom S7LAN empfangen
if (recv(sS7LAN, (char *)&sInfo, sizeof(sInfo), 0)) {
printf("Parity: %s Spikes: %s\nParity: %3d Spikes: 3d\n",&sInfo.ucASCIIParity[0],&sInfo.ucASCIISpikes[0],(unsigned int) sInfo.ucBINParity,(unsigned int) sInfo.ucBINSpikes );

} else {
printf("Empfang vom S7LAN gestört\n");
}

sLinger.l_linger = 0;
sLinger.l_onoff = 1; // unmittelbar schlieîen

shutdown(sS7LAN,2); // Read and Write

setsockopt(sS7LAN, SOL_SOCKET, SO_LINGER, (char *)&sLinger, sizeof(sLinger));

closesocket(sS7LAN);

} else {
printf("S7LAN nicht ereichbar\n");
}

} else {
printf("Socket nicht öffenbar\n");
}
return 0;

}

7 Konfiguration

7.1 Tasten und Display

Das Menü Meldung wird im Kapitel "Bedienelemente" erläutert. Des Weiteren wird davon ausgegangen, dass Sie mit der Bedienung des MPI-LAN Kabels vertraut sind. Falls dies nicht der Fall sein sollte, gehen Sie bitte zum Kapitel "Bedienelemente" zurück.

7.1.1 Grafische Darstellung

Mit Enter bekommen Sie das Menü des Kabels. Dieses Menü hat die folgende Struktur:

MENU
Meldung
MENU
Konfig
MENU
Bus
MENU
Info
Standard-ausgabe   Konfiguration   BUS Anzeige   Kabel-informationen
  Konfig
Mode
Bus
Adressen
Info
Version
    Kabelmodus   Bus Adressen   Bestriebssystem Version
  Konfig
Passwort
       
    Konfigurationspasswort        
  Konfig
Neustart
       
    Neustart des Kabels        
  Konfig
WerksEin
       
    Setzt die Konfiguration auf die Werkseinstellung zurück        
  Konfig
Sprache
       
    Sprache        
  Konfig
S7anS5S7
       
    Konfigurationen für den Datenaustausch zwischen zwei Steuerungen        
  Konfig
Protokol
       
    Zu verwendendes Protokoll auf dem Bus        
  Konfig
PG/PC
       
    PG Schnittstellen-einstellungen        
  Konfig
MPI-BUS
       
    MPI Schnittstellen-einstellungen        
  Konfig
IP Adr
       
    IP Adresse des Kabels        
  Konfig
SNetMask
       
    Subnetz Maske des Kabels        
  Konfig
Gateway
       
    Gateway        
  Konfig
DHCP
       
    De-/Aktiviert den DHCP Client        
  Konfig
Daten
       
    Hier wird eingestellt ob die Konfiguration vom PC angenommen wird oder nicht.        

7.1.2 Konfig

o Mode
o Passwort
o Neustart
o WerksEin
o Sprache
o S7anS5S7
o Protokol
o PG/PC
o MPI-BUS
o IP Adr
o SNetMask
o Gateway
o DHCP
o Daten

• Mode:

Wählen Sie dieses Menü an, um zu bestimmen welche Funktionsweise das Kabel haben soll.

Zur Auswahl stehen:
“MPI-LAN“ – Normal MPI-LAN mode
“PPIMulti“ – S7 200 Multimaster mode
“PPILAN19“ – S7 200 PPI 19.2KBaud
“SOND_LAN“ – Spezial LAN Baudrate
“SOND_SER“ – Spezial Serial Baudrate
“PPILAN96“ – S7 200 PPI 9.6KBaud

• Passwort:

Wählen Sie dieses Menü an um das Passwort der Kabel-Konfiguration zu bestimmen. (Standard: „0“)

• Neustart:

Startet das Kabel neu.

• WerksEin:

Drücken Sie die Enter-Taste, um die Einstellungen des Kabels auf die Werkseinstellungen zurückzusetzen.

• Sprache:

Wählen Sie in diesem Untermenü die Menüsprache. Zur Auswahl stehen „Deutsch“ und „Englisch“.

• S7anS5S7:

Mit diesem Menü können Sie Verbindungen mit anderen Steuerungen konfigurieren. Für mehr Informationen darüber lesen Sie bitte das Kapitel " SPS-Kopplung "

• Protokol:

Hier bestimmen Sie, welche Art des Protokolls auf dem MPI-Bus angewendet werden soll.

Wählen Sie „Auto“ damit das Kabel die Protokollart vom PG übernimmt.

Sollten Sie Probleme auf dem Bus mit der Protokoll Version „V 5.1“ haben, so stellen Sie die Konfiguration bitte auf „V5.0 Old“ um. Dieses ist stabiler als „V 5.1“.

• PG/PC:

In diesem Menü können Sie die Geschwindigkeit zwischen Programmier-Gerät (PG) zu PC einstellen.

(Nur MPI-II (Art. Nr. 9352) über serielle Schnittstelle zum PC)

Folgende Baudraten stehen zur Verfügung: „2400“, „4800“, „9.6k“, „19.2k“, „38.4k“,
„57.6k“, „115.2k“.

Die Einstellung „vom PC“ bedeutet, dass das Kabel die Einstellung vom PC her übernimmt.

• MPI-BUS:

In diesem Menü haben Sie die Wahl zwischen mehreren Untermenüs.

- Baudrate
- Master
- lokaleNr
- HSA
- Profil
- CP-Mode

- Baudrate

Stellen Sie hier die Geschwindigkeit des MPI/Profibus-BUS ein.

Zur Verfügung stehende folgende Baudraten: „Auto“, „19,2k“, „45,45k“, „93,75k“, „187,5k“,
„500k“, „1,5M“, „3M“, „6M“, „12M“

HINWEIS: Die Baudraten „3M“, „6M“ und „12M“ können nur am Kabel eingestellt werden. Um sicherzustellen, dass der PC die höheren Baudrateneinstellungen (ab “3M“) nicht überschreibt, stellen Sie bitte im Untermenü „Daten“ „Sperren“ ein. (Untermenü „Daten“ wird am Ende dieser Seite erklärt)

- Master

Ist das Kabel mit nur einer passiven Station verbunden, stellen Sie hier bitte auf „Master“ um, damit das Kabel den MPI-Bus selbst verwaltet. In allen anderen Fällen stellen Sie hier bitte „Multimaster“ ein.

- lokaleNr

Einstellen der lokalen Stationsnummer des Kabels. Hexadezimale Werte von „00“ bis „7E“ sind möglich.

- HSA

HSA steht für “Highest Station Address”. Stellen Sie hier die höchste Teilnehmer Adresse ein. Mögliche Werte: „15“, „31“, „63“, „126“.

Die Einstellung „vom PC“ bedeutet, dass das Kabel die Einstellung vom PC her übernimmt.
(Je höher die HSA ist, desto geringer ist die Performance!)

- Profil

Wählen Sie „Standard“, um den normalen PROFIBUS-Betrieb zu aktivieren. „DP“ (Dezentrale Peripherie), „DP/FMS“ (Field Message System) und „MPI“ (Multi Point Interface) sind Abweichungen des PROFIBUS Standards.

- CP-Mode

Hier können Sie den CP-Mode einstellen. Dafür können sie folgende Optionen verändern:

Option Beschreibung
StatNr CPU Nummer der Steuerung
SlotNr Wird mitgeteilt. Slot Nummer der Steuerung.
Funktion Wird mitgeteilt.
Geben Sie hier die zutreffende Kommunikation an:
0 = Nicht definiert
1 = Bedienterminal Kommunikation
2 = PG-Kommunikation
3 = Step7 Basiskommunikation
• IP Adr

Stellen Sie in diesem Untermenü die IP Adresse des Kabels ein.

Mit diesem Cursor > < erkennen Sie die aktuelle Stelle an der Sie sich befinden.

Insgesamt müssen für eine gültige IP Adresse 4 x 3 Zahlen eingegeben werden.

z. B. 192.168.1.1

Diese IP-Adresse muss zum Netzwerk des Computers passen!

• SNetMask

Ändert die Subnetz Maske des Kabels.
Funktioniert gleich wie bei IP Adr.

• Gateway

Ändert das Gateway des Kabels.
Funktioniert gleich wie bei IP Adr.

• DHCP

Schaltet den DHCP Client “EIN” oder “AUS”.

• Daten

Wählen Sie „Sperren“ damit das Kabel vom PC ankommende Konfigurationsdaten ignoriert.

(nötig um „3M“ und höhere Baudraten zu verwenden).

Bei „Freigabe“ können nur die maximalen Busgeschwindigkeiten des PC Treibers verwendet werden.

7.1.3 Bus

Wählen Sie das Menü „Bus“ an, um mit der Enter-Taste das Untermenü „Adressen“ aufzurufen. Über dieses Menü erfahren Sie mit den Hoch/Runter-Tasten die Adressen der angeschlossenen Stationen.

Das Menü „Adressen“:
Adressen
DA 020

In der zweiten Zeile beschreiben folgende Buchstaben die einzelnen Stationen:

Buchstabe Beschreibung
D Das MPI-Kabel ist direkt an diese SPS angeschlossen.
A Diese Station ist aktiv im BUS.
P Diese Station ist passiv im BUS, wie z.B. einige OP’s, FM-Baugruppen sowie Profibus-Slaves.

7.1.4 Info

Wählen Sie das Menü „Info“ an, um mit der Enter-Taste das Untermenü „Version“ aufzurufen. Über dieses Menü erfahren Sie, über welche Betriebssystemversion das Kabel verfügt.

7.2 Web-Interface

1. Starten Sie Ihren Web-Browser und geben Sie in die Adresszeile die IP-Adresse des Moduls mit vorstehendem „http://“ ein. Bestätigen Sie mit der <ENTER> Taste um die Startseite (Sprachauswahl) zu laden.

Sie wissen nicht welche IP-Adresse Ihr S7/MPI-LAN hat?

Dann können Sie die PLC – VCOM Software dazu nutzen die IP-Adresse zu ermitteln. Im Dialog „Konfigurieren“ werden alle angeschlossenen Geräte (am PC oder im Netz) angezeigt. Mehr dazu im Kapitel „PLC - VCOM“.

2. In der Startseite wählen Sie die gewünschte Sprache, um mit den Konfigurationsseiten Fortzufahren.

3. Nach der Spracheinstellung wird bei einem konfigurierten Zugriffspasswort dieses abgefragt.

Oben sehen Sie die auswählbaren Reiter (grauer Hintergrund) und den ausgewählte Reiter (türkiser Hintergrund). Die Einstellungen befinden sich unter den Reitern und werden mit gelbem Hintergrund gekennzeichnet. Die Schaltfläche „Speichern“ steht immer unter den Einstellungen links unten.

7.2.1 Allgemein

Hier können Sie die Grundeinstellungen für das Kabel konfigurieren.


Betriebssystem:
Zeigt die aktuelle Version des Betriebssystems an.

Name:
Geben Sie hier den Namen Ihres MPI-LAN Kabels an (bis zu 16 Zeichen).

TS-Funktion:
Schaltet die TeleService Funktion „EIN“ oder „AUS“.

BUS-Konfiguration vom PC verwenden:
Wählen Sie „JA“ wenn Sie möchten dass das Kabel die Einstellungen vom PC übernimmt.

Booteinstellungen:
Diese Einstellung gibt an in welchem Modus das Modul/Kabel laufen soll.

Folgende Betriebsmodi stehen zu Verfügung:

Betriebsmodus Beschreibung
Automatik Wählt automatisch den Verwendeten Modus
MPI/PROFIBUS Für die Standard MPI/PROFIBUS Kommunikation
PPI 9K6 PPI Modus mit 9600 Baud
PPI 19K2 PPI Modus mit 19200 Baud
PPI MMaster PPI Modus mit mehreren als Master konfigurierten Geräten im BUS
Sonder Spezieller Modus der es Ihnen ermöglicht die verwendeten BUS Einstellungen manuell zu konfigurieren

Protokollart
Wählen Sie hier die Protokoll Version mit der auf dem Bus kommuniziert werden soll.

Protokollart Beschreibung
Automatik Wählt das Protokoll automatisch
V5.1 Schneller als V5.0
V5.0 (alt) Stabiler als V5.1 dafür aber langsamer
Baudrate (nur bei Booteinstellung Sonder):
Stellen Sie die gewünschte Geschwindigkeit auf dem BUS ein.

Datenbit (nur bei Booteinstellung Sonder):
Gibt an, wie viel Nutzinhalt pro Block übertragen werden soll. Je höher die Zahl desto schneller können die Daten übertragen werden.

Parität (nur bei Booteinstellung Sonder):
Um den Datentransfer prüfbar zu machen können Sie hier die Parität einstellen.

Stopbit (nur bei Booteinstellung Sonder):
Konfigurieren Sie wie viel Stopbits bei der Übertragung verwendet werden sollen. Generell gilt, je mehr Stopbits desto stabiler könnte die Verbindung laufen.

7.2.2 Netzwerk

Im Netzwerk sind spezielle Einstellungen notwendig, die Sie mit dieser Konfigurationsseite bearbeiten können.

DHCP-Client:
Seit der Version 1.68 können Sie das S7/MPI-LAN im DHCP Betrieb laufen lassen. Dadurch wird die IP-Adressvergabe automatisch vorgenommen. Es wird allerdings ein DHCP-Server benötigt. Falls kein DHCP-Server im Netzwerk vorhanden ist, wird eine Standard IP-Adresse verwendet.

IP-Adresse:
Um das Modul im Netzwerk kenntlich zu machen, benötigt es eine IP-Adresse. Diese Adresse besteht aus 4 Zahlen die durch einen Punkt getrennt werden. Sie muss eindeutig sein d.h. sie darf im Netzwerk nur einmal vorkommen. Beachten Sie dass Sie nur Zahlen zwischen 0-254 verwenden dürfen.

Fragen Sie Ihren Systemadministrator nach einer geeigneten IP-Adresse für das Kabel.

Sub-Netzmaske:
Das Format der Subnetz-Maske ist mit der, der IP-Adresse identisch. Sie beschreibt in welchem Subnetz (Bereich im Netzwerk) sich das Kabel befindet. Im Beispiel ist 255.255.255.0 konfiguriert. Das bedeutet, dass das Kabel sich im Subnetz 1 (dritte Zahl der IP-Adresse) befindet.

Gateway-Adresse:
Damit das S7/MPI-LAN auch Anfragen von Geräten außerhalb seines Subnetzes verarbeiten kann, können Sie hier das Gateway angeben. Das Format der Adresse stimmt mit der der IP-Adresse überein.

Das Gateway ist für gewöhnlich ein anderer Computer oder ein Router, welcher ankommende Pakete in das betreffende Subnetz weiterleitet (routet).

7.2.3 RFC1006

Wird auch als CP-Mode bezeichnet (CP = Communication Processor).

Ziel-CPU:
Geben Sie hier die CPU Nummer des Geräts an mit dem Sie direkt angeschloßen sind. Der Wert 255 gibt an, dass das S7/MPI-LAN die Steuerung verwendet auf der es gesteckt ist (sofern dies erkennbar ist).

S7-Subnetz-ID:
Diese ID kennzeichnet den verwendeten BUS eindeutig. Geben Sie hier die S7-Subnetz-ID des BUS an, auf dem das S7/MPI-LAN aufgesteckt ist.

Busparameter:
Sie können hier wählen ob beim Verbindungsaufbau die Busparameter automatisch erkannt werden sollen oder ob die im S7/MPI-LAN hinterlegte Konfiguration verwendet werden soll (Siehe MPI/PROFIBUS). Die Automatik funktioniert nur wenn eine der Steuerungen im Bus, die Busparameter zyklisch verteilen.

Zustand:
In diesem Bereich wird angezeigt, ob mindestens eine RFC1006 Kommunikation aktiv ist und pro Kanal die verbundene Ziel-IP-Adresse, sowie die angesprochene CPU. Eventuelle Fehler werden hier angezeigt.

7.2.4 MPI/PROFIBUS

Der MPI/PROFIBUS benötigt ebenfalls spezifische Einstellungen die sich auf dieser Konfigurationsseite befinden.

Baudrate:
Stellen Sie hier ein mit welcher Geschwindigkeit auf dem MPI/PROFIBUS kommuniziert werden soll. Alternativ können Sie auch die Einstellung „Vorgabe PC“ (übernimmt Einstellungen vom PC) oder „Automatik“ (wählt selbst die zu verwendende Geschwindigkeit) verwenden.

Höchste Teilnehmeradresse:
Geben Sie die maximale Teilnehmer Adresse an. Je höher dieser Wert ist desto langsamer wird die Kommunikation.

Lokale Teilnehmeradresse:
Geben Sie hier die Teilnehmer Adresse die das MPI-LAN Kabel verwenden soll an. Diese Nummer darf nur einmal vorhanden sein und muss kleiner sein als die Zahl in Feld höchste Teilnehmeradresse.

Profil:
Wählen Sie „Standard“ um den normalen PROFIBUS – Betrieb zu aktivieren. „DP“ (Dezentrale Peripherie), „DP/FMS“ (Field Message System) und „MPI“ (Multi Point Interface) sind Abweichungen des PROFIBUS Standards.

7.2.5 TUNING

Diese Maske sammelt ein paar Funktionen die nirgends sonst untergebracht werden konnten.

Werkseinstellung:
Hiermit kann das S7/MPI-LAN auf Werkseinstellungen zurückgesetzt werden. Es erscheint noch folgende Sicherheitsabfrage. Hierbei ist zu beachten, dass die IP-Adresse des S7/MPI-LANs auf die Default-Adresse 192.168.1.56 eingestellt wird. Zusätzlich wird DHCP Aktiviert.

Sprache der WebSeite ändern:
Hiermit wird die Sprache umgestellt.
Neustart:
Hiermit wird das S7/MPI-LAN neu gestartet.

7.2.6 Anzeige

In dieser Maske ist es möglich, das Menü auf dem Display, aus der Ferne zu Steuern. Die Bedienung ist gleich wie bei der Tastatur. Mit „Anzeige“ wird nur die Anzeige neu eingelesen.

7.2.7 S7 an S5/S7 Bridge

Diese Konfigurationsseite ermöglicht es, Verbindungen mit anderen Steuerungen für den Datenaustausch herzustellen. Das S7/MPI-LAN unterstütz maximal 8 Verbindungen.

HINWEIS: S7 an S5/S7 Lizenz muss käuflich erworben werden. Ansonsten erscheint hier der Hinweis das Sie diese nicht erworben haben.

Verbindungstyp

Typ Beschreibung
AUS Verbindung wird nicht verwendet
DB-Aktiv (*1) Baut die Verbindung aktiv über TCP auf
DB-Passiv (*1) Wartet darauf das ein anderes Gerät die Verbindung aufnimmt
S7-Aktiv (*2) Baut die Verbindung aktiv über TCP auf
S7-Passiv (*2)

Wartet darauf das ein anderes Gerät die Verbindung aufnimmt

(*1) DB Aktiv und Passiv verwenden zum Datenaustausch den Funktionsbaustein FC 55 (senden) und FC 56 (empfangen)
(*2) S7 Aktiv und Passiv verwenden zum Datenaustausch eine Brückenfunktion.

Stationsnummer:
Definiert den lokalen Kommunikationspartner der Verbindung. Diese Stationen müssen sich im gleichen MPI-Bus wie das S7 Modul befinden.

Datenbaustein:
Bestimmt den Datenbaustein welcher für die Kommunikation verwendet wird.

Datenwort:
Bestimmt den Speicherbereich welcher für die Kommunikation verwendet wird. Mindestens 32 Byte pro Verbindung.

IP – Adresse Partner:
Geben Sie hier die IP – Adresse des Partners an mit dem eine Verbindung aufgebaut werden soll.

Sie können hier ein S5 - Gateway angeben um die Kommunikation mit einer S5 SPS aufzubauen.

TSAP:
Um die Verbindung eindeutig zu kennzeichnen muss hier der Transport Service Access Point angegeben werden. Beide Geräte müssen die gleiche TSAP besitzen. Maximal 16 Zeichen.

Pollzeit:
Das Modul muss ständig vom Partner lesen. Um die Netzauslastung zu verringern kann hier die Pollzeit vergrößert werden. Die Angabe ist in 10ms Einheiten. Bei 20 Einheiten wird demnach in 200ms vom Kommunikationsbaustein des Gegenübers gelesen. Beachten Sie desto höher dieser Wert ist desto länger kann die Kommunikation dauern.

Sollten Sie eine Verbindung mit einem S5 Gateway aufbauen wollen, beachten Sie bitte, dass das S7 Modul stehts der Aktive Partner sein sollte (DB Aktiv einstellen bei Verbindungstyp).

Des Weiteren sollte die Pollzeit 60 – 100 Einheiten betragen, da der PG Port nicht schnell genug senden kann.

7.2.8 VarSteuern

Diese Option ermöglicht einen Zugriff auf bis zu 16 Variablen der Steuerungen die im selben MPI oder Profibus angeschloßen sind. In der Demoversion ist nur ein einzelner Operand möglich.

Bei einem konfigurierten Passwort für VariableSteuern werden Sie bei der Anwahl dieser Maske nach diesem gefragt. Bei falscher oder fehlender Eingabe wird das Steuern der Variablen nicht zugelassen.

Mit dem Auswahlknopf unterhalb den Statuswerten kann ein auslesen der Operanden ausgelöst werden. Wenn die CPU nicht erreichbar oder der angegebene Operand nicht gelesen werden konnte, wird dies rot hinterlegt und entsprechend angezeigt.

Je nach Anzeigeformat ist der Steuerwert anzugeben. Fehlerhafte Eingaben werden ignoriert und nicht in die SPS übertragen. Das übertragen des einzelnen Wertes wird durch den Auswahlknopf mit „=>“ ausgelöst. Es wird immer nur der Wert, der links dieses Buttons ist, übertragen.

Nach der Übertragung wird ein einlesen der Statuswerte ausgelöst.

Operand Format Eingabe Bemerkung
MB40 Hexadezimal 1234 Zu viele Stellen (Byte=2Stellen)
1 2 Leerstellen werden hier ignoriert. Wert ist dann 12h und wird in die SPS übertragen
Ab Groß/Kleinschreibung ist egal. Hier wird der Wert ABh in die SPS übertragen
AG Letzter Buchstabe keine hexadezimale Ziffer
MD40 Hexadezimal 1234 Es wird 00001234h in die SPS übertragen
MB40 Binär 11110001 Wird in SPS übertragen
12110011 2 ist keine binäre Ziffer
1111111111 Zu viele Stellen
1111 0010 Leerstellen werden ignoriert. Wert wird in SPS übertragen
M40.3 Binär 1 Bit wird in der Steuerung auf 1 gesetzt
MW40 Binär 111 Es wird der Wert 0000000000000111 in die SPS übertragen
MW40 Dezimal 1234 Es wird der dezimale Wert 1234 in die SPS übertragen
1a2B Keine dezimale Zahl (’a’,’B’)
012 Es wird 12 in die SPS übertragen
123456 Zu viele Stellen
T5 Timer 123.2 Der Zeitwert 123.2 wird in die SPS übertragen
1.3 Der Zeitwert 001.3 wird in die SPS übertragen
1,3 Fehler, Komma anstatt Punkt
1234.2 Zu viele Stellen vor dem Punkt
123.5 Maßangabe falsch (0-3)
A22.3 Fehlerhafter Buchstabe
Z12345 Zähler 123 Der Zählerwert 123 wird in die SPS übertragen
A12 Fehlerhafter Buchstabe
1 Es wird der Zählerwert 001 übertragen
1 2 3 Leerzeichen werden ignoriert

7.2.9 KonfigVarSteuern

In dieser Maske werden die Operanden für „VarSteuern“ konfiguriert. Bei der Auswahl dieser Maske wird bei einem konfigurierten Passwort dieses vorher abgefragt.

Mit der Einstellung „zyklsiches Beobachten in Sekunden“ kann das einlesen der Statuswerte zyklsich erfolgen.

Diese Angabe ist in Sekunden, Wertebereich ist von 000 bis 255.

Beim Wert 255 wird so wie beim Wert 000 nur auf Anforderung oder beim ersten Anzeigen der „VarSteuern“ Maske ein einlesen der Statuswerte ausgelöst.

Mit dem Auswahlknopf „Speichern“ werden die hier konfigurierten Daten in einen dauerhaften Speicher übernommen.

Es kann pro Zeile eine CPU, der Operand und das Anzeigeformat ausgewählt werden.

Fehlt eine dieser Angaben, so wird die Zeile in „VarSteuern“ nicht verwendet oder angezeigt.

Der Wertebereich der CPU ist von 1 bis 126.

Es sind folgende Operanden möglich:

(Die Eingabe kann auch im englischen Format erfolgen)

Operand Bemerkung
M12345.1
F12345.1
Merkerbit
MB 12
FB 12
Merkerbyte, Leerzeichen werden ignoriert
MW1
FW1
Merkerwort
MD100
FD100
Merkerdoppelwort
E12345.1
I12345.1
Eingangsbit
EB 12
IB 12
Eingangsbyte
AW1
QW1
Eingangswort
ED100
ID100
Eingangsdoppelwort
A12345.1
Q12345.1
Ausgangsbit
AB 12
QB 12
Ausgangsbyte, Leerzeichen werden ignoriert
AW1
QW1
Ausgangswort
AD100
QD100
Ausgangsdoppelwort
T12345 Timerwort
Z12345
C12345
Zählerwort
DB12345.DBX12345.0 Datenbausteinbit
DB 12345.DBB 12345 Datenbausteinbyte
DB 12345.DBW 12345 Datenbausteinwort
DB 12345.DBD 12345 Datenbausteindoppelwort

Die Operanden können in folgenden Formaten angezeigt werden, bei binären Operanden (M123.4) wird immer Binär angezeigt, egal was für ein Anzeigeformat ausgewählt wurde.

Anzeigeformat Bemerkung
Hexadezimal Ziffern 0-9 und Buchstaben a-f sowie A-F zuläßig, Leerzeichen werden ignoriert
Dezimal Ziffern 0-9, Leerzeichen werden ignoriert
SIMATIC Timer Max 3 BCD - kodierte Ziffern 0-9 vor dem Punkt und eine Ziffer 0-3 (0=10ms, 1=100ms, 2=1s, 3=10s) nach dem Punkt.
Zähler Max. 3 BCD - kodierte Ziffern 0-9
Binär Ziffern 0-1, max. Anzahl Ziffern vom Operand abhängig

7.2.10 Watchdog

Hier können Sie Ihren MPI/Profi-BUS auf Parity Fehler und Spikes überwachen. Diese werden in eine Zähler hochgezählt und als Dezimalwerte ausgegeben.

Nachdem die Seite vollständig geladen und die Fehler ausgelesen wurden, werden die Zähler zurückgesetzt.

7.2.11 Passwort

In dieser Maske werden die Passwörter konfiguriert. Alle Passwörter haben bis zu 4 Stellen. Zum Aufrufen dieser Maske muss das entsprechende Passwort angegeben werden. Je nach Konfiguration wird das höher priorisierte Passwort abgefragt.

Passwörter Abgefragt wird
Keine definiert keines
genereller Zugriff genereller Zugriff
Variable Steuern Variable Steuern
Konfiguration StVar Konfiguration StVar
genereller Zugriff + Variable Steuern Variable Steuern
generelles Zugriff + Konfiguration StVar
Konfiguration StVar
Variable Steuern + Konfiguration StVar
Konfiguration StVar
generelles Zugriff + Variable Steuern + Konfiguration StVar Konfiguration StVar

Die Eingabe der Passwörter erfolgt im Klartext. Sollte die Verwendung des Passwortes eingeschaltet sein und das Passwort darunter leer sein, so wird aus Sicherheitsgründen KEIN Passwort aktiviert (im obigen Bild wird beim Speichern das Passwort für Variable Steuern NICHT aktiviert)

Das generelle Zugriffs-Passwort wird beim Aufruf der ersten HTML-Seite des Moduls nach der Sprachauswahl abgefragt

Die HTML-Seiten werden dann mit einem Link „Ausloggen“ versehen, mit dem die Passworteingabe für ALLE Passwörter rückgängig gemacht wird. Beim nächsten Zugriff auf die HTML-Seiten werden die Passwörter wieder abgefragt.

Passwörter Bemerkung
generelles Zugriffspasswort Wird abgefragt beim ersten Zugriff auf die HTML-Seiten nach der Sprachauswahl
Passwort für Variable Steuern Wird beim Aufrufen von „VarSteuern“ abgefragt. Bei korrektem Passwort wird das Steuern der Operanden zugelassen. Bei fehlerhaftem Passwort wird nun der Status der Variablen angezeigt und das Steuern ist gesperrt.
Passwort für Konfiguration StVar Beim Aufrufen der VarSteuern-Maske wird dieses Passwort benötigt.

7.2.12 Ports

Port Typ Beschreibung
40501 UDP Konfiguration MPI- / S7-LAN
64738 UDP Kommunikationsport
291 UDP NOT-Loader
80 TCP Webbrowser
102 TCP RFC1006, CP-Mode
64738 TCP Kommunikationsport (MPI)

7.3 Web-Interface ab V2.10 (S7-LAN) / V2.36 (MPI-LAN)

Starten Sie Ihren Web-Browser und geben Sie in die Adresszeile die IP-Adresse des Moduls mit vorstehendem „http://“ ein. Bestätigen Sie mit der <ENTER> Taste um die Startseite (Sprachauswahl) zu laden.

Sie wissen nicht welche IP-Adresse Ihr S7/MPI-LAN hat?

Dann können Sie die PLC – VCOM Software dazu nutzen, die IP-Adresse zu ermitteln. Im Dialog „Konfigurieren“ werden alle angeschlossenen Geräte (am PC oder im Netz) angezeigt. Mehr dazu im Kapitel „PLC - VCOM“.

7.3.1 Startseite

Dies ist eine reine Informationsseite, die immer zu Beginn ohne Passwort abfrage erscheint, da hier noch nichts geändert werden kann.

Kopf-Zeile:
Zeigt den Produktnamen, die aktuelle Version des Betriebssystems, den Namen und die IP-Adresse an.

Menübaum:
Hier können Sie sich durch die Einstellungsmöglichkeiten navigieren und ganz unten die Sprache wechseln.

Allgemein:
Sind angaben zu Ihrem Modul, wie Produktname, Betriebssystem-Version und ein von Ihnen vergebener Name.

Netzwerk:
Zeigt den Status des DHCP-Modus Ihres Moduls/Kabels an. Des weiteren die aktuell verwendeten Netzwerkeinstellungen.

Busprofil:
Zeigt das aktuelle verwendete Busprofil an. Dies kann automatisch erkannt oder manuell eingetragen werden.

Freigeschaltene Optionen:
Zeigt Ihnen die möglichen Optionen an und dahinter ob diese Option für Sie lizenziert ist oder nicht.

7.3.2 RFC1006

Wird auch als CP-Mode bezeichnet (CP = Communication Processor).

Bestehende RFC1006-Verbindungen:
In diesem Bereich wird angezeigt, ob eine RFC1006 Kommunikation aktiv ist und pro Kanal die verbundene Ziel-IP-Adresse, sowie die angesprochene CPU. Ebenfalls werden hier eventuelle Fehler angezeigt.

keine TCP/IP-Verbindung = es ist kein Computer oder PG über RFC1006 mit dem Modul verbunden
nicht im MPI-Bus = der über RFC1006 verbundene Teilnehmer greift nicht auf den MPI-Bus zu

Zustand:
Zeigt an ob RFC1006 in Ihrem Modul aktiviert (AN) oder deaktiviert (AUS) ist.

7.3.3 Display

In dieser Maske ist es möglich, das Menü auf dem Display wie bei den MPI-Kabeln, aus der Ferne zu Steuern. Die Bedienung ist gleich wie bei der Tastatur. Mit „Aktualisieren“ wird die Anzeige neu eingelesen.

7.3.4 Optionen

Der Menübaum klappt auf und es stehen Ihnen folgende Möglichkeiten zur Auswahl.

  • Variablen-Steuern
  • S7-Gateway
  • Watchdog

Im Hauptfenster wird Ihnen angezeigt, welche dieser Optionen auf diesem Modul lizenziert sind und die Sie somit verwenden können.

7.3.4.1 Variablen-Steuern

Diese Option ermöglicht einen Zugriff auf bis zu 16 Variablen der Steuerungen, die im selben MPI oder Profibus angeschloßen sind. In der Demoversion ist nur ein einzelner Operand möglich.

VariablenSteuern kann immer, auch bei einem konfigurierten Passwort geöffnet werden und die konfigurierten Statuswerte können ausgelesen werden. Wollen Sie bei einem konfigurierten Passwort die Steuerwerte in die SPS übertragen, werden Sie nach dem Passwort gefragt. Bei falscher oder fehlender Eingabe wird das Steuern der Variablen nicht zugelassen.

Mit dem Auswahlknopf "Neu laden" unterhalb den Statuswerten kann ein auslesen der Operanden ausgelöst werden. Wenn die CPU nicht erreichbar oder der angegebene Operand nicht gelesen werden konnte, wird dieser rot hinterlegt und mit einer entsprechenden Fehlermeldung angezeigt.

Aktualisierung alle x Sekunden zeigt die automatische Aktualisierungszeit der Statuswerte an, die unter Konfigurieren eingestellt wurde.

Je nach Anzeigeformat ist der Steuerwert anzugeben. Fehlerhafte Eingaben werden ignoriert und nicht in die SPS übertragen. Das übertragen des einzelnen Wertes wird durch den Auswahlknopf mit „OK“ ausgelöst. Es wird immer nur der Wert, der links dieses Buttons ist, übertragen.

Nach der Übertragung wird ein einlesen der Statuswerte ausgelöst.

Operand Format Eingabe Bemerkung
MB40 Hexadezimal 1234 Zu viele Stellen (Byte=2Stellen)
1 2 Leerstellen werden hier ignoriert. Wert ist dann 12h und wird in die SPS übertragen
Ab Groß/Kleinschreibung ist egal. Hier wird der Wert ABh in die SPS übertragen
AG Letzter Buchstabe keine hexadezimale Ziffer
MD40 Hexadezimal 1234 Es wird 00001234h in die SPS übertragen
MB40 Binär 11110001 Wird in SPS übertragen
12110011 2 ist keine binäre Ziffer
1111111111 Zu viele Stellen
1111 0010 Leerstellen werden ignoriert. Wert wird in SPS übertragen
M40.3 Binär 1 Bit wird in der Steuerung auf 1 gesetzt
MW40 Binär 111 Es wird der Wert 0000000000000111 in die SPS übertragen
MW40 Dezimal 1234 Es wird der dezimale Wert 1234 in die SPS übertragen
1a2B Keine dezimale Zahl (’a’,’B’)
012 Es wird 12 in die SPS übertragen
123456 Zu viele Stellen
T5 Timer 123.2 Der Zeitwert 123.2 wird in die SPS übertragen
1.3 Der Zeitwert 001.3 wird in die SPS übertragen
1,3 Fehler, Komma anstatt Punkt
1234.2 Zu viele Stellen vor dem Punkt
123.5 Maßangabe falsch (0-3)
A22.3 Fehlerhafter Buchstabe
Z12345 Zähler 123 Der Zählerwert 123 wird in die SPS übertragen
A12 Fehlerhafter Buchstabe
1 Es wird der Zählerwert 001 übertragen
1 2 3 Leerzeichen werden ignoriert

7.3.4.2 Variablen-Steuern Konfigurieren

In dieser Maske werden die Operanden für „Variablen-Steuern“ konfiguriert. Bei der Auswahl dieser Maske wird bei einem konfigurierten Passwort dieses vorher abgefragt.

Mit der Einstellung „Aktualisierung in Sekunden“ kann das einlesen der Statuswerte zyklsich erfolgen.

Diese Angabe ist in Sekunden, Wertebereich ist von 000 bis 255.

Beim Wert 255 wird so wie beim Wert 000 nur auf Anforderung oder beim ersten Anzeigen der „Variable-Steuern“ Maske ein einlesen der Statuswerte ausgelöst.

Mit dem Auswahlknopf „Speichern“ werden die hier konfigurierten Daten in einen dauerhaften Speicher übernommen.

Es kann pro Zeile eine CPU, der Operand und das Anzeigeformat ausgewählt werden.

Fehlt eine dieser Angaben, so wird die Zeile in „Variable-Steuern“ nicht verwendet oder angezeigt.

Der Wertebereich der CPU ist von 1 bis 126.

Es sind folgende Operanden möglich:

(Die Eingabe kann auch im englischen Format erfolgen)

Operand Bemerkung
M12345.1
F12345.1
Merkerbit
MB 12
FB 12
Merkerbyte, Leerzeichen werden ignoriert
MW1
FW1
Merkerwort
MD100
FD100
Merkerdoppelwort
E12345.1
I12345.1
Eingangsbit
EB 12
IB 12
Eingangsbyte
AW1
QW1
Eingangswort
ED100
ID100
Eingangsdoppelwort
A12345.1
Q12345.1
Ausgangsbit
AB 12
QB 12
Ausgangsbyte, Leerzeichen werden ignoriert
AW1
QW1
Ausgangswort
AD100
QD100
Ausgangsdoppelwort
T12345 Timerwort
Z12345
C12345
Zählerwort
DB12345.DBX12345.0 Datenbausteinbit
DB 12345.DBB 12345 Datenbausteinbyte
DB 12345.DBW 12345 Datenbausteinwort
DB 12345.DBD 12345 Datenbausteindoppelwort

Die Operanden können in folgenden Formaten angezeigt werden, bei binären Operanden (M123.4) wird immer Binär angezeigt, egal was für ein Anzeigeformat ausgewählt wurde.

Anzeigeformat Bemerkung
Hexadezimal Ziffern 0-9 und Buchstaben a-f sowie A-F zuläßig, Leerzeichen werden ignoriert
Dezimal Ziffern 0-9, Leerzeichen werden ignoriert
SIMATIC Timer Max 3 BCD - kodierte Ziffern 0-9 vor dem Punkt und eine Ziffer 0-3 (0=10ms, 1=100ms, 2=1s, 3=10s) nach dem Punkt.
Zähler Max. 3 BCD - kodierte Ziffern 0-9
Binär Ziffern 0-1, max. Anzahl Ziffern vom Operand abhängig

7.3.4.3 S7-Gateway

Diese Konfigurationsseite ermöglicht es, Verbindungen mit anderen Steuerungen für den Datenaustausch herzustellen. Das S7/MPI-LAN unterstütz maximal 8 Verbindungen.

HINWEIS: S7-Gateway Lizenz muss käuflich erworben werden. Ansonsten erscheint hier der Hinweis das Sie diese nicht erworben haben.

Verbindungstyp:

Typ Beschreibung
AUS Verbindung wird nicht verwendet
DB-Aktiv (*1) Baut die Verbindung aktiv über TCP auf
DB-Passiv (*1) Wartet darauf das ein anderes Gerät die Verbindung aufnimmt

(*1) DB Aktiv und Passiv verwenden zum Datenaustausch den Funktionsbaustein FC 55 (senden) und FC 56 (empfangen)

IP-Adresse:
Geben Sie hier die IP-Adresse des Partners an mit dem eine Verbindung aufgebaut werden soll.
Sie können hier ein S5-Gateway angeben, um die Kommunikation mit einer S5 SPS aufzubauen.

TSAP:
Um die Verbindung eindeutig zu kennzeichnen muss hier der Transport Service Access Point angegeben werden. Beide Geräte müssen die gleiche TSAP besitzen. Maximal 16 Zeichen.

Pollzeit:
Das Modul muss ständig vom Partner lesen. Um die Netzauslastung zu verringern kann hier die Pollzeit vergrößert werden. Die Angabe ist in 10ms Einheiten. Bei 20 Einheiten wird demnach in 200ms vom Kommunikationsbaustein des Gegenübers gelesen. Beachten Sie desto höher dieser Wert ist desto länger kann die Kommunikation dauern.

CPU:
Definiert den lokalen Kommunikationspartner der Verbindung. Diese Stationen müssen sich im gleichen MPI-Bus wie das S7 Modul befinden.

DB:
Bestimmt den Datenbaustein welcher für die Kommunikation verwendet wird.

Datenwort:
Bestimmt den Speicherbereich welcher für die Kommunikation verwendet wird. Mindestens 32 Byte pro Verbindung.

Speichern:
Hiermit übernehmen Sie die Gatewayeinstellungen in einen dauerhaften Speicher.

Sollten Sie eine Verbindung mit einem S5 Gateway aufbauen wollen, beachten Sie bitte, dass das S7 Modul stehts der Aktive Partner sein sollte (DB Aktiv einstellen bei Verbindungstyp).

Des Weiteren sollte die Pollzeit 60 – 100 Einheiten betragen, da der PG Port nicht schnell genug senden kann.

7.3.4.4 Watchdog

Hier können Sie Ihren MPI/Profi-BUS auf Parity Fehler und Spikes überwachen. Diese werden in eine Zähler hochgezählt und als Dezimalwerte ausgegeben.

Nachdem die Seite vollständig geladen und die Fehler ausgelesen wurden, werden die Zähler zurückgesetzt.

7.3.5 Konfiguration

Allgemein:

Name:
Das Modul erhält hierdurch einen aussagekräftigen Namen der Ihnen im MPI-LAN Manager oder PLC-VCOM angezeigt wird. Das Modul ist aber nicht über diesen Namen im Netzwerk ansprechbar.

Werkseinstellungen laden:
Hiermit kann das S7/MPI-LAN auf Werkseinstellungen zurückgesetzt werden. Es erscheint noch folgende Sicherheitsabfrage. Hierbei ist zu beachten, dass die IP-Adresse des S7/MPI-LANs auf die Default-Adresse 192.168.1.56 eingestellt wird. Zusätzlich wird DHCP Aktiviert.

Netzwerk:

Im Netzwerk sind spezielle Einstellungen notwendig, die Sie hier bearbeiten können.

DHCP aktivieren:
Seit der Version 1.68 können Sie das S7/MPI-LAN im DHCP Betrieb betreiben. Dadurch wird die IP-Adressvergabe automatisch vorgenommen. Es wird allerdings ein DHCP-Server benötigt. Falls kein DHCP-Server im Netzwerk vorhanden ist, wird entweder die manuell eingetragene oder die Standard IP-Adresse verwendet.

IP-Adresse:
Um das Modul im Netzwerk kenntlich zu machen, benötigt es eine IP-Adresse. Diese Adresse besteht aus 4 Zahlen die durch einen Punkt getrennt werden. Sie muss eindeutig sein d.h. sie darf im Netzwerk nur einmal vorkommen. Beachten Sie dass Sie nur Zahlen zwischen 0-254 verwenden dürfen.

Fragen Sie Ihren Systemadministrator nach einer geeigneten IP-Adresse für das Kabel.

Sub-Netzmaske:
Das Format der Subnetz-Maske ist mit der, der IP-Adresse identisch. Sie beschreibt in welchem Subnetz (Bereich im Netzwerk) sich das Kabel befindet. Im Beispiel ist 255.255.255.0 konfiguriert. Das bedeutet, dass das Kabel sich im Subnetz 1 (dritte Zahl der IP-Adresse) befindet.

Gateway-Adresse:
Damit das S7/MPI-LAN auch Anfragen von Geräten außerhalb seines Subnetzes verarbeiten kann, können Sie hier das Gateway angeben. Das Format der Adresse stimmt mit der der IP-Adresse überein.

Das Gateway ist für gewöhnlich ein anderer Computer oder ein Router, welcher ankommende Pakete in das betreffende Subnetz weiterleitet (routet).

Buseinstellungen:

Der MPI/PROFIBUS benötigt ebenfalls spezifische Einstellungen die sich hier konfigurieren lassen.

Bus-Konfig von PC verwenden:
Ohne „Häckchen“ ignoriert das Kabel vom PC ankommende Konfigurationsdaten.

(nötig um „3M“ und höhere Baudraten zu verwenden).

Ist das „Häckchen“ gesetzt, werden alle Einstellungen des PC-Treibers übernommen und es können nur die maximalen Busgeschwindigkeiten des PC Treibers verwendet werden.

Baudrate:
Stellen Sie hier ein mit welcher Geschwindigkeit auf dem MPI/PROFIBUS kommuniziert werden soll. Alternativ können Sie auch die Einstellung „Vorgabe PC“ (übernimmt Einstellungen vom PC) oder „Automatik“ (wählt selbst die zu verwendende Geschwindigkeit) verwenden.

Höchste Stationsadresse:
Geben Sie die maximale Teilnehmer Adresse an. Je höher dieser Wert ist desto langsamer wird die Kommunikation.

PG/PC ist einziger Master:
Dieses „Häckchen“ wird benötigt, wenn Ihr S7/MPI-LAN der einzige Master im Bus ist und alle anderen Teilnehmer ansprechen muss um eine Kommunikation aufzubauen.

Profil:
Wählen Sie „Standard“ um den normalen PROFIBUS-Betrieb zu aktivieren. „DP“ (Dezentrale Peripherie), „DP/FMS“ (Field Message System) und „MPI“ (Multi Point Interface) sind Abweichungen des PROFIBUS Standards.

Lokale Teilnehmeradresse:
Geben Sie hier die Teilnehmer Adresse die das S7/MPI-LAN Kabel verwenden soll an. Diese Nummer darf nur einmal vorhanden sein und muss kleiner sein als die Zahl im Feld höchste Stationsadresse.

Booteinstellungen:

Diese Einstellung gibt an in welchem Modus das Modul/Kabel laufen soll.

Folgende Betriebsmodi stehen zu Verfügung:

Betriebsmodus Beschreibung
Automatik Wählt automatisch den Verwendeten Modus
MPI/PROFIBUS Für die Standard MPI/PROFIBUS Kommunikation
PPI 9K6 PPI Modus mit 9600 Baud
PPI 19K2 PPI Modus mit 19200 Baud
PPI MMaster PPI Modus mit mehreren als Master konfigurierten Geräten im BUS
Manuell Spezieller Modus der es Ihnen ermöglicht die verwendeten BUS Einstellungen manuell zu konfigurieren
Baudrate (nur bei Booteinstellung Manuell):
Stellen Sie die gewünschte Geschwindigkeit auf dem BUS ein.

Datenbit (nur bei Booteinstellung Manuell):
Gibt an, wie viel Nutzinhalt pro Block übertragen werden soll. Je höher die Zahl desto schneller können die Daten übertragen werden.

Parität (nur bei Booteinstellung Manuell):
Um den Datentransfer prüfbar zu machen können Sie hier die Parität einstellen.

Stopbit (nur bei Booteinstellung Manuell):
Konfigurieren Sie wie viel Stopbits bei der Übertragung verwendet werden sollen. Generell gilt, je mehr Stopbits desto stabiler könnte die Verbindung laufen.

Für RFC1006 Verbindungen:

Ziel CPU:
255 bedeutet das Modul spricht immer mit der CPU auf der es direkt aufgesteckt ist. Sollte dies nicht funktionieren, tragen Sie hier die CPU-Nummer ein mit der Sie kommunizieren möchten.

S7-Subnetz-ID:
Ist die lokale Subnetz-Maske des MPI/Profibus.

Busparameter:
Wählen Sie hier aus ob die Busparameter verwendet werden sollen die unter Buseinstellungen konfiguriert werden mit "Konfig" oder ob das Modul die Parameter selbst erkennen soll mit "Automatik".

Sonstiges:

Protokollart:
Wählen Sie hier die Protokoll Version mit der auf dem Bus kommuniziert werden soll.

Protokollart Beschreibung
Automatik Wählt das Protokoll automatisch
V5.1 Schneller als V5.0
V5.0 (alt) Stabiler als V5.1 dafür aber langsamer

TS-Adapterfunktion:

Fehlerausgabe auf Display:
Zeigt im Fehlerfall die Fehlercodes auf dem Display im Webbrowser an. Standardmäßig deaktiviert.

7.3.6 Passwort

In dieser Maske werden die Passwörter konfiguriert. Alle Passwörter haben bis zu 4 Stellen. Zum Aufrufen dieser Maske muss das entsprechende Passwort angegeben werden. Je nach Konfiguration wird das höher priorisierte Passwort abgefragt.

Setzen Sie bei dem Passwort, das Sie einrichten möchten, ein "Häckchen" und zum löschen des Passworts nehmen Sie dieses "Häckchen" wieder heraus. Die Eingabe der Passwörter erfolgt ausgeblendet mit Punkten. Bestätigen Sie darunter Ihr Passwort um einen Eingabefehler ausschließen zu können. Sollte die Verwendung des Passwortes eingeschaltet und das Passwort darunter leer sein, so wird aus Sicherheitsgründen KEIN Passwort aktiviert.

Passwörter Bemerkung
generelles Zugriffspasswort Wird abgefragt bei allen Menüpunkten außer der Startseite und Variablen-Steuern.
Passwort für Variable Steuern Wird beim Aufrufen von „Variablen-Steuern“ abgefragt. Bei korrektem Passwort wird das Steuern der Operanden zugelassen. Bei fehlerhaftem Passwort wird nun der Status der Variablen angezeigt und das Steuern ist gesperrt.
Passwort für Konfiguration StVar Beim Aufrufen der Konfigurieren-Maske unter Variablen-Steuern wird dieses Passwort benötigt.

7.3.7 Neustart

Klicken Sie hier auf "Neustart", um Ihr Modul nach einer Konfiguration oder eventuellen Änderungen im Bus neu zu starten.

7.3.8 Logout

Dieser Eintrag erscheint nach dem Einloggen an Ihrem Modul mit einem der definierten Passwörter. Betätigen Sie diesen Eintrag, um sich von Ihrem Modul wieder abzumelden und es gegen Fremdeingriffe zu schützen.

7.3.9 Ports

Port Typ Beschreibung
40501 UDP Konfiguration MPI- / S7-LAN
64738 UDP Kommunikationsport
291 UDP NOT-Loader
80 TCP Webbrowser
102 TCP RFC1006, CP-Mode
64738 TCP Kommunikationsport (MPI)

8 PLC-VCOM

8.1 Beschreibung

Die PLC – VCOM Software stellt eine weitere, virtuelle (simulierte) Serielle – Schnittstelle in Ihrem System zur Verfügung, mit der Ihre SPS – Programmier Software (z.B. PG 2000, Step© 5/7, S5/S7 für Windows, WinCC, Microwin) über das Kabel/Modul auf die SPS zugreifen kann.

Der PLC – VCOM wird für den Betrieb mit folgenden Produkten benötigt:

• MPI-LAN Kabel – Art. Nr. 9352-LAN
• S7-LAN Modul – Art. Nr. 9352-LANCon
• MPI-USB Kabel – Art. Nr. 9352-USB
• S7-USB Modul – Art. Nr. 9352-S7-USB
• MPI-II Kabel (USB – Betrieb) – Art. Nr. 9352 + 9352.1
• S5-LAN Modul – Art. Nr. 9359-LAN
• Tele-Service (als Programmieradapter) – Art. Nr. 9377-(ANALOG/ISDN/GSM)-OP

Durch die PLC – VCOM Installation werden zusätzlich der S5 – LAN und der MPI-LAN Manager installiert. Beide bieten Ihnen die Möglichkeit die Netzwerkeinstellungen Ihrer Produkte zu verwalten.

8.2 Installation

1. Legen Sie die SPS_MEGA_TOOLBOX CD in das CD - Laufwerk Ihres Computers ein.
Warten Sie bis die SPS Toolbox erscheint.

Sollte dieser Dialog nicht automatisch erscheinen, starten Sie bitte die Datei Mega.exe auf der SPS_MEGA_TOOLBOX CD.

2. Klicken Sie auf Ihr Produkt (z.B. S7 - LAN) damit der Inhalt aufklappt.
Klicken Sie auf „PLC - VCOM“ - Install, um die Installation zu starten.

3. Nach der Sprachauswahl startet die Installation in der gewählten Sprache und der Willkommensdialog erscheint.

Klicken Sie auf „Weiter“ um den Installationspfad auswählen zu können.

Um den Installationspfad zu ändern klicken Sie auf „Durchsuchen“.

Klicken Sie daraufhin auf „Weiter“.

4. Wählen Sie in diesem Dialog den Programmordner für die PLC-VCOM Starteinträge.

Anschließend klicken Sie auf „Weiter“.

8.2.1 Abschließende PLC-VCOM Konfiguration

 

8. Wählen Sie in dem folgenden Dialog die COM – Schnittstelle aus, die auf Ihrem Computer eingerichtet werden soll.

Bereits belegte COM-Ports können im Windows Geräte-Manager eingesehen werden, falls Sie sich nicht sicher sind, welche COM-Ports noch frei sind.

 

Der gewählte COM – Port muss frei sein, da sonst das Kabel nicht ansprechbar ist.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, welchen COM-Port Sie verwenden können, drücken Sie in diesem Dialog „OK“. Im Startmenü - Programmordner mit dem Namen „SelectCOM“, können Sie die COM-Port Auswahl erneut aufrufen.

9. Klicken Sie auf „OK“, um die Installation zu beenden.

8.3 Übersicht

In der Windows - Taskleiste erscheint nach dem Neustart das Symbol der PLC – VCOM Software.

Dieses Symbol zeigt den aktuellen Status der Verbindung mit Ihrem MPI-II, MPI-USB, MPI-LAN, S7-USB, S7-LAN oder S5-LAN an.

8.3.1 Zustände des PLC-VCOM:

PLC –VCOM ist mit einem Gerät verbunden und betriebsbereit.
PLC – VCOM ist mit keinem Gerät verbunden.
Leuchten beide Felder rot, ist ein Fehler während der Kommunikation aufgetreten.
Sendeanzeige (linkes Feld):
Wenn diese Grün leuchtet, werden
Daten an das Kabel gesendet.

Empfangsanzeige (rechtes Feld):
Wenn diese Grün leuchtet, werden
Daten vom Kabel empfangen.

8.3.2 Hauptfenster

1. Konfiguration: Auswählen und öffnen des Konfigurationsprogramms für Ihre Produkte.
=> PLC-VCOM: Verwaltung, Verbinungsaufbau und Kommunikation mit den Kabeln
=> S5-LAN: Konfiguration Ihrer S5-LAN Module
=> MPI/S7-LAN: Konfiguration Ihrer MPI-LAN oder S7-LAN

2. Info: Informationen über den PLC-VCOM und Ihren Computer.

3. Status: Anzeige der Verbindungsparameter des verbundenen Kabels.
=> links oben: zeigt den Namen des derzeit verbundenen Produkts an
=> halblinks oben: zeigt den Verbindungsstatus an
=> halbrechts oben: zeigt die IP-Adresse des verbundenen Kabels an
=> rechts oben: Klicken Sie hier um ein Gerät zu suchen oder auszuwählen
=> recht mitte: Name des verbundenen Kabels
=> rechts unten: zeigt Informationen zu bestehenden Computerverbindungen an

4. Virtueller Port: Anzeige des eingestellten virtuellen COM-Ports und
des Programms, das als letztes auf diesen COM-Port zugegriffen hat.

5. Programm: Buttons zur Einstellung des PLC-VCOM
=> Beenden: schließt den PLC-VCOM und beendet somit auch die virtuelle Schnittstelle
=> Sprache: auswählen der gewünschten Sprache (Deutsch / Englisch)
=> Hilfe: öffnet das Hilfemenü des PLC-VCOMs, wenn sie Problemen oder Fragen haben sollten
=> Minimieren: verkleinert den PLC-VCOM in die Taskleiste und läuft im Hintergrund weiter

8.3.3 Konfigurationsfenster

1. Liste der verfügbaren Kabel/Module:
=> Zeilenweise Anzeige der gefundenen Produkte mit Ihren Eigenschaften

2. IP-Adresse:
=> IP-Adresse und MAC-Adresse des ausgewählten Kabels/Moduls

3. über Netzwerkkarte:
=> Auswahl der zu verwendenden Netzwerkkarte

4. LAN-Type:
=> Auswahl des zu verbindenden Kabel/Modultypes

5. diverse Checkboxen:
=> manuelle Eingabe: ermöglicht die Eingabe der Parameter von Hand
=> kein Netzwerk: für Produkte die sich in keinem Netzwerk befinden
=> Installation im Gerätemanager: Installiert den PLC-VCOM COM-Port im Geräte-Manager
(wird nur für S7 für Windows und S7 Doctor Software benötigt)
=> RFC1006: Aktivierung der RFC1006 Kommunikationsart
=> keine Netzwerkkartenauswahl: Übergibt das Routing der Pakete an das Betriebssystem
=> serielle Pausenzeiten: verlangsamen der seriellen Übertragung für z.B. Paneltransfers

6. Suche:
=> sucht nach verfügbaren Kabeln/Modulen und aktuallisiert die Liste der gefundenen Teilnehmer

7. Hilfe:
=> öffnet das Hilfemenü der Konfiguration, wenn sie Problemen oder Fragen haben sollten

8. OK:
=> Beendet die PLC-VCOM Konfiguration und übernimmt die eingetragenen/ausgewählten Einstellungen

9. Abbrechen:
=> Beendet die PLC-VCOM Konfiguration und verwirft die eingetragenen/ausgewählten Einstellungen

8.4 Konfiguration

1. Starten Sie über das Startmenü die PLC-VCOM Applikation, falls diese nicht schon gestartet ist.
2. Öffnen Sie den PLC-VCOM mit einem Klick auf das Symbol des PLC-VCOMs im Infobereich.

3. Nachdem der PLC-VCOM geöffnet ist, klicken Sie im Bereich Status auf „Konfigurieren“ und der Assistent zur Konfiguration wird ausgeführt.

8.4.1 MPI-LAN

8.4.1.1 Automatisch

1. Mit einem Klick auf „Suchen“ senden Sie einen Rundruf (Broadcast) an alle Kabel und Module, die sich in Ihrem Netzwerk befinden oder direkt am Computer angeschlossen sind. Jedes, auf diesen Rundruf, reagierende Kabel/Modul wird in die Teilnehmerliste eingetragen.

2. Wählen Sie das gewünschte Kabel/Modul aus, so dass es blau markiert ist.
Hierbei werden alle Parameter automatisch in den Konfigurations-Assistenten übernommen.

8.4.1.2 Manuell

Die manuelle Eingabe betrifft die Netzwerkteilnehmer die sich hinter Routern, in anderen Netzen befinden, da der Broadcast zur automatischen Erkennung nicht von Routern weitergegeben wird und diese Netzwerkteilnehmer somit nicht gefunden werden können.

1. Wenn Ihnen die IP-Adresse Ihres Kabel bekannt ist, haben Sie die Möglichkeit diese manuell einzugeben. Um das Eingabefeld hierfür zu aktivieren, klicken Sie auf das Kästchen „manuelle Eingabe“.

2. Tragen Sie bei „IP-Adresse“, die Adresse Ihres Kabels/Moduls ein, mit dem Sie sich verbinden wollen und wählen sie Ihren Kabeltype im Feld „LAN-Type“ aus.

8.4.1.3 Abschließende Einstellungen

3. Wählen Sie die Optionen an, die Sie eventuell benötigen, wie z.B. RFC1006,
keine Netzwerkkartenauswahl, Installation im Gerätemanager oder serielle Pausenzeiten.

Informationen zu den Optionen, die mit Hilfe der Checkboxen an und abgewählt werden können, erhalten Sie im Kapitel „Übersicht“ des PLC-VCOMs.

4. Bestätigen Sie Ihre Eingaben/Auswahl mit „OK“.

5. Im Hauptfenster des PLC-VCOMs erscheint nach einem erfolgreichen Verbindungsaufbau, der Kabeltype mit dem sich der Computer verbindet, der Verbindungsstatus „verbunden“, die IP-Adresse und der Name des verbundenen Teilnehmers und die bestehenden Verbindungen zum Kabel/Modul.

6. Abschließend Klicken Sie auf „Minimieren“ um den PLC-VCOM in den Infobereich zu verkleinern, damit dieser weiterhin den virtuellen COM-Port verwalten kann.

9 MPI-LAN Manager

9.1 Installation

Der MPI-LAN Manager wird automatisch zusammen mit dem PLC-VCOM und dem S5-LAN Manager installiert. Lesen Sie hierfür im Kapitel " PLC – VCOM ", um dieses Paket zu installieren.

9.2 Bedienung

Starten Sie den PLC-VCOM und verbinden sich mit dem S7/MPI-LAN wie im Kapitel
"
PLC – VCOM " beschrieben.

Starten Sie jetzt den MPI-LAN Manager entweder über den Startmenüeintrag oder im PLC-VCOM Menü unter "Konfiguration" => "MPI/S7-LAN"

Geräte suchen:
Mit einem Klick auf Geräte suchen, senden Sie einen Rundruf (Broadcast) an alle sich in Ihrem Netzwerk befindenden Kabel. Jedes, auf diesen Rundruf, reagierende Kabel wird in die Liste eingetragen.

Einstellungen:
Klicken Sie auf ein gefundenes Kabel/Modul, um es zu markieren.
Klicken Sie auf „Einstellungen“.

Dieser Dialog bietet Ihnen die Möglichkeit:
- eingestelle Parameter auszulesen
- den DHCP-Modus zu aktivieren
- die IP-Adresse, Subnetzmaske, Gateway-Adresse und den Namen des Kabels zu ändern

Klicken Sie auf „OK“ um die Einstellungen zu speichern.

Werks Einstellungen:
Mit dieser Funktion senden Sie an sämtliche MPI/S7-LAN Geräte die Werkseinstellung.
Aus Sicherheitsgründen wird hier zweimal gefragt.

10 Technische Daten

Technical Specifications:
Supply voltage: 24V/DC +/- 20%
Power consumption: 2,5 watt
Display: double lined LCD-display
Handling/Configuration: Kabelmanager-Software
keypad on the back
Interfaces:
to the PLC:
PPI/MPI/Profibus interface: 9,6 KBd - 12 MBd
to the PD/PC:
10/100MBit ethernet interface
Galvanic separation: 1500V PPI/MPI/Profibus to the PC
Operating temperature: 5 - 55°C
Case: ABS-plastic case
Dimensions: 146 x 41 x 29 mm

10.1 Pinbelegung MPI

Pin Nr. Kurzform Bezeichnung Richtung
1 NC nicht belegt  
2 M24V Masse 24V/DC Eingang
3 Ltg_B Datenleitung B Bi - Direktional
4 RTS-AS Sendeanforderungen von AS Eingang
5 M5V Masse 5V/DC Eingang
6 P5V 5V/DC Versorgungsausgang Ausgang
7 P24V 24V/DC Versorgungseingang Eingang
8 Ltg_A Datenleitung A Bi - Direktional
9 RTS-PG Sendeanforderungen an PG Ausgang

Bemerkung:
An den SUB-D Steckern ist der Schirm aufgelegt.
Damit das Kabel direkte Teilnehmer erkennen kann, muss RTS-AS und M5V aufgelegt sein.
P5V ist bei diesem Kabel ein Ausgang und dient zur Realisierung des Busabschlusses.
Diese 5V/DC sind nicht belastbar und über einen 100R Widerstand abgesichert.

Achtung:

Diese Kabelseite bitte nicht verlängern, da auf dieser Kabelseite auch 24V/DC bzw. 5V/DC Spannungsversorgung mitgeführt werden.

Für eine Verlängerung bitte das Kabel extern mit Spannung versorgen und nur die Signale Ltg_A und Ltg_B 1:1 verlängern. Den Schirm beidseitig auf den SUB-D Stecker anlegen, eventuell Terminierungswiderstände einfügen (am Bus-ENDE).

10.2 Pinbelegung Ethernet

Pin Nr. Kurzform Bezeichnung Richtung
1 RX + Empfangsleitung + Eingang
2 RX – Empfangsleitung – Eingang
3 TX + Sendeleitung + Ausgang
6 TX – Sendeleitung – Ausgang

11 Beispiele Applikationen

11.1 S5 an S7 – Gateway Kommunikation

11.1.1 S5 – Gateway konfigurieren

Benötigte Hilfsmittel: S5 -LAN Manager
Unterstützt ab Firmware – Version 0.44 des S5 – Gateways

1. Starten Sie den S5-LAN Manager und suchen Sie nach Ihrem Modul. Markieren Sie dieses und klicken sie mit der Maus auf die Schaltfläche „S5 – Gateway – Verbindung“. Es öffnet sich ein Dialog zum einstellen der Verbindung.

2. Im unteren Bereich des Dialogs finden Sie die Verbindungsliste, in der Sie die zu konfigurierende Verbindung auswählen.

3. Bei „Name“ können Sie nun der Verbindung einen logischen Namen geben.

4. Unter „Konfigurations - DB“ geben Sie im linken Eingabefeld die Position des Datenbausteins ein (z.B. „1“ für DB1) und im rechten Eingabefeld ab welchem Datenwort (z.B. „1“ für DW1) sich der Konfigurationsbereich befindet.

5. Als „Verbindungs - Typ“ stellen Sie „ISO - on - TCP - Verbindung“ ein. Bei dieser Einstellung wird der TCP – Port 102 verwendet.

6. Der Pollzyklus (in ms) gibt an, wie viel Zeit verstreicht, bis das S5 – Gateway den Konfigurationsbereich der Verbindung zyklisch ausliest und prüft, ob etwas zu tun ist. Wird hier 0 angegeben wird pausenlos von der SPS gelesen.

7. Im Bereich Adressen können sie lediglich die IP – Adresse des Partners angeben. Die IP – Adresse des S5 – Gateway Moduls konfigurieren sie weiterhin über den S5 – LAN Manager.

8. Bei beiden Geräten können Sie den „TSAP“ (Transport – Service – Access – Point) festlegen. Dieser besteht aus 16 Zeichen und stellt die Identifikation der Verbindung dar. Dies wird benötigt wenn mehrere Verbindungen mit einer IP – Adresse vorhanden sind. (Ab Firmware Version 0.45 im S5 – Gateway kann mit jeder beliebigen TSAP eine Verbindung aufgebaut werden)

9. Bei dem zweiten Modul muss zusätzlich zu den hier beschriebenen Schritten bei „Verbindungs – Typ“ der Hacken bei „aktiver Verbindungsaufbau“ gesetzt werden.

Die Kommunikation über S5 – Gateway ist nun eingerichtet.

11.1.2 S7– Gateway konfigurieren

Starten Sie Ihren Internetexplorer und geben Sie in der Adressleiste die IP des S7-LAN Moduls ein. Nun öffnet sich die Konfigurationsseite des S7 – LAN.

11.1.2.1 Mit dem Web-Browser

Stellen Sie bei „Allgemein“ ein, was für einen Namen Ihr Modul haben soll.
Unter anderem muss die „TS-Funktion“ ausgeschaltet sein und „BUS - Konfiguration vom PC verwenden“ auf „NEIN“ gestellt sein. „Booteinstellungen“ und „Protokollart“ müssen beide auf „Automatik“ gestellt sein.

Unter „Netzwerk“ müssen Sie den „DHCP - Client“ auf „AUS“ stellen und die IP – Adresse des Moduls einstellen.

Bei „MPI/PROFIBUS“ stellen Sie die Baudrate auf 187K5 und legen die höchste Stationsadresse fest. Unter „lokale Teilnehmeradresse“ geben Sie Ihrem S7-LAN eine Nummer. Das „Profil“ muss auf „MPI“ eingestellt sein.

Der nächste Schritt ist es das Gateway zu konfigurieren. Hier müssen Sie bei „Verbindungstyp“ „DB – Aktiv“ (im Partner Gerät „Passiv“) einstellen und bei „Stationsnummer“ müssen Sie die Nummer Ihrer SPS hinterlegen. Nun müssen Sie noch festlegen, welches der Konfiguartionsdatenbaustein in Ihrer SPS ist und ab welchem Datenwort. Die IP – Adresse Ihres S5 – LANs geben Sie bei „IP – Adresse Partner“ ein. Bei „TSAP“ hinterlegen Sie nun noch den gleichen Namen wie Sie im S5 – LAN Manager Ihrem S5 – LAN zugeteilt haben.

Als letztes müssen Sie nun noch unter „RFC1006“ bei „Ziel - CPU“ die Nummer Ihrer CPU die in Ihrer SPS hinterlegt ist eintragen und der „Busparameter“ sollte auf „Konfig“ stehen.

11.1.2.2 Mit dem Web-Browser ab V2.10 (S7-LAN) / V2.36 (MPI-LAN)

Stellen Sie bei „Allgemein“ ein, was für einen Namen Ihr Modul haben soll.

Unter „Netzwerk“ müssen Sie den „DHCP - Client“ auf „AUS“ stellen und die IP – Adresse des Moduls einstellen.

Bei „Buseinstellungen“ stellen Sie die Baudrate auf 187K5 und legen die höchste Stationsadresse fest. Unter „lokale Teilnehmeradresse“ geben Sie Ihrem S7-LAN eine Nummer. Das „Profil“ muss auf „MPI“ eingestellt sein und bei „BUS - Konfig vom PC verwenden“ darf kein "Häckchen gesetzt sein.

Unter „Sonstiges“ muss die „TS-Adapterfunktionalität“ ausgeschaltet sein. „Booteinstellungen“ und „Protokollart“ müssen beide auf „Automatik“ stehen.

Als letztes müssen Sie nun noch unter „RFC1006“ bei „Ziel - CPU“ die Nummer Ihrer CPU die in Ihrer SPS hinterlegt ist eintragen und der „Busparameter“ sollte auf „Konfig“ stehen.

Der letzte Schritt ist es das Gateway zu konfigurieren. Hier müssen Sie bei „Verbindungstyp“ „DB – Aktiv“ (im Partner Gerät „Passiv“) einstellen und bei „Stationsnummer“ müssen Sie die Nummer Ihrer SPS hinterlegen. Nun müssen Sie noch festlegen, welches der Konfiguartionsdatenbaustein in Ihrer SPS ist und ab welchem Datenwort. Die IP – Adresse Ihres S5 – LANs geben Sie bei „IP – Adresse Partner“ ein. Bei „TSAP“ hinterlegen Sie nun noch den gleichen Namen wie Sie im S5 – LAN Manager Ihrem S5 – LAN zugeteilt haben.

11.1.3 Bausteine in SPS überspielen

1. Starten Sie Ihre Programmiersoftware und öffnen Sie nun die S5D – Datei „S5anS5 – Gateway“.

2. Verbinden Sie sich nun mit einem Ihrer S5 – Gateway Module und überspielen Sie alle Bausteine (OB1, FB55 und FB56) in die zum Modul gehörende SPS. Die selben Bausteine überspielen Sie nun auch noch in die zweite SPS. Die Bausteine DB20 und DB100 werden von allein generriert.

3. Öffnen Sie nun die S7P – Datei „S5anS7 – Gateway“.

4. Verbinden Sie sich nun mit Ihrem S7 – LAN Modul und überspielen Sie die Bausteine (OB1, FB10, FC15, FC16, DB10 und DB14) in die SPS

11.1.4 Sendezyklus starten

S5-Steuerung

In folgendem Beispiel wird der DB20 als Konfigurations – DB verwendet. M10.0 steuert das Senden und M12.0 das Empfangen. Wenn M10.0 „1“ ist, so werden 20 Bytes des DB100 ab DW0 gesendet. M12.0 gibt das Empfangsfach DB100 ab DW100 20 Bytes frei.

  : SPA FB 55
Name : S5L_SEND
JDBN :   KF +00020
JDBW :   KF +00000
STYP :   KC D
SDBN :   KF +00100
SBEG :   KF +00000
SLEN :   KF +00020
ACT :   M 10.0
LEN :   KF +00020
DONE :   M 11.0
ERR :   M 11.1
STAT :   MW 20
  :      
  : SPA FB 56
Name : S5L_RECV
JDBN :   KF +00020
JDBW :   KF +00000
RTYP :   KC D
RDBN :   KF +00100
RBEG :   KF +00100
RLEN :   KF +00020
ACT :   M 12.0
LEN :   MW 24
NDR :   M 13.0
ERR :   M 13.1
STAT :   MW 22

Setzten Sie zum Senden und Empfangen die Eingänge E8.0 und E9.0 auf „1“.

S7-Steuerung

In folgendem Beispiel wird der DB10 als Konfigurations – DB verwendet. M10.0 steuert das Senden und M11.0 das Empfangen. Wenn M10.0 „1“ ist, so werden 20 Bytes des DB14 ab DW0 gesendet. M11.0 gibt das Empfangsfach DB14 ab DW100 20 Bytes frei.

CALL "S7LAN_SEND"
KOMDB : = "S7LAN KommunikationsDB".KOM
SENDTYP : = 'D'
SENDDB : = 14
SENDADR : = 0
SENDLEN : = 20
ACT : = M10.0
LEN : = 20
DONE : = M10.1
ERROR : = M10.2
STATUS : = MW12
 
CALL "S7LAN_RECV"
KOMDB : = "S7LAN KommunikationsDB".KOM
RECVTYP : = 'D'
RECVDB : = 14
RECVADR : = 100
RECVLEN : = 20
ACT : = M11.0
NDR : = M11.1
ERROR : = M11.2
STATUS : = MW14
LEN : = MW16

11.1.5 Testen des Aufbaus

1. Öffnen Sie jeweils den DB100 in Ihren SPSen und geben Sie beliebige Werte in den ersten 20 Bytes ein.

z.B.:(1; 2; 3; 4; 5; 6; 7; 8; 9)

2. Speichern Sie die Bausteine und Setzen Sie die Eingänge E8.0 und E9.0 in Ihrer SPS mit dem aktiven S5 – Gateway Modul auf „1“ und starten Sie den Zyklus.

3. Öffnen Sie nun den DB100 und überprüfen Sie ob die Werte von den 20 Bytes die
Sie in der anderen SPS im DB100 konfiguriert haben mit denen ab DW100 übereinstimmen.

Stimmen diese über ein so war die Kommunikation erfolgreich.

4. Öffnen Sie den DB14 in Ihrer S7 - SPS und geben Sie beliebige Werte in den ersten 20 Bytes ein.

z.B.: (1; 2; 3; 4; 5; 6; 7; 8; 9; 10)

5. Speichern Sie die Bausteine und Setzen Sie die Eingänge E8.0 und E9.0 in Ihrer S5 - SPS auf „1“ und starten Sie den Zyklus.

6. Öffnen Sie den DB14 in Ihrer S7 – SPS und überprüfen Sie ob die Werte von den 20 Bytes die Sie in der jeweils anderen SPS im DB100 und DB14 ab DW0 konfiguriert haben mit denen ab DW100 übereinstimmen. Wenn das der Fall ist, wurde die Kommunikation zwischen S5 und S7 erfolgreich durchgeführt.

Die Bytes ab DW100 sollten die Gleichen sein wie die, die Sie im DB100 der S5 – SPS ab DW0 konfiguriert haben.

Stimmen diese über ein so war die Kommunikation erfolgreich

11.2 S7 an S7 – Gateway Kommunikation

11.2.1 S7– Gateway konfigurieren

Starten Sie Ihren Internetexplorer und geben Sie in der Adressleiste die IP des S7-LAN Moduls ein. Nun öffnet sich die Konfigurationsseite des S7 – LAN.

11.2.1.1 Mit dem Web-Browser

Stellen Sie bei „Allgemein“ ein, was für einen Namen Ihr Modul haben soll.
Unter anderem muss die „TS-Funktion“ ausgeschaltet sein und „BUS - Konfiguration vom PC verwenden“ auf „NEIN“ gestellt sein. „Booteinstellungen“ und „Protokollart“ müssen beide auf „Automatik“ gestellt sein.

Unter „Netzwerk“ müssen Sie den „DHCP - Client“ auf „AUS“ stellen und die IP – Adresse des Moduls einstellen.

Bei „MPI/PROFIBUS“ stellen Sie die Baudrate auf 187K5 und legen die höchste Stationsadresse fest. Unter „lokale Teilnehmeradresse“ geben Sie Ihrem S7-LAN eine Nummer. Das „Profil“ muss auf „MPI“ eingestellt sein.

Der nächste Schritt ist es das Gateway zu konfigurieren. Hier müssen Sie bei „Verbindungstyp“ „DB – Aktiv“ (im Partner Gerät „Passiv“) einstellen und bei „Stationsnummer“ müssen Sie die Nummer Ihrer SPS hinterlegen. Nun müssen Sie noch festlegen, welches der Konfiguartionsdatenbaustein in Ihrer SPS ist und ab welchem Datenwort. Die IP – Adresse Ihres S5 – LANs geben Sie bei „IP – Adresse Partner“ ein. Bei „TSAP“ hinterlegen Sie nun noch den gleichen Namen wie Sie im S5 – LAN Manager Ihrem S5 – LAN zugeteilt haben.

Als letztes müssen Sie nun noch unter „RFC1006“ bei „Ziel - CPU“ die Nummer Ihrer CPU die in Ihrer SPS hinterlegt ist eintragen und der „Busparameter“ sollte auf „Konfig“ stehen.

11.2.1.2 Mit dem Web-Browser ab V2.10 (S7-LAN) / V2.36 (MPI-LAN)

Stellen Sie bei „Allgemein“ ein, was für einen Namen Ihr Modul haben soll.

Unter „Netzwerk“ müssen Sie den „DHCP - Client“ auf „AUS“ stellen und die IP – Adresse des Moduls einstellen.

Bei „Buseinstellungen“ stellen Sie die Baudrate auf 187K5 und legen die höchste Stationsadresse fest. Unter „lokale Teilnehmeradresse“ geben Sie Ihrem S7-LAN eine Nummer. Das „Profil“ muss auf „MPI“ eingestellt sein und bei „BUS - Konfig vom PC verwenden“ darf kein "Häckchen gesetzt sein.

Unter „Sonstiges“ muss die „TS-Adapterfunktionalität“ ausgeschaltet sein. „Booteinstellungen“ und „Protokollart“ müssen beide auf „Automatik“ stehen.

Als letztes müssen Sie nun noch unter „RFC1006“ bei „Ziel - CPU“ die Nummer Ihrer CPU die in Ihrer SPS hinterlegt ist eintragen und der „Busparameter“ sollte auf „Konfig“ stehen.

Der letzte Schritt ist es das Gateway zu konfigurieren. Hier müssen Sie bei „Verbindungstyp“ „DB – Aktiv“ (im Partner Gerät „Passiv“) einstellen und bei „Stationsnummer“ müssen Sie die Nummer Ihrer SPS hinterlegen. Nun müssen Sie noch festlegen, welches der Konfiguartionsdatenbaustein in Ihrer SPS ist und ab welchem Datenwort. Die IP – Adresse Ihres S5 – LANs geben Sie bei „IP – Adresse Partner“ ein. Bei „TSAP“ hinterlegen Sie nun noch den gleichen Namen wie Sie im S5 – LAN Manager Ihrem S5 – LAN zugeteilt haben.

11.2.2 Bausteine in SPS überspielen

1. Öffnen Sie nun die S7P – Datei „S5anS7 – Gateway“.

2. Verbinden Sie sich nun mit Ihrem S7 – LAN Modul und überspielen Sie die Bausteine (OB1, FB10, FC15, FC16, DB10 und DB14) in die SPS

11.2.3 Sendezyklus starten

In folgendem Beispiel wird der DB10 als Konfigurations – DB verwendet. M10.0 steuert das Senden und M11.0 das Empfangen. Wenn M10.0 „1“ ist, so werden 20 Bytes des DB14 ab DW0 gesendet. M11.0 gibt das Empfangsfach DB14 ab DW100 20 Bytes frei.

CALL "S7LAN_SEND"
KOMDB : = "S7LAN KommunikationsDB".KOM
SENDTYP : = 'D'
SENDDB : = 14
SENDADR : = 0
SENDLEN : = 20
ACT : = M10.0
LEN : = 20
DONE : = M10.1
ERROR : = M10.2
STATUS : = MW12
 
CALL "S7LAN_RECV"
KOMDB : = "S7LAN KommunikationsDB".KOM
RECVTYP : = 'D'
RECVDB : = 14
RECVADR : = 100
RECVLEN : = 20
ACT : = M11.0
NDR : = M11.1
ERROR : = M11.2
STATUS : = MW14
LEN : = MW16

11.2.4 Testen des Aufbaus

1. Öffnen Sie den DB14 in Ihrer S7 - SPS und geben Sie beliebige Werte in den ersten 20 Bytes ein.

z.B.: (1; 2; 3; 4; 5; 6; 7; 8; 9; 10)

2. Speichern Sie die Bausteine und Setzen Sie die Eingänge E8.0 und E9.0 in Ihrer S5 - SPS auf „1“ und starten Sie den Zyklus.

3. Öffnen Sie den DB14 in Ihrer S7 – SPS und überprüfen Sie ob die Werte von den 20 Bytes die Sie in der jeweils anderen SPS im DB100 und DB14 ab DW0 konfiguriert haben mit denen ab DW100 übereinstimmen. Wenn das der Fall ist, wurde die Kommunikation zwischen S5 und S7 erfolgreich durchgeführt.

Die Bytes ab DW100 sollten die Gleichen sein wie die, die Sie im DB100 der S5 – SPS ab DW0 konfiguriert haben.

Stimmen diese über ein so war die Kommunikation erfolgreich

11.3 S7CP an S5 – Gateway Kommunikation

11.3.1 S5 – Gateway konfigurieren

Benötigte Hilfsmittel: S5 -LAN Manager
Unterstützt ab Firmware – Version 0.44 des S5 – Gateways

1. Starten Sie den S5-LAN Manager und suchen Sie nach Ihrem Modul. Markieren Sie dieses und klicken sie mit der Maus auf die Schaltfläche „S5 – Gateway – Verbindung“. Es öffnet sich ein Dialog zum einstellen der Verbindung.

2. Im unteren Bereich des Dialogs finden Sie die Verbindungsliste, in der Sie die zu konfigurierende Verbindung auswählen.

3. Bei „Name“ können Sie nun der Verbindung einen logischen Namen geben.

4. Unter „Konfigurations - DB“ geben Sie im linken Eingabefeld die Position des Datenbausteins ein (z.B. „1“ für DB1) und im rechten Eingabefeld ab welchem Datenwort (z.B. „1“ für DW1) sich der Konfigurationsbereich befindet.

5. Als „Verbindungs - Typ“ stellen Sie „ISO - on - TCP - Verbindung“ ein. Bei dieser Einstellung wird der TCP – Port 102 verwendet.

6. Der Pollzyklus (in ms) gibt an, wie viel Zeit verstreicht, bis das S5 – Gateway den Konfigurationsbereich der Verbindung zyklisch ausliest und prüft, ob etwas zu tun ist. Wird hier 0 angegeben wird pausenlos von der SPS gelesen.

7. Im Bereich Adressen können sie lediglich die IP – Adresse des Partners angeben. Die IP – Adresse des S5 – Gateway Moduls konfigurieren sie weiterhin über den S5 – LAN Manager.

8. Bei beiden Geräten können Sie den „TSAP“ (Transport – Service – Access – Point) festlegen. Dieser besteht aus 16 Zeichen und stellt die Identifikation der Verbindung dar. Dies wird benötigt wenn mehrere Verbindungen mit einer IP – Adresse vorhanden sind. (Ab Firmware Version 0.45 im S5 – Gateway kann mit jeder beliebigen TSAP eine Verbindung aufgebaut werden)

9. Bei dem zweiten Modul muss zusätzlich zu den hier beschriebenen Schritten bei „Verbindungs – Typ“ der Hacken bei „aktiver Verbindungsaufbau“ gesetzt werden.

Die Kommunikation über S5 – Gateway ist nun eingerichtet.

11.3.2 S7-CP einrichten

1. Starten Sie Ihre Programmiersoftware und laden Sie Ihre Station in die Software.

2. Nun öffnen Sie über „Extras“ und „Netz konfigurieren“ das „NetPro“-Fenster in dem Sie Ihre Stationen und Subnetze einrichten können.

3. Wenn Sie nun auf Ihrer projektierten S7 einen Doppelklick ausführen öffnet sich die „Hardwarekonfig“.

4. In der „Hardwarekonfig“ können Sie rechts in der Bibliothek Ihren CP aus der Liste auswählen und in Ihren Rack ab Steckplatz 4 einfügen. Speichern und übersetzen Sie Ihre Einstellungen und schließen die „Hardwarekonfig“.

5. Öffnen Sie nun per Rechtsklick auf Ihrem projektierten CP dessen Objekteigenschaften. Unter „Allgemein“ können Sie jetzt unter Schnittstellen diesen mit dem Ethernetnetz verbinden und Ihm eine IP zuweisen.

6. Bei den „Adressen“ können Sie nun den „Anfang“ und die „Länge“ der Ein- und Ausgänge bestimmen.

7. Im Diagnoseteil kann man ein Diagnosefenster öffnen, dass wir später zur Überprüfung unseres Aufbaus benötigen. Sie können nun also vorerst die Objekteigenschaften schließen.

8. Jetzt ist es an der Zeit Ihre S5 – SPS zu projektieren in dem Sie Sie aus der rechten Bibliothek auswählen und per Doppelklick erstellen.

9. Mit einem Rechtsklick auf Ihre S5 müssen Sie nun deren Objekteigenschaften öffnen in dem Sie unter Schnittstellen wie folgt eine „Ethernet Schnittstelle“ projektieren.

10. Geben Sie bei „Parameter“ nun die IP Ihres S5 – LAN Gateways ein und bestätigen alles mit OK, so dass die Objekteigenschaften nun wieder geschlossen sind.

11. Markieren Sie nun Ihre CPU die in Ihrer S7 projektiert ist durch anklicken. Nun können Sie unten in der Verbindungstabelle eine neue Verbindung generieren und zwar per Rechtklick.

12. Wählen Sie nun hier die zuvor projektierte S5 - SPS aus und als Verbindungstyp die „ISO-on-TCP-Verbindung“.

13. Mit OK öffnen sich nun die Eigenschaften der Verbindung wo Sie nun unter „Allgemein“ bei „Aktiver Verbindungsaufbau“ einen Hacken setzen müssen.

14. Unter „Adressen“ müssen Sie jetzt nur noch den selben „TSAP“ einstellen, wie den, den Sie schon im S5 – LAN Manager Ihrem S5 – LAN Gateway gegeben haben.

11.3.3 Bausteine in SPS überspielen

1. Starten Sie Ihre Programmiersoftware und öffnen Sie nun die S5D – Datei „S7-CPanS5 – Gateway“

2. Verbinden Sie sich nun mit Ihrem S5 – Gateway Modul und überspielen Sie alle Bausteine (OB1, FB55 und FB56) in die SPS. Die Bausteine DB20 und DB100 werden von allein generiert.

3. Öffnen Sie nun die S7P – Datei „S7-CPanS5 – Gateway“.

4. Verbinden Sie sich nun mit Ihrer S7 – SPS und überspielen Sie die Bausteine (OB1, FB1, FC5, FC6 und DB10) in die SPS

11.3.4 Sendezyklus starten

S7 – Steuerung:

In folgendem Beispiel wird der DB10 als Konfigurations – DB verwendet. M0.0 steuert das Senden und das Empfangen. Wenn M0.0 „1“ ist, so werden 20 Bytes des DB10 ab DW0 gesendet und gibt das Empfangsfach DB10 ab DW100 20 Bytes frei.

CALL "AG_SEND"
ACT : = M0.0
ID : = 1
LADDR : = W#16#0
SEND : = P#DB10.DBX0.0 BYTE 20
LEN : = 20
DONE : = M15.0
ERROR : = M15.1
STATUS : = MW11
       
O     M 15.0
O     M 15.1
R     M 0.0
SPB     noER
L     MW 11
noER :   SET
 
CALL "AG_RECV"
ID : = 1
LADDR : = W#16#0
RECV : = P#DB10.DBX100.0 BYTE 20
NDR : = M20.0
ERROR : = M20.1
STATUS : = MW21
LEN : = MW23
       
O     M 20.0
O     M 20.1
S     M 0.0

S5 – Steuerung:

In folgendem Beispiel wird der DB20 als Konfigurations – DB verwendet. M10.0 steuert das Senden und M12.0 das Empfangen. Wenn M10.0 „1“ ist, so werden 20 Bytes des DB100 ab DW0 gesendet. M12.0 gibt das Empfangsfach DB100 ab DW100 20 Bytes frei.

  : SPA FB 55
Name : S5L_SEND
JDBN :   KF +00020
JDBW :   KF +00000
STYP :   KC D
SDBN :   KF +00100
SBEG :   KF +00000
SLEN :   KF +00020
ACT :   M 10.0
LEN :   KF +00020
DONE :   M 11.0
ERR :   M 11.1
STAT :   MW 20
  :      
  : SPA FB 56
Name : S5L_RECV
JDBN :   KF +00020
JDBW :   KF +00000
RTYP :   KC D
RDBN :   KF +00100
RBEG :   KF +00100
RLEN :   KF +00020
ACT :   M 12.0
LEN :   MW 24
NDR :   M 13.0
ERR :   M 13.1
STAT :   MW 22

Setzten Sie die Eingänge E8.0 und E9.0 auf „1“ um den Zyklus zu starten.

11.3.5 Testen des Aufbaus

1. Öffnen Sie den DB100 in Ihrer S5-SPSen und geben Sie beliebige Werte in den ersten 20 Bytes ein.

z.B.:(1; 2; 3; 4; 5; 6; 7; 8; 9)

2. Öffnen Sie den DB14 in Ihrer S7 - SPS und geben Sie beliebige Werte in den ersten 20 Bytes ein.

z.B.: (1; 2; 3; 4; 5; 6; 7; 8; 9; 10)

3. Speichern Sie die Bausteine und Setzen Sie die Eingänge E8.0 und E9.0 in Ihrer SPS mit dem aktiven S5 – Gateway Modul auf „1“ und starten Sie den Zyklus.

4. Öffnen Sie nun erneut das „NetPro“-Fenster und markieren Sie Ihre CPU erneut. Nun aktivieren Sie den „Verbindungsstatus“. Jetzt müsste unten in Ihrer Verbindung der Verbindungsstatus aufgebaut sein.

5. Öffnen Sie nun, wie zuvor schon einmal erwähnt, das „Diagnosefenster“ über die Objekteigenschaften des „CPs“. Dort starten Sie das „Zyklische Aktualisieren“ und beobachten unter Ihrer „ISO-on-TCP-Verbindung“ die Statistik wo die gesendeten und empfangenen Nachrichten gezählt werden. So können Sie prüfen ob Ihre Verbindung steht und auch läuft.

6. Öffnen Sie nun den DB100 in Ihrer S5 – SPS und den DB10 in Ihrer S7 – SPS und überprüfen Sie ob die Werte von den 20 Bytes die Sie in der jeweils anderen SPS im DB100 und DB10 ab DW0 konfiguriert haben mit denen ab DW100 übereinstimmen. Wenn das der Fall ist, wurde die Kommunikation zwischen S5 und S7 erfolgreich durchgeführt.

Die markierten Bytes sollten die Gleichen sein wie die, die Sie im DB10 der S7 – SPS ab DW0 konfiguriert haben.

Die Bytes ab DW100 sollten die Gleichen sein wie die, die Sie im DB100 der S5 – SPS ab DW0 konfiguriert haben.

11.4 S7CP an S7 – Gateway Kommunikation

11.4.1 S7– Gateway konfigurieren

Starten Sie Ihren Internetexplorer und geben Sie in der Adressleiste die IP des S7-LAN Moduls ein. Nun öffnet sich die Konfigurationsseite des S7 – LAN.

11.4.1.1 Mit dem Web-Browser

Stellen Sie bei „Allgemein“ ein, was für einen Namen Ihr Modul haben soll.
Unter anderem muss die „TS-Funktion“ ausgeschaltet sein und „BUS - Konfiguration vom PC verwenden“ auf „NEIN“ gestellt sein. „Booteinstellungen“ und „Protokollart“ müssen beide auf „Automatik“ gestellt sein.

Unter „Netzwerk“ müssen Sie den „DHCP - Client“ auf „AUS“ stellen und die IP – Adresse des Moduls einstellen.

Bei „MPI/PROFIBUS“ stellen Sie die Baudrate auf 187K5 und legen die höchste Stationsadresse fest. Unter „lokale Teilnehmeradresse“ geben Sie Ihrem S7-LAN eine Nummer. Das „Profil“ muss auf „MPI“ eingestellt sein.

Der nächste Schritt ist es das Gateway zu konfigurieren. Hier müssen Sie bei „Verbindungstyp“ „DB – Aktiv“ (im Partner Gerät „Passiv“) einstellen und bei „Stationsnummer“ müssen Sie die Nummer Ihrer SPS hinterlegen. Nun müssen Sie noch festlegen, welches der Konfiguartionsdatenbaustein in Ihrer SPS ist und ab welchem Datenwort. Die IP – Adresse Ihres S5 – LANs geben Sie bei „IP – Adresse Partner“ ein. Bei „TSAP“ hinterlegen Sie nun noch den gleichen Namen wie Sie im S5 – LAN Manager Ihrem S5 – LAN zugeteilt haben.

Als letztes müssen Sie nun noch unter „RFC1006“ bei „Ziel - CPU“ die Nummer Ihrer CPU die in Ihrer SPS hinterlegt ist eintragen und der „Busparameter“ sollte auf „Konfig“ stehen.

11.4.1.2 Mit dem Web-Browser ab V2.10 (S7-LAN) / V2.36 (MPI-LAN)

Stellen Sie bei „Allgemein“ ein, was für einen Namen Ihr Modul haben soll.

Unter „Netzwerk“ müssen Sie den „DHCP - Client“ auf „AUS“ stellen und die IP – Adresse des Moduls einstellen.

Bei „Buseinstellungen“ stellen Sie die Baudrate auf 187K5 und legen die höchste Stationsadresse fest. Unter „lokale Teilnehmeradresse“ geben Sie Ihrem S7-LAN eine Nummer. Das „Profil“ muss auf „MPI“ eingestellt sein und bei „BUS - Konfig vom PC verwenden“ darf kein "Häckchen gesetzt sein.

Unter „Sonstiges“ muss die „TS-Adapterfunktionalität“ ausgeschaltet sein. „Booteinstellungen“ und „Protokollart“ müssen beide auf „Automatik“ stehen.

Als letztes müssen Sie nun noch unter „RFC1006“ bei „Ziel - CPU“ die Nummer Ihrer CPU die in Ihrer SPS hinterlegt ist eintragen und der „Busparameter“ sollte auf „Konfig“ stehen.

Der letzte Schritt ist es das Gateway zu konfigurieren. Hier müssen Sie bei „Verbindungstyp“ „DB – Aktiv“ (im Partner Gerät „Passiv“) einstellen und bei „Stationsnummer“ müssen Sie die Nummer Ihrer SPS hinterlegen. Nun müssen Sie noch festlegen, welches der Konfiguartionsdatenbaustein in Ihrer SPS ist und ab welchem Datenwort. Die IP – Adresse Ihres S5 – LANs geben Sie bei „IP – Adresse Partner“ ein. Bei „TSAP“ hinterlegen Sie nun noch den gleichen Namen wie Sie im S5 – LAN Manager Ihrem S5 – LAN zugeteilt haben.

11.4.2 S7-CP einrichten

1. Starten Sie Ihre Programmiersoftware und laden Sie Ihre Station in die Software.

2. Nun öffnen Sie über „Extras“ und „Netz konfigurieren“ das „NetPro“-Fenster in dem Sie Ihre Stationen und Subnetze einrichten können.

3. Wenn Sie nun auf Ihrer projektierten S7 einen Doppelklick ausführen öffnet sich die „Hardwarekonfig“.

4. In der „Hardwarekonfig“ können Sie rechts in der Bibliothek Ihren CP aus der Liste auswählen und in Ihren Rack ab Steckplatz 4 einfügen. Speichern und übersetzen Sie Ihre Einstellungen und schließen die „Hardwarekonfig“.

5. Öffnen Sie nun per Rechtsklick auf Ihrem projektierten CP dessen Objekteigenschaften. Unter „Allgemein“ können Sie jetzt unter Schnittstellen diesen mit dem Ethernetnetz verbinden und Ihm eine IP zuweisen.

6. Bei den „Adressen“ können Sie nun den „Anfang“ und die „Länge“ der Ein- und Ausgänge bestimmen.

7. Im Diagnoseteil kann man ein Diagnosefenster öffnen, dass wir später zur Überprüfung unseres Aufbaus benötigen. Sie können nun also vorerst die Objekteigenschaften schließen.

8. Jetzt ist es an der Zeit Ihre Partner S7 – SPS mit dem S7 – LAN Gateway zu projektieren in dem Sie Sie aus der rechten Bibliothek auswählen und per Doppelklick erstellen, wie Ihre erste S7-SPS.

9. Nun müssen Sie wie bei der S7-SPS zuvor die „Hardwarekonfig“ einstellen. Dort fügen Sie den selben CP ein, wie in der ersten und natürlich die CPU der SPS. Die CPU und den CP
(siehe 5. – 7.) stellen Sie auf die gleiche Art und Weise ein wie zuvor. Laden Sie nach Abschluss der Konfiguration die projektierten Stationen in die jeweiligen SPSen.

10. Markieren Sie nun Ihre CPU die in Ihrer ersten S7 - SPS projektiert haben durch anklicken. Nun können Sie unten in der Verbindungstabelle eine neue Verbindung per Rechtklick generieren.

11. Wählen Sie nun hier die CPU der zuvor projektierte Partner S7 - SPS aus und als Verbindungstyp die „ISO-on-TCP-Verbindung“.

12. Mit OK öffnen sich nun die Eigenschaften der Verbindung wo Sie nun unter „Allgemein“ bei „Aktiver Verbindungsaufbau“ einen Hacken setzen müssen.

13. Unter „Adressen“ müssen Sie jetzt nur noch den selben „TSAP“ einstellen, wie den, den Sie schon Ihrem S7-LAN Gateway zugeteilt haben.

14. Wen Sie nun alles so konfiguriert und projektiert haben spielen Sie nochmals alles in die jeweils dazugehörende SPS.

11.4.3 Bausteine in SPS überspielen

1. Starten Sie Ihre Programmiersoftware und öffnen Sie nun die S7P – Datei „S7-CP“.

2. Verbinden Sie sich nun mit Ihrer S7 – SPS (die SPS mit dem CP) und überspielen Sie alle Bausteine (OB1, FB1, FC5, FC6 und DB10) in die SPS.

3. Öffnen Sie nun die S7P – Datei „S7 – Gateway“.

4. Verbinden Sie sich nun mit Ihrer S7 – SPS (die mit dem S7 – LAN Gateway Modul) und überspielen Sie die Bausteine (OB1, FB10, FC15, FC16, DB10 und DB14) in die SPS

11.4.4 Sendezyklus starten

In folgendem Beispiel wird der DB10 als Konfigurations – DB verwendet. M0.0 steuert das Senden und das Empfangen. Wenn M0.0 „1“ ist, so werden 20 Bytes des DB10 ab DW0 gesendet und gibt das Empfangsfach DB10 ab DW100 20 Bytes frei.

CALL "AG_SEND"
ACT : = M0.0
ID : = 1
LADDR : = W#16#0
SEND : = P#DB10.DBX0.0 BYTE 20
LEN : = 20
DONE : = M15.0
ERROR : = M15.1
STATUS : = MW11
       
O     M 15.0
O     M 15.1
R     M 0.0
SPB     noER
L     MW 11
noER :   SET
 
CALL "AG_RECV"
ID : = 1
LADDR : = W#16#0
RECV : = P#DB10.DBX100.0 BYTE 20
NDR : = M20.0
ERROR : = M20.1
STATUS : = MW21
LEN : = MW23
       
O     M 20.0
O     M 20.1
S     M 0.0

11.4.5 Testen des Aufbaus

1. Öffnen Sie den DB10 in Ihrer S7 - SPS (mit CP) und geben Sie beliebige Werte in den ersten 20 Bytes ein. Danach öffnen Sie den DB14 in Ihrer S7 – SPS (mit S7 – LAN Gateway) und geben Sie beliebige Werte in den ersten 20 Bytes ein und starten den Zyklus, so sehen Sie später bei der Kommunikation sofort die Änderung der Werte.

z.B.: (1; 2; 3; 4; 5; 6; 7; 8; 9; 10)

2. Speichern Sie die Änderungen in Ihren DBs. Öffnen Sie nun erneut das „NetPro“-Fenster und markieren Sie Ihre CPU der SPS (mit CP) erneut. Nun aktivieren Sie den „Verbindungsstatus“. Jetzt müsste unten in Ihrer Verbindung der Verbindungsstatus aufgebaut sein.

3. Öffnen Sie nun wie zuvor schon einmal erwähnt das „Diagnosefenster“ über die Objekteigenschaften des „CPs“. Dort starten Sie das „Zyklische Aktualisieren“ und beobachten unter Ihrer „ISO-on-TCP-Verbindung“ die Statistik wo die gesendeten und empfangenen Nachrichten gezählt werden. So können Sie prüfen ob Ihre Verbindung steht und auch läuft.

4. Zur zusätzlichen Kontrolle können Sie nun den DB10 in Ihrer S7 – SPS (mit CP)und den DB14 in Ihrer S7 – SPS (mit S7 – LAN Gateway) und überprüfen Sie ob die Werte von den 20 Bytes die Sie in der jeweils anderen SPS im DB10 und DB14 ab DW0 konfiguriert haben mit denen ab DW100 übereinstimmen. Wenn das der Fall ist, wurde die Kommunikation zwischen S7-CP und S7-LAN erfolgreich durchgeführt.

Die markierten Bytes sollten die Gleichen sein wie die, die Sie im jeweils anderen DB ab DW0 konfiguriert haben.